Gestern bekam ich zwei Bitten bezüglich der Unterzeichnung von Online-Petitionen. Ich habe das Ganze hier mal per Copy & Paste reingestellt und so angeordnet, dass es aus meiner Sicht etwas logischer wird. Bisher habe ich noch nicht unterschrieben aber ich werde mir die Sachen auf jeden Fall mal anschauen und versuchen, mir ein sinnvolles Urteil darüber zu bilden. Für Argumente in diese oder jene Richtung bin ich immer dankbar…
Rettet den Rettungsdienst!
Sachsen plant, mit einem neuen Gesetz den Rettungsdienst vollständig dem Wettbewerb zu unterwerfen. Die Kommunen sollen zur Ausschreibung des Rettungsdienstes verpflichtet werden (Submissionsmodell). Den Zuschlag erhält dann das „wirtschaftlichste“ Angebot.Um Aufträge zu erhalten, müssen sich die Rettungsdienstleister künftig gegenseitig unterbieten. Dadurch entsteht ein enormer Druck, so viel Geld wie möglich einzusparen: Bei den Löhnen der Mitarbeiter, bei der Wartung der Fahrzeuge und bei der Pflege der Rettungsmittel und Geräte.
“Wir fordern ein Gesetz, das für die Patienten eine gute, schnelle und sichere medizinische Versorgung gewährleistet.
Wir fordern ein Gesetz, das der schweren Arbeit und der großen Verantwortung des Rettungspersonals gerecht wird.
Wir fordern ein Gesetz, das den Kommunen und den Rettungsdienstleistern Qualität und Kontinuität bei Notfallversorgung und Krankentransport ermöglicht!
Wir fordern ein Gesetz ohne Ausschreibungspflicht (Konzessionsmodell), das die Kommunen im Rahmen ihrer Selbstverwaltung über die Organisation ihres Rettungsdienstes entscheiden lässt.
Wir wollen das nicht zulassen. Die Rettung von Unfallopfern, die Hilfe bei medizinischen Notfällen und der Transport von kranken Menschen dürfen nicht dem freien Markt ausgesetzt werden! Hier zuerst und allein nach Kosten zu fragen, ist inhuman.Wir fordern deshalb die Staatsregierung und die demokratischen Fraktionen des Landtages auf: Rettet den Rettungsdienst!
Im Namen aller Unterzeichner.”Petition zu finden unter: https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-den-rettungsdienst
Aktiv bis 08.06.2012
Rücknahme der vorgesehenen Stellenkürzungen an sächsischen Hochschulen
Der Hochschulentwicklungsplan des SMWK sieht bis 2020 die Streichung von über 1.000 Stellen an sächsischen Hochschulen vor. Damit fielen rund 8% aller sächsischen Haushaltsstellen im Hochschulbereich dem Rotstift zum Opfer. Begründet werden die Streichpläne mit der Haushaltslage und der demografischen Entwicklung. Bei genauerem Hinsehen erweisen sich die angeführten Gründe als nicht stichhaltig (…)
“(…) Hiermit fordern wir, die im Doppelhaushalt 2011/12 vorgesehenen massiven Kürzungen im Bereich der Hochschulbildung nicht umzusetzen, da diese den Wissenschaftsstandort Sachsen gefährden. Stattdessen soll die gegenwärtige Finanzierung der Hochschulen zumindest konstant gehalten werden, damit die unterfinanzierten sächsischen Hochschulen nicht weiter an Boden verlieren.
Weiter lesen und Petition unterschreiben unter:
http://openpetition.de/petition/online/ruecknahme-der-vorgesehenen-stellenkuerzungen-an-saechsischen-hochschulen
Aktiv bis 20.06.2012

Auch ohne viel Nachzudenken, ist eigentlich klar, dass eine Konkurrenzsituation im Rettungsdienst sicher nicht zum Vorteil der Hilfsbedürftigen sein wird. Dass die Krankenkassen dafür sind, verwundert aber nicht. Vielleicht sollte man mal anfangen an den Kassen zu sparen. 15 tun’s auch, 150 und mehr braucht kein Mensch.