Seit Mittwoch hat am Ullersdorfer Platz das Café Venezia eröffnet – wohl ein Ableger des Eiscafés auf der Hauptstraße. Hier gibt es vor allem Eis, italienisches. Da das Wetter schön war, habe ich mir gleich mal zwei Kugeln genehmigt. Billig war’s nicht, 1,20€ die Kugel. Aber dafür waren’s ganz schöne Klopper und ich hatte zu tun, die beiden Eisberge überhaupt zu schaffen. Und das will was heißen! :-)

Cafe Venezia

Seit gestern spielt auch wieder der Zirkus Piccolino in Pappritz, das Zelt steht direkt neben der Feuerwehr am Ortseingang…

Circus Piccoloino

Mit dabei ist Zirkuskind Joline Milena Köllner, die Dank eines Auftritts beim Supertalent jetzt auch deutschlandweit bekannt ein dürfte.

Ich persönlich bin ja kein Zirkusfan, war ich auch als Kind nicht. Vielleicht nutze ich aber mal die Gelegenheit der direkten Nachbarschaft und schau mir das irgendwann mal an…

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Hecht-Bahn

Am Samstag stand dieser “Große Hecht” am Ullersdorfer Platz. Das war eine Sonderfahrt, allerdings weiß ich nicht, zu welchem Zwecke…

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Heute morgen durfte ich die Verkehrsbetriebe mal wieder in Aktion erleben. Der Bus erreichte den Ullersdorfer Platz einigermaßen pünktlich, ich stieg aus und ging zur Bahn, die… vor meiner Nase abfuhr. Der Zeiger der Uhr am Ullerdorfer Platz stand zwar schon auf 8 Uhr, aus meiner Sicht gab es aber keinen Grund, die vielleicht zehn Umsteigenden zu verprellen. Eine Omi schimpfte auch gleich: “Das ist wie früher! Die waren schon immer ein Staat im Staat!” Mal abgesehen davon, dass die DVB nicht die Wismut war oder ist, scheinen die Herrschaften in Bus und Bahn ihre Freude an ihrer Macht zu haben. Und der graumelierte Herr mit Brille, der die Straßenbahn lenkte, ist aus meiner Erfahrung nicht der Einzige, der sich so verhält. Ich kann ja durchaus nachvollziehen, dass die ständige Teilnahme am Dresdner Straßenverkehr und die Dummheit mancher Fahrgäste ein erhebliches Frustrationspotential birgt aber die DVB sind halt ein Servicebetrieb und da geht es schließlich darum, die Fahrgäste zufrieden zu stellen. Klar müsse auch Fahrpläne eingehalten werden, man kann es aber auch übertreiben.

Wenn das schon das Ende der Geschichte wäre, hätte ich diesen Post nicht schreiben müssen, auch weil solche Sachen quasi ständig passieren. Unsere großen Verkehrsplaner haben es bis heute noch nicht geschafft, am Ullersdorfer Platz eine Ampel zu installieren, die es den Bussen (und allen anderen Verkehrsteilnehmern) aus Richtung Quohren / Gönnsdorf ermöglicht, die B6 sicher und in vertretbarer Zeit zu überqueren. Das es an dieser Kreuzung nicht ständig kracht, ist ein kleines Wunder…
Wie also ging es weiter? Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, wenn ich die 8-Uhr-Bahn verpasse, den kurzen Weg bis zur nächsten Haltestelle an der Grundstraße zu laufen, auch weil so die Wut über die beschriebene Unverschämtheit verraucht. Als ich dann relativ entspannt an der Grundstraße ankam, stand da zu meiner Verwunderung die Bahn, die mir gerade vor der Nase weggefahren war! Erst dachte ich, dass es wohl einen Unfall gegeben haben muss, was an der Grundstraße auch nicht gerade selten geschieht, doch dem war nicht so. Irgendwas am Signal funktionierte nicht, so dass der Fahrer aussteigen und das Problem von Hand regulieren musste (deshalb habe ich den Fahrer auch gesehen). Aufgrund dieses kleinen Vorfalls konnte ich noch ganz stressfrei in die Bahn einsteigen und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Manchmal ist das Leben doch (ein bisschen) gerecht.

Nachschlag

Ich hatte natürlich nicht damit gerechnet, dass die Bahn auf mich wartet, weshalb ich mir auch die Zeit nahm, diesen kleinen Schmankerl für die Autofreaks zu fotografieren. Mir sind die Benzinkutschen im Prinzip zwar egal aber dieses Fahrzeug, das wahrscheinlich aus dem Melkus-Stall stammt, konnte ich dann doch nicht ungeknipst lassen.

Melkus

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In letzter Zeit war es hier etwas ruhig, was vorrangig daran lag, dass ich nicht im Land, sondern im Urlaub weilte. Genauer gesagt in Irland.
Den Aufenthalt werde ich an dieser Stelle nicht auswerten – von Irland selbst war das kaum möglich, da ich dort eher selten ans Internet gekommen bin. Was auch mal ganz angenehm war, schließlich hänge ich ja hier quasi den ganzen Tag vorm Computer. Ehrlich gesagt, habe ich die Abstinenz eigentlich sehr genossen. Wir sind auch in Irland selbst eher wenig in Städten unterwegs gewesen und stattdessen lieber durch die unglaublich grüne und nicht minder beindruckende Landschaft gewandert.

