wie meine Frau sagen würde. Ein Bild für den Desktop, wer’s haben will (1280x960px).

Dresdner|Rand

Foto aufgenommen vom Hornweg Richtung Gönnsdorf. Links sieht man den Fernsehturm, rechts die Sternwarte von Gönnsdorf.

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Hier mal ein kleiner Tipp für einen Spaziergang rund um dem Fernsehturm, die in etwa unserer gestrigen Sonntagswanderung entspricht. Los geht es also an der Endhaltestelle der 61 Fernsehturm. Von da aus läuft man bergab die Hauptstraße (Oberwachwitzer Weg). In der scharfen Linkskurve, nach der Kopfsteinpflasterstraße gehen wir nicht links oder rechts sondern rechts am letzten Haus den von Mauern eingefassten Weg. Der schlängelt sich dann in weiten Bögen vorbei an schicken kleinen Häuschen nach unten auf die Pillnitzer Landstraße. Dort geht’s nach rechts und nach 150 Metern an der Bäckerei Schulze wenige Schritte den Wachwitzgrund hoch und dann gleich links in die Straße „Am Steinberg“. Dort passiert man die Wollnervilla (nicht zu übersehen Dank der Brücke, die sich über die Straße führt) und folgt der Straße bis zum Ende.

Wollnervilla

Es schließt sich linkerhand die Josef-Hermann-Straße an, die dann wieder 90 Grad nach rechts biegt und dann an der nächsten Kreuzung scharf nach links. Wir aber gehen nach rechts den „Wachwitzer Weinberg“ entlang und treffen an der Königlichen Villa (wo übrigens Wohnungen vermietet werden, die ich mir aber nicht leisten könnte :-) ) auf den Rhododendrongarten. Dort haben wir gestern ein kleines Päuschen gemacht und uns entspannt auf die Wiese gelegt. Seltsamerweise waren wir die Einzigen da, offensichtlich ist außerhalb der Blütezeit der Garten nicht so gut besucht. Auch komisch war, dass alle Bänke fehlten, zumindest soweit wir das überblicken konnten.

Rhododendrongarten Wachwitz

Dann ging es weiter bergauf Richtung Wachwitzer Schloss entlang des Wachwitzer Weinberges. Das kann man in einem weiten Bogen machen, wir aber entscheiden uns gestern, auf einem Trampelpfad steil bergauf zu steigen. Etwas abenteuerlich war das schon, denn wenn ich mich nicht ganz täusche, war das nichts weiter als ein „Bachbett“, in dem bei Starkregen das Wasser abfließt. Egal, die Entscheidung erwies sich als richtig, da wir so auf die kleine Aussichtsplattform „hinter“ dem Schloss gelangten und von dort sehen konnten, wie der Regen durch den Dresdner Talkessel zog. Das Schloss an sich wird gerade renoviert und ist ringsum eingezäunt. Es ist aber zu sehen, dass die Bauarbeiten schon recht weit fortgeschritten sind. Die Außenhülle sieht soweit intakt aus.

