Die Agentur Ketchum Pleon hat einen Werbespruch für Sachsen entwickelt, der dann die Imagekampagnen unseres Landes zieren soll: “So geht sächsisch”. Die zur Kampagne gehörigen Claims, die hier noch bei der SZ zu lesen sind, lassen Schlimmes vermuten: “Elbphilharmonie ohne Verstimmung” oder “Baden ohne Württemberg”. Disserei auf Kellerniveau. Weil, bei uns ist ja alles so supersupertoll.

Meine Vorschläge:
“Sachsen, Land der Sümpfe”.
“Sachsen – Das König der Länder”
“Sachsen – Weltmeister der TKÜ”

Dann wieder lieber zurück in die Vergangenheit: “Sachsen, wo die schönen Mädchen wachsen….”

Ich will mal nicht alles in den Dreck ziehen. Hier ein positiver Ansatz:

“Sachsen fetzt!”
“Sachsen – Bodenständig abheben”
“Sachsen – Kleines Land mit großen Ideen”

(Ich weiß, das ist nicht der Brüller aber wenn ich mir diesen Lehrerhaften Ton in “So geht sächsisch” vergegenwärtige, dann denke ich, ein bisschen Bescheidenheit wäre nicht schlecht.)

Wie auch immer. Abspeichern unter der Rubrik “Dinge, die die Welt nicht braucht”.

Share in top social networks!
echter Sachse

Das Bildchen fand sich heute auf meinem Kassenzettel vom Fleischer…

Zum Glück bin ich ein Sachsenschwein… Was soll man da noch dazu sagen?

Share in top social networks!

Habe ich heute per Mail bekommen. Ich sag jetzt mal nix dazu. Bitte diskutieren Sie jetzt!

PS: Ich vermute obiger Klaus hat mit diesem Klaus nichts zu tun:

Share in top social networks!

Zur Demo am 13. Februar war eine Polizeidrohne im Einsatz. Leider habe ich den Link nicht gespeichert – irgendjemand hatte das futuristische Teil fotografiert und das Bild ins Netz gestellt. Heute gibt es nun einen interessanten Artikel zum Thema bei Heise.
Zitat: „Buttolos Nachfolger [als Inneminister Sachsens] Markus Ulbig (CDU) hatte im Herbst die endgültige Anschaffung der polizeilichen Drohne verfügt. Damit würde laut Uhlig eine Lücke ‚zwischen den Videoaufnahmen aus einem Polizeihubschrauber und den mobilen/stationären Kameras am Boden’ geschlossen. Die weitgehenden Anwendungen erstrecken sich demnach über ‚neue Möglichkeiten der Einsatzführung’ sowie ‚Überwachung und Aufklärung’, ‚Unterstützung von Suchmaßnahmen’, ‚Observation’ bis hin zur ‚Dokumentation von Verkehrsmaßnahmen’.“
Soso, da scheinen ja echte Modellflugfans am Werk zu sein. Einsatzmöglichkeiten gibt’s also noch und nöcher. Die Ergebnisse sind offenbar so interessant, dass sie „bislang selbst Abgeordneten verheimlicht werden“. Na da fühle ich mich doch gleich viel sicherer…

Share in top social networks!

Unter obiger Unterschrift äußerte sich die sächsische Sozialministerin Christine Clauß (CDU) zu den starken Kürzungen bei der Jugend- und Sozialarbeit am Dienstag in der SZ. Wie genau die Pläne aussehen, ist mir noch nicht bekannt. Seltsam an den Aussagen der Ministerin finde ich, mit welcher Gelassenheit sie den Kahlschlag kommentiert. Kein Wort davon, dass sie versucht hätte, diese Kürzungen zu verhindern oder wenigstens abzumildern. Da kommt der Finanzminister und sagt: Du musst Summe x sparen und da macht man das halt. Wir können ja nur das Geld ausgeben, das wir haben, oder so in der Art. Auf die „Kürzung der Jugendpauschale für die Jugendarbeit vor Ort von 14,70 auf 10,40 Euro“ angesprochen, erklärt sie, dass man mit Augenmaß vorgegangen sei. Mag ja alles sein, ich will ihr auch nichts Böses unterstellen, aber was nützt es, wenn es ab einer bestimmten Summe egal ist, wie viel man genau gibt, da die so oder so nicht ausreicht. Wenn eine Pflanze nicht genug Wasser bekommt, ist es egal, ob das ein Esslöffel oder drei Esslöffel zu wenig sind, irgendwann geht sie ein. Im zweiten Fall halt etwas schneller…
Frau Clauß hat in ihrem Interview aus meiner Sicht deutlich gezeigt, dass sie das Ministerium verwaltet, mehr auch nicht. Ein Minister sollt doch der erste Lobbyist derjenigen sein, für die er in der Verantwortung steht. Aber Jugendliche und „sozial Schwache“ haben halt keine Lobby und die Ministeriumsmitarbeiter bekommen ihr Gehalt, egal über wie viele Mittel sie verfügen. Diese Sozialpolitik nach Kassenlage wird uns noch teuer zu stehen kommen. Damit züchtet man sich echte Demokratiefeinde, ganze nach dem Motto: Was haben die denn für uns getan? Fehlende Jugendclubs im ländlichen Raum sorgen zum Beispiel dafür, dass sich dort die braunen Rattenfänger mit ihren Angeboten breit machen können. Dann protestieren wir halt mal wieder gegen Rechts. Davon ändert sich natürlich nichts. Vielleicht nützt aber der Protest ein bisschen was.

Share in top social networks!

Hier mal noch einige Plakate, Flyer und Aufkleber im Zusammenhang mit der aktuellen Wahl:

Die FDP wird zur Kinder-Partei, wer hätte das gedacht. Dabei bin ich immer davon ausgegangen, dass die alle privat rentenversichert sind ;-)

Es gibt viel zu tun, packen wir’s an…

Graphisch zwar eher eine Katastrophe, dafür aber inhaltlich wichtig…

Rauchende Schlote = Prosperierende Wirtschaft. Sieht aus, wie aus dem vorvorigen Jahrhundert.

Nicht ganz unclever: Aus der Ferne liesst man das Eine, aus der Nähe eher das Andere.

Wird weiter ergänzt.

Diese Fundstücke von der Stadtrats- und Europawahl im Juni möchte ich Euch auch nicht vorenthalten:

Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedanken. In der Äußeren Neustadt hat die CDU zwar verhältnismäßig schlecht abgeschnitten aber unter 5% ist sie nie gekommen. (Wahlergenisse)

Weiß nicht, ob das pc ist aber ich muss immer lachen bei diesem Plakat. Ich denke da an ein kleines Kind, dem das Spielzeug weggenommen wird und das quengelt: “Nein Mutti, das ist mein Euro. Der gehört mir.” Das blöde NPD-Plakat daneben war zu platt, ums auch noch zu fotografieren: Arbeit, Familie, Heimat, Schrebergarten, Lebensversicherung etc.
Bevor Fragen kommen: Nein, ich hab den Mist nicht runtergerissen, sondern nur fotografiert. Manchmal wünschte ich mir allerdings schon, dass ich fünf Meter groß wäre…

Share in top social networks!