Na mal sehen, wie oft ich die Überschrift noch wiederholen darf. Angeblich sollen die weit über 5 Zentimeter Neuschnee, die heute Nacht gefallen sind (und es schneit immer noch) heute Abend ja schon wieder weggetaut sein. So richtig kann ich daran nicht glauben.

Der Straßenverkehr lief heute, wenn auch recht zääääähflüssig. Hat alles etwas länger gedauert aber es lässt ja auch keiner sein Auto stehen. Lieber stehen alle im Stau…

Stau

Stau an der Auffahrt zur B6, Ullersdorfer Platz

Der Winter hat aber auch seine schöne Seiten:

Winter

Wenn man nicht mit dem Auto fahren muss, kann der Winter auch recht schön sein. Blick über die Wiesen nach Gönnsdorf (auf wenn man Gönnsdorf nicht sieht :-) )

So, und als kleinen Trost und Ausblick, hier noch ein schönes Lied, das garantiert nichts mit Winter zu tun hat:

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#Pappritz Es schneit und schneit und schneit. Ja, ich weiß, es ist langweilig immer nur über’s Wetter zu schreiben aber im Moment ist das das Thema, das mich am meisten bewegt. Kalendarisch hat der Winter noch nicht einmal begonnen und Pappritz versinkt schon im Schnee. Das bedeutet für mich, jeden Tag ordentlich schippen und morgens auch früher aufstehen. Anders als viele Anlieger in der Stadt, die sich offensichtlich einen feuchten Dreck darum scheren, versuche ich den Gehweg freizuhalten. Die Nebenstraßen werden hier übrigens so gut wie nicht geräumt, nur mal so als Anmerkung. Wer also mit dem Auto nach Pappritz kommt, der sollte sich auf Einiges gefasst machen.
Gestern Abend war es mal wieder besonders heftig. Als ich mit meiner Runde ums Haus fertig war, hätte ich gleich wieder von vorn anfangen können. Zum Glück hörte es gegen halb Acht dann auf zu schneien und bis heute morgen fiel kaum Schnee. Meine Frau hatte schon Befürchtungen, dass sie nicht vom Hof kommt mit dem Auto.
Mittlerweile ist der Schnee ja nun auch in der Stadt angekommen. Gestern Abend während des heftigsten Schneefalls sind wir eine Runde rausgegangen und u.a. über die Agneshöhe gelaufen. Von der Stadt hat man allerdings nicht allzu viel gesehen, die lag Dank des sehr feinen Schnees wie unter einem Nebelschleier. Einen ähnlichen Effekt konnte ich heute morgen beobachten, als ich an der Bushaltestelle stand. Von da aus ist der Fernsehturm nur wenige hundert Meter entfernt und eigentlich gut zu erkennen. Während meiner Wartezeit zog dann die Schneefront heran und letztendlich lag der Turm im (Schnee)Nebel:

Der Fernsehturm verschwindet

Mal sehen, wie es weiter geht, die nächsten Tage sind ebenfalls Schneefälle und Kälte angesagt. In der Stadt fällt derzeit schon ein Schneeregen, die Straßen sind soweit frei (und der Nahverkehr funktioniert so gut oder schlecht wie immer), könnten aber im Zuge der nächtlichen Abkühlung auch vereisen. Uns steht vermutlich noch eine ganze Menge Winterspaß bevor…

Schnee

So sieht der Rochwitzer Weg von der Haltestelle Pappritz gesehen aus.

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Bei uns in Pappritz schneit’s die ganze Zeit. Habe ordentlich geschippt…

Auf der Heimfahrt ging’s am Ullersdorfer Platz nicht mehr weiter. Der Bus mit Fernsehturm-Aufschrift kam, fuhr in die “falsche” Spur ein und der Fahrer meinte: Solange kein Winterdienst fährt, geht nix in unsere Richtung. Ich bin dann heimgelaufen. Kurz nach dem Diska hat mich dann der Bus dann eingeholt.