Wachwitzer Schloss im Bau

Regen im Dresdner Talkessel

Vom Schloss aus ging es dann auf einem der Waldwege Richtung Heliosklinik / Kuckuckssteig und dann scharf rechts auf den Waldweg nach Rochwitz. Dort kommt man dann auf der Karpatenstraße wieder „in die Zivilisation“ und folgt der ruhigen Straße bis nach Altrochwitz (das ist dort, wo die Schule ist und der Ballsaal). Dann hält man sich rechts auf der mittlerweile fast fertiggestellten Pappritzer Straße, die in den Zachengrund führt. Wer dann recht bald nach rechts abbiegt, landet wieder im Wachwitzgrund und kann dort über die Wachbergschenke wieder nach Pappritz gelangen. Wir sind allerdings geradeaus weiter, an den letzten Häusern vorbei, in den Zachengrund gelaufen. Dort wo der Grenzstein Rochwitz/Pappritz steht, geht es gleich wieder links bergauf – Achtung die Wildschweine haben den Boden hier ordentlich aufgewühlt und die Biker dem Untergrund den Rest gegeben! Entlang des Rochwitzer Weges geht es zwischen den Feldern wieder zur Fernsehturmstraße, wo man direkt an der Bushaltestelle Pappritz der Linie 61 landet. Wer zum Ausgangspunkt zurück will, dem empfehle ich den Weg durchs Dorf. Einfach dem Rochwitzer Weg folgen. Nach wenigen Metern mündet der in die Straße des Friedens, die man bergab geht. Am Pappritzer Hof dann rechts halten und danach immer geradeaus den Wachwitzer Höhenweg entlang. Der führt direkt auf die neu gepflanzte Dorflinde zu, 50 Meter nach rechts befindet sich die stadteinwärtige Haltestelle des Busses. Viel Spaß bei der abwechslungsreichen Wanderung (es geht ordentlich bergauf und bergab), die Euch durch einige sehr schöne Ecken führt und im Großen und Ganzen frei von störendem Autoverkehr ist.

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“Was Schönes” ist einer der Lieblingssprüche meiner Frau, wenn ich z.B. frage, was ich für Musik auflegen soll. Hier nun was optisch Schönes, aufgenommen heute Abend gegen 18 Uhr.

Fernsehturm Dresden

Fernsehturm Dresden

Fernsehturm Dresden

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Fernsehturm im Sturm

Bild von gestern Abend. Eine doppelt so große Version gibt’s beim Draufklicken.

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Am Wochenende fährt die Buslinie 61 nicht zum Fernsehturm.

Heut morgen bin ich wieder mit dem Rad nach Gönnsdorf hoch. An der Kreuzung Schönfelder / Weißiger Landstraße waren gelb neue Fahrbahnmarkierungen aufgezeichnet – ich habe mich nur gewundert. Eine Kollegin, die ebenfalls in Pappritz wohnt, meinte, an der Haltestelle stünde schon ein Hinweis, dass der Bus ab dem 5. November eine Umleitung fährt über die B6 nach Ullersdorf. Bei den Dresdner Verkehrsbetrieben ist leider bisher noch nichts zum Thema zu finden, genauso wenig wie im Newsletter der Stadt. Erst die Recherche im Internet bracht die Information beim Dresden Fernsehen: „Auf der Pappritzer Straße im Ortsteil Gönnsdorf wird von Freitag, 6. November, 12 8Uhr, bis Montag, 9. November, 5 Uhr, eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht.“ (Freitag ist übrigens der 5.) Die volle Mitteilung auch zu den Änderungen der Buslinien findet Ihr hier. Sehr seltsam, dass die Nachricht beim DF schon seit Montag online, auf der DVB-Seite aber noch nichts zu finden ist. Oder die Mitteilung ist so versteckt, dass man sie nicht findet.

Wer am Wochenende trotzdem zum Fernsehturm will und kein Auto zur Verfügung hat, dem bleiben folgende Möglichkeiten:
Mit der Linie 98A des Hochlandexpresses von Weißig aus – da fährt auch die 61 hin – Richtung Niederpoyritz fahren und in Pappritz an der Birkenstraße aussteigen, also dort, wo der Bus von der Fernsehturmstraße abbiegt. Von da aus kann man bequem am Dorfrand die Fernsehturmstraße entlang laufen und dann noch ein kleines Stück den Oberwachwitzer Weg bergab. In zehn Minuten sollte das zu schaffen sein.

