Heute morgen war ich einigermaßen überrascht, als der Kollege auftauchte, der eigentlich im Urlaub sein sollte. In so einem Fall denkt man ja immer sofort, dass „etwas passiert“ sein muss und das war es auch: Besagter Kollege wollte mit den Kindern in den Skiurlaub fahren, doch dazu kam es gar nicht erst, denn sein Sohn brach sich schon vor Abreise das Bein. Auf dem Eis ausgerutscht und das war’s! Normalerweise kommt man ja mit einem Gipsbein aus dem Skiurlaub zurück – und das passiert gar nicht so selten, glaube ich – diesmal also war’s umgedreht.
Für das Kind ist das natürlich doppelt blöd. Die ganzen Freunde sind in den Ferien und so kommt einen nicht mal jemand besuchen. Während man als verletzter Erwachsener seinen Nachwuchs auf eine der Kinderreisen schicken kann, wo sie mit Gleichaltrigen vielleicht noch ein paar schöne Tage verbringen können, bleibt bei dieser Konstellation maximal noch die Alternative, daheim zu sitzen, das Kind zu betreuen und den wertvollen Urlaub zu verbraten. Dann schon besser wieder ins Büro und die verbleibenden Tage für bessere Zeiten aufsparen. Die Kinder können sich ja heute ganz gut auch daheim unterhalten, dank Heimelektronik. Das ist wirklich Pech…

Und mitsingen:

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