Irland 1

Irland 2

Irland 3

Irland 4

Die ersten Erlebnisse in der Heimatstadt waren dann gleich wieder ernüchternd. Mit uns in der S-Bahn fuhr ein westzonaler Schnösel mit ermäßigter Fahrkarte, der dann bei der Kontrolle den Dummen spielte und auch noch damit durchkam. 60 Cent beim ÖPNV gespart aber im Hilton nächtigen. Das sind mir die Richtigen!
Am Neustädter Bahnhof kamen uns dann gleich zwei Betrunkene aus der Bahn entgegen, die im schlimmsten Sächsisch irgendeinen Senf von sich gaben. Willkommen daheim!

Naja, solche „Problemchen“ hauen mich nicht aus den Socken, den Anfang der Arbeitswoche habe ich auch ganz gut überstanden. Montag bin ich noch mit Bus und Bahn gefahren, was sich als weniger tolle Idee herausstellte. Seitdem das Gymnasium oberhalb des Ullersdorfer Platzes im Betrieb ist, stehen dort noch mehr parkende Autos an der Straße nach Gönnsdorf. Da es hier recht eng ist, braucht der Bus Minuten, bis sich mal eine Lücke ergibt; die eine Seite ist quasi zu. Hat er stadteinwärts dieses Hindernis überwunden, muss er sich noch über die B6 in die Haltestelle quälen. Die Gesamtaktion, die sich räumlich über kaum mehr als 500 Meter erstreckt, kann gut und gerne fünf bis zehn Minuten in Anspruch nehmen. Ich bin für ein striktes Parkverbot an der Straße und dafür, dass endlich eine Ampel an die Kreuzung kommt. Apropos Busse: Im aktuellen „DVB-Info“ (03/2010) stand, dass ab Mitte August neue Hybridbusse in Dresden eingesetzt werden, u.a. auch auf den Linien 61 und 63. Mal sehen, wann ich ein dieser Gefährte, welches ausschließlich durch Elektromotoren angetrieben wird, vor die Linse bekomme…

Zu berichten gibt es von uns noch, dass wir seit Freitag dem 13. eine kleine schwarze Katze als neue Mitbewohnerin haben. Bisher giften sich die kleine Cleopatra, kurz Cleo, und die Jungs noch an, hoffentlich kehrt aber bald Ruhe ein. Immerhin hat sich der kleine Wirbelwind schon an uns gewöhnt und ich durfte ihr gestern Abend beim Fernsehen den Bauch kraulen…

Cleopatra

Zwei klitzekleine „regionale“ Themen noch, für die, die interessiert, wie das kulturelle Leben hier in Pappritz tobt. Unser Dorfclub hat sein „Pappritzer Blättchen“ verteilt, eine mittlerweile sauber ausgedruckte A4-Seite auf der mal wieder zum Wettbewerb „Schönster Vorgarten – schönster Balkon“ eingeladen wird. Außerdem gibt es eine Anzeige für das Kirschenfest am 28./29. August – aber an dem Wochenende bin ich eh nicht im Lande Sachsen. Insgesamt ein für mich eher wenig interessantes Druckerzeugnis. Ehrlich gesagt – mir sind “schöne Vorgärten” Schnurz und Kirschkernweitspucken kann ich auch ohne anschließende Messung. Laaaaaangweilig!
Im Newsletter der Landeshauptstadt war zudem zu lesen, dass wohl bald der Spiel- und Sportplatz unterhalb der Feuerwehr fertig gestellt werden soll. Am Ende ist er dass sogar schon, muss ich mal genau hinschauen morgen…

Hier noch ein hübsches Bild von unserer Bushaltestelle, die wieder einmal von den Hütern der nationalen Kultur bzw. deren geistiger Gefolgschaft ansprechend gestaltet wurde. Man beachte die deutsche RECHTSschreibung. Am Besten, man risse die Tennishalle ab, dann verschwände vielleicht auch dieser Ungeist….

freiheit stadt brd

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Heute morgen hatte es sich erst einmal mit der neuen Straßenbahnfahrherrlichkeit. Unweit des Ullersdorfer Platz war jemand, offensichtlich beim Versuch aus der Kirschauer Straße nach links (also stadteinwärts) abzubiegen, mit seinem Fahrzeug in ein anderes Auto geknallt, welches sich auf der Hauptstraße stadtauswärts bewegte. Besonderes der etwas leichter gebaute Hauptstraßenbenutzer hat ganz schön was abbekommen und landete nach dem unsanften Schubser auf den Straßenbahnschienen. Das Resultat: Vollstau, rien na va plus. Und ich durfte wieder mit dem Bus fahren – zum Glück ohne längere Wartezeiten, dafür eingequetscht wie eine Sardine…

Bei solch kleinen „Katastrophen“ vergisst man schnell, dass es andere nicht so gut haben. In einem Uni-Newsletter las ich, dass noch immer einige Studenten den Hörsaal 81 im Potthoffbau besetzt halten, um für ihre Forderungen nach einer besseren Bildungspolitik zu demonstrieren. Aktuelle Infos gibt es hier: POT81 auf twitter.

