Dresdner|Rand

Dresden vom Rand her betrachtet.

Zoll stoppt Schwarzarbeit

Heut morgen war der Zoll auf der Waldschlösschenbaustelle. Ob die Herren in Schwarz (s. letztes Bild) was zu beanstanden fanden, weiß ich nicht zu sagen. Vermutlich aber nicht, denn die Stimmung auf der Baustelle war eher gelassen. Niemand schien mir hektisch zu sein. Ich sah zuerst das hübsche Auto mit der silbernen Aufschrift:

Zoll

Wer’s nicht lesen kann, hier der vergrößerte Bildausschnitt, leider gibt’s die schöne Webadresse nur als Weiterleitung (einfach aufs Bild klicken):

Zoll
Zoll

Da werde ich wohl mal morgen in die Zeitung schauen müssen, was die Kontrolle an Ergebnissen gebracht hat. Persönlich finde ich solche Überprüfungen ja gut. Nicht so sehr nur wegen entgangener Steuern etc. sondern weil im Rahmen von Schwarzarbeit häufig genug an der Sicherheit der Bauarbeiter gespart wird…

Posted 1 year, 7 months ago at 09:18.

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Waldschlösschenbrückenbaustelle

Der Bau der Waldschlösschenbrücke schreitet unübersehbar voran. Die Waldschlösschenstraße ist zur Hälfte schon wieder hergestellt – es gibt sogar schon eine Bushaltestelle mit Werbung an den Seiten, obwohl da derzeit eigentlich nur ein paar Fußgänger und selbstverständlich die Bauarbeiter langgehen. Lusitg ist mit anzusehen, wie sogar Vorgärten und Begrenzungsmauern professionell wiederhergestellt werden.

Die eigentliche Brücke zeigt sich auch schon recht eindrucksvoll, wobei ich behaupten möchte, dass sie schon jetzt als ästhetischer Missgriff zu erkennen ist. Aus Fahrradfahrersicht verschwindet die Altstadtsilhouette vollständig hinter Stahl. Hoffentlich wird das Bauwerk angemalt. Eine schöne Farbe könnte das Ganze zumindest optisch aufwerten…

Wadschlösschenbrückenbaustelle 190910

Auf der anderen Elbseite sieht es ziemlich genauso aus. Nächste Woche soll die Brücke eingeschwämmt eingeschwommen werden, weil jetzt der Planergänzungsbeschluss durch die Landesdirektion erlassen wurde (Newsletter Dresden)…

Und hier ein Kommentar zum Bau:
Wadschlösschenbrückenbaustelle 190910

Posted 1 year, 8 months ago at 13:03.

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Biberalarm

Als ich am Herrentag unterwegs war und mit meiner Frau in der Straßenbahn sitzend an der Baustelle der Waldschlösschenbrücke vorbei fuhr, hörte ich, wie jemand erzählte, dass der Bau derzeit wegen eines Bibers gestoppt sei. Ehrlich gesagt hielt ich das für einen Scherz und hab das Ganze auch gleich wieder vergessen. Heute belehrte mich der von einer Twittermeldung induzierte Blick in die Zeitung eines Besseren. Es ist wohl tatsächlich so, dass an der noch nicht fertig gestellten Brücke ein Biber gesichtet wurde und das vom Chef des Straßenbauamts Reinhard Koettnitz höchstpersönlich. Somit können auch die Brückenbefürworter nicht von gegnerischer Propaganda sprechen. Laut obigem Artikel soll es in Dresden, genauer gesagt in Zschieren, schon Biber geben; der jetzt gesichtete sei ein aus dem elterlichen Bau vertriebener Jungbiber, quasi auf Wohnungssuche.
Da die Waldschlössschenbrücke kein guter Ort für das Tier sei, solle man ihn lieber jetzt vertreiben, meint Gottfried Mann vom Bund für Umwelt und Naturschutz, denn hier könne der Biber keine winterfeste Burg bauen. Ganz abgesehen davon, dass er den Elberadweg vielleicht überschwemmt, füge ich mal hinzu. Vielleicht gibt es in Dresden ja bald die Stelle eines Waldschlößchenbrückenbibervergraulers
:-)

Biber / Quelle: Wikipedia

So sieht der richtige (amerikanische) Biber aus, zum Justin Bieber geht’s hier, liebe Teenies!
(Quelle: Wikipedia)

Ehrlich gesagt, würde ich das Nagetier aber zu gern einmal sehen. Leider kann ich mich aber nicht stundenlang auf die Lauer legen. Ehrlich gesagt wusste ich bisher noch nicht, dass es im Dresdner Raum Biber gibt. In Dessau/Rosslau sollen welche ansässig sein aber hier, das war mir neu.

Posted 2 years ago at 18:33.

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Dresden schauen

Haben uns heute die Altstädter Seite der Waldschlösschenbrückenbaustelle angeschaut. Sehr „strange“ aber ich glaube, ich kapiere langsam, wie das funktionieren soll. Was dieses seltsame Pumpwerk nebenan soll, hab ich gar nicht verstanden.

Dann waren wir im Programmkino Ost bei „Interregnum 1991“, ein einstündiger Film über den baulichen Zustand Dresdens im Jahre 1991. Am Anfang dachte ich, ich muss sterben, denn der Film begann mit romantischen Zentrumsbildern und schwülstiger Klaviermusik von Schumann. Zum Glück hielt dies nicht an und es wurden die ganzen Ruinen gezeigt, so wie sie zum Ende der DDR und noch ein paar Jahre danach überall im Stadtbild zu finden waren. Darunter bekannte, wie die der Frauenkirche, von Taschenbergpalais und Schloss aber auch verfallende Häuser und Brachen in Löbtau, Friedrichstadt oder in der Neustadt. Das war echt erschreckend. Ich bin seit 1990 in der Stadt und habe viele dieser Stellen noch „live“ gesehen und trotzdem hatte ich vergessen, wie verheerend es hier aussah. Ich empfehle diesen Film unbedingt anzuschauen, um das Gedächtnis aufzufrischen. Die DVD gab’s gleich an der Kinokasse aber für 18,90 (!) Euro wanderte sie nicht in meinen Einkaufswagen…

Auf dem Heimweg mit dem Bus kamen wir wieder an den Protestplakaten auf der Grundstraße vorbei. Ganz schön finstere Geschichte, wenn man nach zehn Jahren eine Zahlungsaufforderung über etwa 10.000 Euro auf den Tisch bekommt, zu zahlen bis… Ganz abgesehen davon, dass die Anwohner der ausgebauten Grundstraße wahrscheinlich jedes Auto inklusive Dreck, Lärm und Gestank einzeln verfluchen.

PS: Seit heute weiß ich, dass die Anzeigen im Bus auf Windows-Basis laufen. Mr. Gates is everywhere…
PPS: Gesundes Neues Jahr an alle, die das Zeug hier lesen.

Posted 2 years, 4 months ago at 21:33.

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