AKTUALISIERUNG:

Es hat die ganze Nacht durchgeschneit. Anders als im Tal der Ahnungslosen ist der Schnee auch liegen geblieben. Es sieht jetzt schon aus, wie vor zwei Jahren. Naja, ganz so hoch sind die Haufen an den Straßenrändern noch nicht…

Am Waldschlösschen

Pappritz

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Bei uns im schönen Pappritz schneit’s ordentlich und anders als unten im Tale bleibt der Schnee zumindest auf den Wiesen auch liegen. Wir waren mal kurz an der Elbe unten aber dort ist es ja glatt fünf Grad wärmer.
Von der Agneshöhe war dann so gut wie nichts zu sehen, der feine Schnee wirkt wie Nebel. Ich befürchte, dass es des Nachts richtig glatt wird und auch die Schneelast für einigen Schaden sorgt. In den Verkehrsnachrichten ist schon die Rede von Vollsperrungen und Gefahr durch umgestürzte Bäume. eigentlich wollten wir heute nach Leipzig aber das habe ich abgeblasen. Am Tag des ersten Schnees auf der Autobahn? Keine gute Idee! Immerhin habe ich es heute geschafft, die Reifen zu wechseln. War zwar reichlich kalt an die Finger aber allemal besser als im Dunkel nach der Arbeit. Hatte schon überlegt, ob ich hoch auf den gut beleuchteten Diska-Parkplatz fahre, es dann aber doch gelassen…

Schnee

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Zur Abwechslung schneit es mal wieder. Ich weiß, der Informationswert ist nicht allzu hoch. Aber hübsch sieht’s aus…

Musik im Hintergrund: Inade

Bei den Dredner Neusten Nachrichten gibt es eine Fotogalerie zum Thema. Ist aber nicht wirklich berauschend…

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Winter ist schon eine richtig schlimme Sache, denn da fällt Schnee. Speziell heute morgen war’s ganz schön anstrengend, die ganze weiße Pracht aus dem bzw. vom Weg zu räumen. Die Frau ist mit dem Auto kaum vom Hof gekommen…
Was momentan total nervend ist, ist dass der öffentliche Verkehr nicht wirklich funktioniert. Gestern Abend bin ich vom Ullersdorfer Platz aus gelaufen. Kurz vorm Hornweg kam ich dann an einem Bus vorbei, der steckengeblieben war. Das passiert zur Zeit ständig. Heut morgen ging auf der Strecke auch nichts – gerüchteweise stand ein Bus quer auf der Fahrbahn.

Bus liegen geblieben...
Kurz vor dem Gipfel musste der Bus, vom Ullersdorfer Platz kommend,
gestern in Quohren aufgeben…

 
Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit, einem älteren Herren zuzuhören, der über die neuen, mehrachsigen Busse dozierte und dass die Fahrzeuge mit zwei Achsen früher nicht so oft liegen geblieben wären. Keine Ahnung ob das stimmt, auf jeden Fall läuft aber etwas falsch. So viele Ausfälle, wie ich sie jetzt allein schon persönlich mitbekommen habe, dürfen einfach nicht sein.
Heute morgen hat sich mal wieder schön gezeigt, wer außerdem noch dafür verantwortlich ist, dass nichts mehr geht: die Autofahrer. Vom Steinkreuz bis zum Ullersdorfer Platz habe ich eine halbe Stunde gebraucht – das entspricht etwa 3 1/2 km/h – nicht etwa weil die Straße so schlecht war, sondern weil die Blechlawine nur Zentimeterweise voran kam. Ab der Plattleite waren wie durch Zauberhand keine Autos mehr im Weg, da fuhr die Straßenbahn dann mit Normalgeschwindigkeit. Es wird endlich Zeit, dass der motorisierte Individualverkehr eingeschränkt wird. So geht es nicht weiter…

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Das Thema des heutigen Tages auf Arbeit ist die „Anreise“ Alle, die mit den öffentlichen unterwegs waren, sind heut extrem spät gekommen, der Kollege aus Graupa hat gar über zwei Stunden gebraucht.
Die fahrt zur Arbeit ist derzeit schon ein echtes Glücksspiel. Gestern habe ich über zehn Minuten an der zugigen Haltestelle gewartet, weshalb ich heute besonders schlau sein wollte und mich von meiner Frau mit zur B6 zur Haltestelle Steinkreuz mitnehmen ließ. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellte, denn die Einfahrt in die Landeshauptstadt war so gut wie unmöglich. Ein Auto am anderen und nichts ging voran. Ich bin dann, um der Kälte zu entkommen in die 261 gestiegen – die Überlandbusse sind wenigstens warm und bequem – und habe gelesen. Einziger Nachteil – die Busfahrer sind durch die Bank weg Schlagerfans. Ich sag nur „M-D-R-Eins, Radio für Sachsen“. Gruselig!