Wer es etwas anstrengender liebt, der nimmt vom Körnerplatz die 63 und fährt bis Altwachwitz. Dort läuft man den Wachwitzgrund aufwärts und biegt dann auf Höhe der letzten Häuser rechts auf den Wanderweg ein (immer noch Wachwitzgrund) – wenn ich mich richtig erinnere, müsste das nach dem Aufgang zur Wachbergschänke sein. Wer da hoch geht, macht aber auch nichts falsch, er verpasst nur den Johannisturm…

NACHTRAG:
Alles halb so schlimm: die 61 fährt nun doch zum Fernsehturm – allerdings über die B6, um dann “Am Steinkreuz” (Baywa-Markt) auf die Weißiger Landstraße einzubiegen. Das wird ordentlich eng werden, wenn der Bus von Weißig aus die Gönnsdorfer Kreuzung anfährt. Zwei Autos passen gerade noch so nebeneinander da lang aber ein Bus?
Falsch war übrigens auch die Startzeit der “Maßnahme” – bereits ab 8 Uhr fährt die 61 die Umleitung. Da werde ich morgen wohl etwas früher aufstehen oder wieder das Rad nehmen…

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Seit einiger Zeit bin ich schon in Verbindung mit dem Förderverein zum Erhalt des Fernsehturms. Der Turm ist ja nicht nur DIE Attraktion in Pappritz. Wenn wieder mal jemand nicht weiß, wo ich wohne, dann sage ich „nicht weit vom Fernsehturm“ und jeder weiß Bescheid. Nun ist es leider so, dass das Bauwerk, das seit der Wende der Telekom gehört, seit eben jener Zeit für den Besucherverkehr geschlossen ist. Der Verein arbeitet seit Ende 2004 daran, den Fernsehturm aus seinem „Dornröschenschlaf“ zu wecken. Jetzt scheint dieses Ziel jedoch in weite Ferne gerückt: Anfang der Woche erschien ein Artikel in der Bild-Zeitung, in dem davon die Rede ist, dass das Rathaus die Bemühungen um die Wiedereröffnung aufgegeben hat. Wegweiser würden überklebt, der alte Parkplatz sei aufgerissen und wieder begrünt worden (was tatsächlich schon seit einer Weile so ist).
Dresdner|Rand (DR) sprach mit Eberhard Mittag (EM), dem Vorsitzenden des Fördervereins Fernsehturm Dresden e.V., über den Turm und die Chancen, dass dieser wieder zu einem Ausflugsziel für die Dresdner und ihre Gäste werden könnte.

Eberhard Mittag, Vorsitzender des Fördervereins

Eberhard Mittag, Vorsitzenden des Fördervereins Fernsehturm Dresden e.V.


DR: Herr Mittag, zuallererst die Frage, was Sie persönlich mit dem Fernsehturm verbindet, warum Sie sich also für die öffentliche Zugänglichkeit einsetzen?

EM: Seit 1972 wohne ich in Dresden und war in dieser Zeit relativ oft Gast des Turmes. Ich habe mit dem Turm gemeinsam Geburtstag. Gerne würde ich auch weiterhin meinen Gästen und Besuchern meiner Heimatstadt diesen grandiosen Blick bis ins Erzgebirge oder die Sächsische Schweiz ermöglichen.
Der Turm wurde damals der politischen Führung der DDR abgetrotzt, da nicht alles nur nach Berlin geschafft werden sollte. Er wurde auch für das Volk gebaut und war ein beliebtes Ausflugsziel und nicht nur ein technisches Bauwerk zur Rundfunk- und Fernsehprogrammversorgung im damaligen Tal der Ahnungslosen (Zone ohne Westfernsehen).

DR: Waren Sie von der Bild-Zeitungsmeldung überrascht oder wussten Sie schon Bescheid über die „Aufgabe“ des Turms?

EM: Eigentlich nicht, durch alle politisch Verantwortlichen wurden bislang nur Einzelaktionen für den Erhalt des Turmes gestartet ohne politisch überzeugend von der Telekom oder deren Tochter der Funkturm GmbH die Wiederöffnung zu verlangen.

DR: Stehen Sie im direkten Kontakt mit der Stadt?

EM: Ja, wir stehen mit der Stadt in Kontakt.

DR: Sie sind Vorsitzender des Fördervereins. Können Sie uns bitte berichten, welche Aktivitäten Sie bisher mit dem Verein vorweisen können?

