Dresdner|Rand

Dresden vom Rand her betrachtet.

Splitter 3

Die Freitagnacht schlug ich mir vorm Fernseher um die Ohren. Seit einiger Zeit lag die “Band Of Brothers“-DVD-Box unberührt in meinem Schrank und dann wurden es gleich vier Folgen am Stück. Kurz nach zwei strich ich dann die Segel, obwohl ich gern weiter geschaut hätte.
Am Samstag bin ich gleich nach Aufstehen eine Runde gelaufen, um wieder fit zu werden. Die Moosleite runter war echt ein Abenteuer – im Winter rat ich Jedem, unbedingt Handschuhe zu tragen. Festhalten muss man sich so oder so, denn der Weg wir nicht geräumt. Schutz für die Hände ist dabei sinnvoll, denn das Geländer besteht aus Eisenrohr… Wirklich beeindruckend war aber nicht die Glätte sondern das Gehämmer der Spechte. Ich kam mir fast vor, wie auf der Baustelle. Zwei Vögel waren’s mindestens, vielleicht sogar drei oder vier. An Der Elbe konnte ich dann ein paar Enten beobachten, doie dort grad frühstückten, webenso wie eine Amsel.
Hoch ging es dann wieder ein Stück auf dem Wachwitzer Bergweg und dann “durch die Gölzsche zur Agneshöhe”. Recht steiler Anstieg und ich musst aufpassen nicht abzusausen. Auf dem Aussichtspunkt angekommen, ließ sich dann sogar die Sonne sehen! Daheim wieder angekommen gab’s endlich Frühstück, später kaufte ich mir das besagte Fahrrad. Bekommen werde ich es aber erst nächsten Freitag…

Heute waren wir auch wieder unterwegs – nur die kleine Runde über Rochwitzer Weg, Zachengrund, Wachwitzgrund, Elbe, Moosleite. Das Laufen war alles andere als einfach. Ich kam mir vor, wie ein Pingiun.

Mit anderen Worten: kleine vorsichtige Schritte sind die sicherste Möglichkeit, auf den zum Teil komplett vereisten Wegen voran zu kommen…

Hier ein paar Impressionen:

Moosleite

Moosleite im Schnee

Brücke Moosleite

Kleine Brücke an der Moosleite

Apfel

Futter für die Flattermänner und -frauen

Enten

Enten-Brunch im Eis

Amsel

Eine Amsel schließt sich an…

Aussicht

Blick vom Wachwitzer Bergweg auf das Wasserwerk in Tolkewitz, im Hintergrund die Leubener Hochhäuser

Gölzsche

Die Gölzsche geht es steil hinauf. Dafür ist der Weg der kürzeste…

Auf dem Weg zur Agneshöhe

Bis kurz unterhalb der Agneshöhe geht’s nochmal ohne große Niveauunterschiede.

Agneshöhe

Blick von kurz unterhalb der Agneshöhe

Agneshöhe

Der Aussichtspunkt Agneshöhe mit dem Ferhsehturm im Hintergrund.

Agneshöhe

Kaum war ich auf der Agneshöhe kam die Sonne raus. Leider verschwand sie kurze Zeit später wieder hinter den Wolken…

Zachengrund

Unterwegs im Zachengrund

Eis

Interessante Eisformationen

Zachengrund

Unterwegs im Zachengrund

glatt

Die Wege waren zum Teil höllisch glatt…

Eis

Interessante Eisformationen

Eis

Interessante Eisformationen

Beim Überfliegen der Zeitung fand ich heute noch eine sehr belustigende Meldung:
“Die Stadt Dresden erhält wegen mangelhafter Pressearbeit den Negativ-Preis ‘Tonstörung 2009′.” Verliehen wurde der Preis von der Landespressekonferenz. “Deren Mitglieder ’sehen sich in ihrer Arbeit wiederholt und bereits über einen längeren Zeitraum durch die Stadtverwaltung behindert… Anfragen würden zu häufig gar nicht, verspätet oder nur nach mehrmaliger Nachfrage beantwortet.” Ganz große Leistung, Kameraden!

Tags: , ,

Posted in Dresden bewegt 7 months, 2 weeks ago at 22:07. Add a comment

Previous Post:   Next Post:

No Replies

Feel free to leave a reply using the form below!


Leave a Reply