Im Rahmen der städtischen Gesamtbaumaßnahme „Buslinie 84 und Entwässerung Altrochwitz” erneuerten Mitarbeiter des Umweltamtes gemeinsam mit dem Straßen- und Tiefbauamt und in Zusammenarbeit mit der Dresdner Stadtentwässerung den Rochwitzer Dorfteich. Die Kosten betragen 158 000 Euro.

Vollständige Meldung

Ich muss gestehen, dass mir das bei unserem letzten Rundgang durch Rochwitz am Sonntag nicht aufgefallen ist, dass da etwas neu ist. Allerdings ist seit einiger Zeit schon das riesige leerstehende Gebäude verschwunden, das hinterm Teich stand. Schade eigentlich, da hätte man sicher was draus machen können. War vermutlich noch von der LPG…

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Heute haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht und sind dabei auch durch Rochwitz gekommen. Zwar ist die Ortsdurchfahrt noch immer gesperrt aber das Bild, dass sich uns am “Ring” bot, war schon überraschend. Wer den bisherigen Zustand der Straße kennt, weiß, warum ich so baff bin. Ärgerlich ist nur, dass die Straße nach Quohren, die erst im vergangenen Jahr (?) gemacht wurde, schon wieder an allerhand Stellen aufgesägt wurde, um an den Medien rumzuschustern :-(

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Vor einiger Zeit habe ich hier die Pressemitteilung der Stadt zum grundhaften Ausbau u.a. der Krügerstraße wiedergegeben. Am Wochenende haben wir mal die Baustelle begutachtet. Momentan stehen die Bagger am alten Ballsaal Rochwitz – der Parkplatz davor (eigentlich kein offizieller Parkplatz) und die eine Straßenseite sind vollständig aufgebaggert.

Rochwitz, Baustelle

Deshalb habe ich mal nachgesucht, was denn da überhaupt gemacht werden soll und bin auf folgendes Dokument (pdf) gestoßen. Schon interessant, was darin zu lesen ist. U.a., dass der Rodelweg im oberen Teil als Buswendeschleife ausgebaut werden soll und das dort auch Sattelschlepper fahren werden.

Sehr interessant ist auch dieser Passus:

10.Welche weiteren Wohngebiete sind in der Gemarkung Rochwitz geplant?

Im rechtswirksamen Flächennutzungsplan (Teilflächennutzungsplan in den Stadtgrenzen vom 31. Dezember 1996, wirksam seit 10. Dezember 1998) ist östlich an den Dorfkern Rochwitz eine Wohnbaufläche mit hohem Grünanteil dargestellt. Diese baulichen Entwicklungsabsichten wurden auf Grund geänderter Rahmenbedingungen im Vorentwurf für den neuen Flächennutzungsplan, der vom Stadtrat am 22. Januar 2009 bestätigt und für die Öffentlichkeitsbeteiligung freigegeben wurde, zurückgenommen. Im Vorentwurf zum neuen Flächennutzungsplan sind keine weiteren Wohngebiete in der Gemarkung Rochwitz dargestellt.
Die o. g. Fläche liegt innerhalb des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplanes Nr. 193, Dresden-Rochwitz Nr. 2, Gönnsdorfer Straße/Rochwitzer Straße. Im Ergebnis der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und in Abhängigkeit der öffentlichen und privaten Belange (Befürchtungen der Anwohner vor erheblichen Belastungen mit Durchgangsverkehr, Teile des Plangebietes liegen im Landschaftsschutzgebiet „Elbhänge Dresden-Pirna und Schönfelder Hochland”, freiwilliges Umlegungsverfahren scheiterte) wurde vom Planungsziel (Entwicklung von Wohnungsbau) Abstand genommen; das Planverfahren wurde nicht weiter geführt.

Das ist doch mal eine gute Nachricht, oder?