Stau auf der B6. Dier Autos schieben sich Stoßstange an Stoßstange voran. Das ging so weiter bis ins Stadtzentrum…
 

Egal, am Ullersdorfer Platz angekommen, stieg ich in die Bahn, die auch recht schnell abfuhr, nur, um sich dann meist in Schrittgeschwindigkeit fortzubewegen. Ausgestiegen bin ich dann an der Angelikastraße, um wenigstens die letzten Meter noch etwas schneller voranzukommen. An der Wilhelminenstraße, eine Station zuvor, war ich schon versucht, per pedes weiterzumachen aber ich hab’s dann dummerweise doch gelassen. Mit dem Ergebnis, dass ich ewig brauchte. Aber immerhin wurde ich noch Zeuge der Ansage der Straßenbahnfahrerin, dass von „oben bis unten ein viehscher Stau“ ist. Die Leute haben es erstaunlich gelassen genommen – die Stimmung war seltsamerweise heute alles andere als genervt und aggressiv.
In den letzten Tagen lief es insgesamt nicht so toll, mit dem Verkehr, was zum einen an den Leuten selbst liegt – falsche Bereifung, unsicheres Fahren – zum andern sicher auch an der bisher eher schwachen Leistung des Winterdienstes. Die Stadt meldet heute zum Thema: „Die 57 Arbeitskräfte konzentrieren sich mit ihren 46 Räum- und Streufahrzeugen zunächst auf Glättebildungen im Hauptstreckennetz, streuen vor allem auf Brücken und Gefällestrecken. Schnee geschoben wurde nach Verwehungen im Schönfelder Hochland.“ 57 Arbeitskräfte mit 46 Fahrzeugen – ist das viel für eine Stadt wie Dresden oder nicht? Schwer zu sagen. Der Straßenzustand sagt eher, dass es zu wenige sind. Eine Kollegin machte heut den Vorschlag, dass man doch in den Wintermonaten Arbeitslose anstellen könnte. Weiß nicht, ob das arbeitsrechtlich so ohne Weiteres geht aber dumm wäre das nicht. Da gibt es sicher Leute, die lieber etwas Sinnvolles tun, als daheim rumzuhocken…
 
Schneetreiben am Waldschlösschen
Und so sah es gestern Abend am Waldschlösschen aus. Eigentlich wollte ich noch zu einem Konzert, ich hab’s dann aber gelassen…

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Auf meine „innere Uhr“ kann ich mich ganz gut verlassen. Heute „klingelte“ sie eine halbe Stunde vor dem Aufstehen und siehe da: Es war kein Fehler! Draußen lag ordentlich Schnee und ich nutzte die zusätzliche Zeit, die Einfahrt und den Gehweg zu säubern, noch vor dem Frühstück (meinem eigenen, die Katzen kann ich natürlich nicht warten lassen). So eine halbe Stunde Bewegung an der frischen Luft ist schon eine gute Sache!


Der erste Schnee

Blick über die Wiesen von Pappritz nach Gönnsdorf

Der Schnee war noch sehr nass und wird wohl kaum liegen bleiben, doch derzeit ist ja für reichlich Nachschub gesorgt. Wie immer liegt die „Wetterscheide“ auf Höhe der Mordgrundbrücke, ab hier verschwinden die weißen Flächen und weichen graubraunem Matsch.
Immerhin funktionierte heute alles einigermaßen und es gab keine allzu großen Staus. (Normalerweise bricht ja beim ersten Schnee in Dresden regelmäßig das absolute Chaos aus.) Gestern hingegen saß ich eine halbe Stunde am Ullersdorfer Platz fest, weil es wohl irgendwo auf dem Weißen Hirsch einen Unfall gab…

Hier der Polizeiticker. Finden konnte ich zur Störungsursache leider nichts.

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