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	<title>Dresdner&#124;Rand &#187; ÖPNV</title>
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	<description>Dresden vom Rand her betrachtet.</description>
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		<title>Rush hour breeds terrorism</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 08:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute morgen bin ich auf die „kluge“ Idee gekommen, mein Weib zum Bahnhof zu schaffen, da sie auf Dienstreise gehen wollte. Mit dem Auto selbstverständlich, kurz vor acht. So ein Schwachsinn! Allein der Stau auf vom Blauen Wunder reichte bis hinter das Künstlerhaus zurück. Dabei ging es noch relativ fix voran. Relativ! Zum Glück haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen bin ich auf die „kluge“ Idee gekommen, mein Weib zum Bahnhof zu schaffen, da sie auf Dienstreise gehen wollte. Mit dem Auto selbstverständlich, kurz vor acht. So ein Schwachsinn! Allein der Stau auf vom Blauen Wunder reichte bis hinter das Künstlerhaus zurück. Dabei ging es noch relativ fix voran. Relativ!<br />
Zum Glück haben wir es geschafft und sie hat den Zug erreicht aber es war ganz schön knapp. Ehrlich gesagt, kann ich nicht verstehen, wie man sich diesen Stress freiwillig jeden Tag antun kann. Ganz zu schweigen von der abschließenden Parkplatzsuche. Entweder hätte ich schon längst einen Herzinfarkt oder ich würde Amok laufen. Interessant wäre auch, wie viel Prozent derer, die sich da in die Blechkolonne einreihen, tatsächlich ohne größere Probleme auf ihre Kiste verzichten bzw. wie viele dieser <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Individualverkehr#Motorisierter_Individualverkehr" title="MIV" target="_blank">MIV</a>enden Fortbewegungsmittel bei optimaler Auslastung gespart werden könnten. Vielleicht mache ich mir in den nächsten Tagen mal die Arbeit und suche nach Zahlen dazu. </p>
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<p>Klar, man kann das Problem auch lösen, indem man die Stadt planiert und Highways baut, 3-, 6-, 12-spurig. Oder die Elbe mit einem schnellbindenden Zement auffüllt und so eine richtige Rennstrecke durch die Stadt schafft. Aber es muss ja auch andere, sinnvolle Lösungen geben wie preisgünstiges Park + Ride etc. Lange wird, lange kann dieser Wahnsinn nicht mehr währen&#8230;<br />
Mehr oder weniger „nötig“ war die Maßnahme geworden, weil mittlerweile kaum noch ein Zug am Neustädter Bahnhof hält, es mit der Verbindung von Pappritz aus zum Hauptbahnhof  aber eher schlecht bestellt ist. Da steht man im Bus nämlich auch am Blauen Wunder und wenn dann der Anschluss nicht klappt, wird’s Brühe. Und zwei Stunden vorher losfahren will ja auch keiner. Aber letztendlich ist es eine schwache Entschuldigung. Es wäre klüger gewesen, auf den ÖPNV zu vertrauen. Mea culpa!</p>
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		<title>Aggressionsabbau</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 08:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Öffentliche Verkehrsmittel haben viele Vorteile. Ich muss auch bei miesen Witterungsbedingungen nicht auf die Straße achten, kann ein Nickerchen machen, lesen oder die Gegend anschauen. Wenn das Fahren mit Bus oder Bahn keinen Spaß macht, dann liegt es so gut wie immer an den Mitreisenden. Heute war mal wieder so ein Tag. Eigentlich hätte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Öffentliche Verkehrsmittel haben viele Vorteile. Ich muss auch bei miesen Witterungsbedingungen nicht auf die Straße achten, kann ein Nickerchen machen, lesen oder die Gegend anschauen. Wenn das Fahren mit Bus oder Bahn keinen Spaß macht, dann liegt es so gut wie immer an den Mitreisenden. Heute war mal wieder so ein Tag.<br />
Eigentlich hätte ich es schon wissen müssen, als ich die beiden älteren Damen auf den Nachbarsitzen sah aber manchmal bin ich unbelehrbar. Meine Frau regt sich immer darüber auf, dass ich nicht „weghören“ kann – keine Ahnung, wie man das macht. Diese „Behinderung“ wurde mir heute wieder zum Verhängnis, denn die Nerv-Omis quatschten die ganze Zeit. Nicht etwa, dem Alter entsprechend mit Ruhe und Behäbigkeit; nein, Ihr „Gespräch“ klang regelrecht wie Maschinengewehrfeuer, zum Teil redeten die beiden sogar gleichzeitig aneinander vorbei. Fast konnte man den Eindruck haben, dass sie noch schnell fertig werden wollen, bevor sie abnippeln oder sie hatte Angst, keine Luft zu bekommen, wenn sie nicht reden – ich weiß es nicht.<br />