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In der Zeit vom 26. September 2011 bis voraussichtlich Ende November 2012 erfolgt in Rochwitz der grundhafte Ausbau der Straßen Krügerstraße, Hutbergstraße, Gönnsdorfer Straße, Bühlauer Straße und Altrochwitz. Während der Bauarbeiten sind außer der Krügerstraße die Straßen für Autofahrer jeweils vollständig gesperrt. Der Fußgängerverkehr und der Zugang zu den Grundstücken wird unter Baustellenbedingungen gewährleistet. Eine Umleitung ist ausgeschildert. (Meldung der Stadt)

Auwei. Behinderungen, Staus, Stress, Umleitungen. Und das ein ganzes Jahr lang…

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Da ist schon mal was los in meiner ruhigen Gegend und dann verpasse ich das auch noch. Gestern hat es in Rochwitz gebrannt, eine Baracke auf dem Karpatenweg stand in Flammen. Laut Zeitung soll es fünf Stunden gedauert haben, bis der Brand gelöscht war, da es Probleme mit der Löschwasserversorgung gab (bei der SZ gibt es auch ein hübsche kleine Fotogalerie. Ja so ein Feuerchen! Diese Urkraft, das hat schon was!).
Ehrlich gesagt ist es mir ein Rätsel, wie ich von all dem nichts mitbekommen konnte. Die Flammen waren angeblich kilometerweit zu sehen, die Feuerwehr ist direkt um die Ecke und wir hätten sie zumindest ausrücken hören müssen. Aber nichts von alledem. Wir haben zu der Zeit vorm Fernseher gehockt und die wirklich sehr interessante Reportage „Unterwegs in Amerika“ geschaut. Der Samstag war eher so ein Tag zum Abhängen, das miese Wetter hat uns den Spaß an einer Wanderung vergällt…
Naja, wie auch immer. Ich werde dann mal einen Spaziergang zum Ort des Geschehens machen. Viel wird dann zwar nicht zu sehen sein aber ich kann ja unseren Nachbar fragen, der ist bei der Feuerwehr.
Als wir heut morgen auf Arbeit das „Großereignis“ diskutiert haben, kam auch zur Sprache, dass in Rochwitz auf der Karpatenstraße gerade viel gebaut wird bzw. werden soll. Ist auch wirklich eine schöne Ecke da. Vielleicht ist der Brand ja ein so genannter Heißabriss. Wundern würde mich das nicht. Dass Brandstiftung im Spiel ist, ist bereits sicher…

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Das bevorstehende Wochenende wird sicher wieder einmal stressig. Es ist eindeutig viel zu viel los und es fällt schwer, sich zu entscheiden. Am Ende hockt man dann daheim und schaut in die Röhre…

Heute steht mit 100-prozentiger Sicherheit ein Besuch bei der Ostrale auf dem Programm. Am Sonntag endet die Ausstellung für zeitgenössische Kunst und bisher hab ich es noch nicht geschafft, sie mir anzuschauen. Das soll sich heute ändern. Vorrangiger Anlass ist jedoch die Veranstaltung „Artisar“, die in der typisch künstlerisch-blumigen Art angekündigt wird: „Artisar zelebrieren die ambivalente Wirkung tieffrequenter Bassläufe auf Gehör und Körper. Mittels einer speziellen PA startet das GanzKörperHören ohne den Benutz der Ohren, bevor sich der Frequenzverlauf während des ersten Konzertteils langsam hochbohrt…“ Ich bin auf jeden Fall gespannt. 16, 18 und 20 Uher spielen zudem noch “tonlast”, experimentelle Musike aus dem Truck. Zumindest der Eintritt zur Performance am späten Abend ist kostenlos.

Für den Samstag ist geplant, beim Ortsteil-Fest “125 Jahre Neu-Rochwitz/Kamerun” vorbeizuschauen. Das Fest, das schon heute 15 Uhr beginnt, findet im Gebiet der Lauschestr./Kottmarstr. statt. Morgen soll es ab 8.30h einen sieben Kilometer langen Rochwitzer Morgenlauf geben – da bin ich aber bestimmt nicht dabei, sondern liege noch in den Federn. Um 13.30h könnte es aber klappen: dann gibt es Gesang mit Lyra und keltischer Harfe sowie eine historische Modenschau.

Von Rochwitz bietet es sich an, eine kleine Wanderung in die Neustadt zu unternehmen, denn dort startet um 15 Uhr das „Kunstival“ an der Groovestation. Anlass ist das Projekt „Kunstgeld“, das vom Kultur Aktiv e.V. und dem Gewerbe- und Kulturverein Dresden Neustadt e.V. ins Leben gerufen wurde, um das “kreative Potential der Neustadt zu vernetzen“. Genaueres dazu findet Ihr hier.

Abends steht dann noch ein Konzert auf dem Programm und am Sonntag feiert ein Freund Geburtstag. Ganz schön viel Arbeit für ein Wochenende…

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