Dresdner|Rand

Dresden vom Rand her betrachtet.

Postenschacher und Himmelfahrt

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Postenschacher und HimmelfahrtDresdner|Rand

Derzeit könnte ich wieder Einiges zur Stadtpolitik schreiben aber ehrlich gesagt, nervt das nur noch. In den letzten Tagen erregte sich die Opposition über den “Schwarzen Filz“, weil man einen „Postenschacher zwischen CDU und FDP“ ausmachte bzw. befand, das selbiger nun ein unerträgliches Ausmaß erreicht habe. So schreibt die Linke: „Es wäre sehr zu begrüßen, wenn auch in der sächsischen Landeshauptstadt öffentliche Ämter wieder nach Qualifikation und nicht nach Parteibuch besetzt würden .” Naja, wer im Glashaus sitzt…
Die Grünen wurden da etwas deutlicher und forderten gleich, die Staatsanwaltschaft solle gegen die Fraktionsvorsitzenden von CDU und FDP im Stadtrat, Christa Müller und Holger Zastrow, ermitteln, da die offensichtlich getroffenen Vereinbarungen zur Wahl des Finanzbürgermeisters Hartmut Vorjohann im vergangenen November eine Straftat darstellen könnten.
Weiter heißt es: „Wenn Zeitungsberichte zutreffen, dass die FDP-Stimmen bei der Wiederwahl Vorjohanns durch die Zusage erkauft wurden, auf die Position des STESAD-Geschäftsführers und bei der Besetzung eines Ortsamtsleiters, FDP Kandidaten zu setzen, dann ist das nicht nur eine unanständige Mauschelei. Der Deal könnte sogar strafbar sein. Auch Tauschgeschäfte sind Kaufgeschäfte.” (Zitat Michael Schmelich, Sprecher des Kreisverbands)
Nun bin ich kein Rechtsexperte aber wenn das alles so stimmt, ist es schon ein starkes Stück. Dass diese Art von Postenschacher höchstwahrscheinlich nicht nur in Dresden „normal“ ist, kann ich mir schon denken. Muss man aber nicht akzeptieren. Mal sehen, was dabei rauskommt…

Momentan überlege ich aber zugegebenermaßen eher, was ich morgen mit dem christlichen Feiertag mache. Da ich nicht an den Herren und seinen Aufstieg glaube, gehe ich sicher nicht in die Kirche – was sollte ich da auch? Wenn das Wetter schön ist, könnte ich ja mal mit dem Fahrrad nach Diesbar-Seusslitz zum Hochzeitsmarkt fahren, da hab ich schon viel drüber gehört. Aber auch hier besteht kein unmittelbares Bedürfnis. Lustig wäre es auch mal wieder, nach Riesa zu schauen – da habe ich vier Jahre meiner Schulzeit verbracht und die Stadt hat sich wirklich extrem verändert. Aber ich glaube, das ist mir momentan zu anstrengend. Nicht zu sehr wegen der Weite (ca. 50km), als vielmehr wegen des zu erwartenden Massenansturms. Höchstwahrscheinlich gehe ich mit ein paar Freunde einfach in der Heide wandern, mit ein, zwei Bier oder selbstgemachtem Wein im Gepäck und ganz entspannt. Muss auch mal sein…

PS: Kam Herr Köhler nicht aus Riesa…? Womit die Verbindung hergestellt wäre :-)

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Posted in Dresden feiert and Dresden streitet 1 year, 9 months ago at 09:25.

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