Mein lautes und deutliches Stöhnen und der hilfesuchende Blick in die Runde beeindruckte die Damen nicht und ich wurde immer wütender. Zum Glück dauert die Fahrt nur wenig länger als eine Viertelstunde und ich stieg vorsichtshalber eine Station früher aus, sonst hätte ich die Labertaschen irgendwann angebrüllt oder Schlimmeres. An der frischen Luft und bei dem schönen Wetter konnte ich mich dann relativ schnell wieder normalisieren. Noch mal Schwein gehabt!</p>
<p>PS: Ich ertrage am frühen Morgen auch nicht das Radio, das kaum hörbar vor sich hinnuschelt – ich mache lieber laut oder lasse besser gleich Musik laufen, ganz nach Tagesform von albernem Pop bis hin zu bös-metallischem Waldschratgekreische. Das brauch ich, um nicht gleich am frühen Morgen Pläne zur Erlangung der Weltherrschaft zu entwickeln&#8230;</p>
<div align="center">
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		<title>Bus und Bahn kommt schlecht an</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 07:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dresden streitet]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden verkehrt]]></category>
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		<category><![CDATA[ÖPNV]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit wird auf der Straße zwischen Gönnsdorf und Pappritz gebaut – hier soll direkt vor dem Supermarkt eine neue Haltestelle entstehen. Die Ampel an der Baustelle ist sicher bei vielen Anwohnern &#8220;beliebt&#8221;, am Wochenende von Freitag 14 bis Montag 4 Uhr soll es gar eine Vollsperrung geben. Heute morgen wurde ich an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit wird auf der Straße zwischen Gönnsdorf und Pappritz gebaut – hier soll direkt vor dem Supermarkt eine neue Haltestelle entstehen. Die Ampel an der Baustelle ist sicher bei vielen Anwohnern &#8220;beliebt&#8221;, am Wochenende von Freitag 14 bis Montag 4 Uhr soll es gar eine Vollsperrung geben. Heute morgen wurde ich an der Bushaltestelle Zeuge, wie über diese Maßnahme diskutiert wurde. Grundtenor war in etwa „Das geht garnicht! Wie sollen wir unsere Einkäufe erledigen? Was machen die denn da überhaupt? Die wollen uns doch nur ärgern.“ Ehrlich gesagt, verwundert mich diese Reaktion schon etwas. Geht man mal davon aus, dass die Sperrung notwendig ist, so ist das doch besser, solche Sachen passieren am Wochenende als mitten in der Woche. Zum einen, weil all diejenigen, die zur Arbeit müssen, nicht über Gebühr belastet werden, zum anderen weil auch – bis auf die Gastronomen – die ortsansässigen Gewerbetreibenden davon profitieren. „Jedem Menschen Recht getan, ist eine Kunst die keiner kann“, sagte schon meine Großmutter und wo sie Recht hatte, da hatte sie einfach Recht.<br />
Aufgefallen ist mir aber schon seit langem, dass die Dresdner ein sehr gestörtes Verhältnis zu ihrem öffentlichen Nahverkehr haben. Nun meckert der Sachse an sich sehr gern und es gibt auch immer wieder Gelegenheiten, sich über unhöfliche Fahrer, verpasste Anschlüsse etc. zu ärgern aber ernsthaft betrachtet, haben wir in Dresden einen recht guten ÖPNV (zu gut deutsch: Öffentlicher Personennahverkehr).<br />
Ich habe aber bisher nicht nur einmal gehört, dass ein verärgerter Bürger die hiesigen Verkehrsbetriebe als „Staat im Staat“ schalt. Persönlich stecke ich da zu wenig drin, mir ein Urteil zu erlauben – klar ist natürlich, dass die DVB als <a href="http://www.dvb.de/de/Die-DVB-AG/Unternehmen/" target="_blank">kommunaler Betrieb</a> eng mit der Lokalpolitik verwoben sind – schließlich sind Verkehrsfragen auch soziale Fragen. Persönlich empfinde ich die Kritik aber häufig als ungerecht – wenn es das gute Netz nicht gäbe, wären noch viel mehr Autos auf der Straße. Und das kann ja letztendlich auch niemand wollen, oder?</p>
<p>PS: Ja, ich bin Verfechter des ÖPNV. Das hat vor allem „ideologische“ Hintergründe, nicht weil ich denke, dass es so toll ist, an einem Montagmorgen im Bus mit vielen anderen Leuten zu sitzen, die noch Bettwärme ausströmen und lieber schliefen, als sich auf den Weg zur Arbeit zu machen, die miese Laune haben etc. Im Auto ist es sicher bequemer, ich kann meine Musik hören usw. Aber der gesellschaftliche Preis des motorisierten Individualverkehrs ist mir einfach zu hoch. Ständig steigt der Bedarf an Straßen, auch neue Autos verpesten die Luft. Ganz zu schweigen, von der Energie und den Rohstoffen, die in so einem Auto stecken und der Menge an persönlichen finanziellen Mitteln, die dadurch gebunden werden. Wir haben ein Auto, mit dem meine Frau täglich nach Radeberg zur Arbeit fährt und das reicht auch aus. Ein weiteres Fahrzeug können und wollen wir uns nicht leisten. Wenn nur die Hälfte der Menschen auf ein Stück Bequemlichkeit verzichten würde, wäre allen geholfen. Und der ÖPNV wäre sicher auch attraktiver, schon allein, weil die Busse nicht mehr so oft im Stau stünden.</p>
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