EM: Wir haben in den letzten sechs Jahren versucht den Turm immer wieder ins Bewusstsein der Dresdner zu rücken. Wir haben Appelle an den Bundespräsidenten (Horst Köhler), die Bundeskanzlerin (Dr. Merkel), die Ministerpräsidenten von Sachsen (Prof. Milbradt, St. Tillich), die Oberbürgermeister/in (Frau Orosz, Herrn Rossberg) und auch die Führung der Telekom (die Herren Ricken, Obermann, Dr. Pospischil, Zumwinkel) sowie unsere sächsischen Bundestagsabgeordneten gerichtet, um eine Wiedereröffnung des Turmes zu erreichen. Leider fühlt sich keiner so recht zuständig, um unser Anliegen umzusetzen. Dazu liegen rund 6.500 Stützunterschriften und 1.800 positive Stimmen einer SZ-Umfrage vor.

DR: Die Telekom ist ja Besitzer des Turms. Was können Sie uns über deren Pläne bzw. Absichtserklärungen verraten – Sie haben ja sicher da schon einmal nachgefragt?

EM: Die Telekom hat mehrfach unterstrichen alle Aktionen zu unterstützen, wenn sich ein Investor für den Turm findet. Pläne und aktuellen Stellungnahmen haben wir hierzu nicht.

DR: Was denken Sie, müsste passieren, damit der Fernsehturm wieder für die Dresdner Bürger zugänglich wird? Und als wie realistisch schätzen Sie dieses Szenario ein?

EM: Es müsste sich ein Investor finden, der den Turm übernimmt und wieder öffnet. Die Hoffnung stirbt zuletzt, solange der Turm steht, kann man ihn nicht wegdiskutieren und Fachleute für Bauwesen bescheinigen ihm eine Lebenserwartung >100 Jahre, 2010 wird der Turm 41.

DR: Was sind Ihre nächsten Schritte und wie können die Dresdner Sie unterstützen?

EM: Wir werden unsere Bürgermeisterin die gesammelten Unterschriften übergeben, die Dresdner könnten dies mit eigenen Schreiben an Frau Orosz unterstützen und auch wieder eine öffentliche Begehbarkeit fordern. Der Fernsehturm gehört zu Dresden, wie Semperoper, Zwinger oder Kulturpalast und dafür sollten sich gewählte Vertreter auch einsetzen.

Website des Fördervereins

Fernsehturm

Schlechte Aussichten für den Fernsehturm?

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Die Bilder vom Erdbeben in Haiti gehen um die ganze Welt. Die meisten werden sich fragen, wie sie den armen Menschen helfen können, vor allem aber, ob ihre Spenden auch wirklich bei den Bedürftigen ankommen. Der Dresdner Verein Arche Nova e.V. geht da einen Schritt weiter. Die Aktivisten sind persönlich überall in der Welt im Einsatz, wo Not am Mann ist. Nach Haiti werden jetzt sechs Mitarbeiter aufbrechen, im „Gepäck“ zwei Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung. Am kommenden (?) Wochenende machen sich die Helfer auf den Weg, für den Einsatz stehen 50.000 Euro aus dem Nothilfefonds der Organisation zur Verfügung. Weitere Unterstützung ist sicher willkommen.

Am gestrigen Donnerstag fand in den Räumen des Bürgernetz e.V. die Auftaktberatung des Fördervereins Fernsehturm Dresden statt. Die Vereinsmitglieder wollen erreichen, dass das Pappritzer Wahrzeichen wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Das Dynamo-Museum zieht voraussichtlich im April von der Hauptstraße ins Harbig-Stadion. In der heutigen Ausgabe der sächsischen Zeitung gibt es einen ausführlichen Artikel dazu. Besonders gut von den gezeigten Ausstellungsstücken gefällt mir die Dynamo-Kaffeekanne. Wahrscheinlich sind die Teile heute nicht mehr in Betrieb, weshalb die Kicker manches Spiel verschlafen…

Kaufland Dresden-Bashing – echte Flaschen in Aktion! Und ich reg mich über die Automaten auf…

Hier noch ein nicht ganz jugendfreies Twitpic aus Dresden :-)
Man beachte die Unterschrift!

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