Ebenfalls im Newsletter fand sich der Hinweis auf eine nette Aktion, mit der ausländischen Studenten, die über Weihnachten nicht nach Hause fahren können, ein wenig das Heimweh genommen werden soll: die X-Mas-Tram. „Bei einer Straßenbahnfahrt durch das winterliche Dresden sollen, von Adventsmusik aus aller Welt begleitet, für die Teilnehmer erste Weihnachtsgefühle aufkommen. An der Zwischenstation, dem Verkehrsmuseum Dresden, können Kontakte zwischen den Studierenden und Dresdner Familien geknüpft werden. Im Idealfall ergeben sich daraus Weihnachtspatenschaften. Um den feierlichen Rahmen abzurunden, können alle Teilnehmer die aktuelle Weihnachtsausstellung des Verkehrsmuseums anschauen. Die Veranstaltung wird von Live-Musik begleitet. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.“ Klingt doch nicht schlecht – man kommt sich auf lockere Art näher und vielleicht findet der Eine oder die Andere eine Ersatzfamilie für die Feiertage…
Fahrkarten vorbestellen unter 0351 3280856 oder x-mas-tram@art2viz.com
bzw. direkt abholen im Büro des Studentenrates der TU Dresden oder im Kulturbüro des Akademischen Auslandsamtes, Momsenstrasse 10
Na dann: Merry Christmas und allzeit gute Fahrt!

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Dresden ist auf dem Weg zur Weltstadt. Das merkt man daran, dass es in Bussen und Bahnen immer öfter englische Ansagen zu hören gibt. Heut morgen vernahm ich also: „Der Bus hält etwas länger, um den Anschluss zu garantieren– the bus stopps for a short connection service“ (oder so ähnlich). Wenige Sekunden später hielt meine Linie 61 dann tatsächlich an der Haltestelle am Ullersdorfer Platz und… der Schienenersatzbus fuhr ab. Die gerade angekommenen ÖPNV-Benutzer konnten der EV11 nur noch hinterher schauen. No connection service today.

In letzter Zeit hab ich immer wieder Klagen über die Verkehrsbetriebe gehört. Meist entzündeten sich solche Argumentationen an Baumaßnahmen bzw. daran, dass der EV an der Nordstraße um die Ecke wartet, während die Fahrgäste im Regen stehen oder an ähnlichen Problemen. Persönlich hab ich schon erlebt, dass ein Busfahrer einer junge Vietnamesin mit Kinderwagen die Tür vor der Nase zumachte und abfuhr – ganz bewusst, wie ich dem Herren unterstelle. Ich will mal nicht von ausländerfeindlichen Motiven ausgehen, sondern vielmehr davon, dass es ihm einfach zu lange dauerte, bis die Mutti aus dem Knick kam. Die Zeit drängt und die kann ja auch den nächsten Bus nehmen.
Gelegentlich rege ich mich auch darüber auf, dass der Bus in Pappritz zum Teil bis zu vier Minuten vor dem Zeitplan abfährt. Das ist natürlich blöd für alle, die kurz vor knapp kommen, denn der nächste Bus kommt erst eine halbe Stunde später. Aber ich habe auch schon erlebt, dass mich ein Busfahrer, der mit seinem Gefährt, das ich lesend übersehen hatte, schon auf der Kreuzung stand, noch einsteigen ließ.

“Es ist nicht alles schlecht” möchte man da als alter Meckersachse sagen aber manchmal wünschte ich mir als Fahrgast doch ein wenig aufmerksamere Bus- und Bahnlenker. Vielleicht liest das hier ja auch der eine oder andere und zeigt beim nächsten Mal etwas mehr Entgegenkommen…

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Für alle, die’s betrifft: Derzeit wird am Ullersdorfer Platz gebaut – eigentlich schon seit gestern. Was da konkret neben den Schienen geschachtet wird, konnte ich nicht erkennen – wahrscheinlich hat’s was mit Rohren oder Elektrokabeln zu tun. Zusätzliche Einschränkungen für die Pendler gibt es dadurch nicht. Die Busse nach Löbtau und die EV11 fahren halt nur am gleichen Bahnsteig ab.

Bauarbeiten Ullersdorfer Platz

Richtig skurril war allerdings das, was ich am Freitagnachmittag erleben durfte. Mitten im dichtesten Berufsverkehr wurden “Fahrbahnmarkierungsarbeiten” durchgeführt. Die armen Teufel, die da zwischen den genervten Autofahrern und ihren Blechkarossen rumspringen durften, taten mir richtig Leid…

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