Dresdner|Rand

Dresden vom Rand her betrachtet.

Petition für die Bewahrung der Elblandschaft

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Petition für die Bewahrung der ElblandschaftDresdner|Rand

Ein breites Bündnis aus Initiativen, Vereinen und Fraktionen startet Petition für die Bewahrung der Elblandschaft
Hier mal wieder eine aus meiner Sicht interessante Mitteilung ohne Kommentar…

„Parken in Blasewitz und Loschwitz ist ein Dammbruch“

Gemeinsam mit Vereinen und Verbänden starten die Stadtratsfraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und DIE LINKE zum Elbhangfest eine Unterschriftenaktion gegen die Zerstörung des Landschaftsschutzgebietes am Elbufer.
Denn das Landschaftsschutzgebiet ist bedroht! Es gibt derzeit Bestrebungen, im Loschwitzer Bereich einen dauerhaften Parkplatz am Elbufer einzurichten und das derzeit praktizierte Parken am Blasewitzer Ufer zu legalisieren. Beides setzt voraus, dass die Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet ausgegliedert und „parkfest“ – also versiegelt – werden.

Die Fraktionssprecherin der GRÜNEN Fraktion Christiane Filius-Jehne erklärt zu den Zielen der Petition: „Wir wollen dieses Landschaftsschutzgebiet in seiner Gänze erhalten. Wir wollen das Ballspiel, das Bierchen, den Biber und die Blumen nicht Blech, Beton und Autolärm opfern. Jede Ausgliederung aus diesem Schutzgebiet ist ein Dammbruch, der letztlich zu einer allmählichen Zerstückelung und damit zu einer Zerstörung des Landschaftsschutzgebietes und des Kulturraums führt. Wer an einer Uferstelle Parkplätze schafft, kann sie in anderen Uferbereichen nicht ablehnen.“
In dem Aufruf heißt es ferner: „In Dresden vereinen sich Landschaft und Architektur zu einer Kulturlandschaft von einzigartiger Schönheit. Der Kulturraum Dresdner Elbtal ist über Jahrhunderte gewachsen und begeistert immer wieder Touristen und Einheimische. Altstadt, historische Villenquartiere, Dorfkerne, Wald- und Grünflächen, Parks und Gärten, landwirtschaftliche Flächen und Weinanbau bilden diese Einheit innerhalb des städtischen Raumes.“

„Die Elbwiesen prägen das Bild unserer Stadt,“ so Andre Schollbach Vorsitzender der Stadtratsfraktion DIE LINKE.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD Dr. Peter Lame: „Für die Dresdner und ihre Gäste sind die Elbwiesen ein Ort, an dem man Seele, Geist und Körper auftanken, an dem man Dresden begreifen kann – mitten in der Stadt und doch Großstadtlärm und -Hektik entrückt.“

Hintergrund:
Aus Gründen des Arten- und Biotopschutzes, der Erhaltung und Sicherung des charakteristischen und einzigartigen Stadt- und Landschaftsbildes und der Entwicklung von Naherholungspotentialen wurde 1996 das Landschaftsschutzgebiet LSG 6 “Dresdner Elbwiesen und -altarme” ausgewiesen, das im Stadtgebiet Dresden den Fluss selbst, dessen Auen und die im Wesentlichen baufrei gehaltenen Teile der Niederterasseterrasse, der Flutrinne, des Ostrageheges und des alten Elbarmes zwischen Tolkewitz und Zschieren umfasst.

Die Initiative wird unterstützt von den Stadtratsfraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN SPD-Fraktion, Fraktion DIE LINKE, Grüne Liga Dresden/Oberes Elbtal e.V., Dresdner Erben e.V., BUND Kreisgruppe Dresden , NABU Regionalverband Meissen-Dresden, Gäa e.V./Vereinigung ökologischer Landbau, Entwicklungsforum Dresden e.V.,, Fachbereich Naturschutz und Landschaftsgestaltung im Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V.

ENTWURF DER PETITION

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Posted in Dresden für alle and Dresden streitet 1 year, 7 months ago at 20:28.

4 comments

4 Replies

  1. Ich verstehe trotzdem nicht, warum diese Petition herausgegeben wird. Wie Dietmar Fischer bei Dir ja bereits erklärte, wurde dieses Gebiet längst aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen. Und wenn man sich den konkreten Platz betrachtet, ist dort nichts mit Biber, Bierchen und Blumen: Der Platz ist bereits versiegelt, zumindest gepflastert.

  2. admin Jul 2nd 2010

    Parken am Loschwitzer Elbufer
    Dienstag, 13. April 2010 um 00:00 Uhr

    Mit Unverständnis reagieren die Ortsbeiräte von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN im Ortsbeirat Loschwitz auf die Einlassungen des FDP-Ortsbeirats Dietmar Fischer in der Sächsischen Zeitung vom 12.04.2010 zum Parken am Loschwitzer Elbufer. Herrn Fischers Behauptungen sind zum einen in der Sache unrichtig, zum anderen verkennen sie völlig die rechtliche Situation.

    1. Die Parkplatzsituation am und um den Körnerplatz ist nicht problematisch! Dies haben umfangreiche Verkehrszählungen des Straßen- und Tiefbauamtes im Sommer 2009 eindeutig ergeben. Die durchschnittliche Auslastung der vorhandenen Parkflächen an Werktagen liegt zwischen 60 und 75%, abends bis 95%, am Wochenende zwischen 70 und knapp 100%. Das vorhandene Angebot wird nur an warmen Sommerabenden mit gleichzeitig mehreren Veranstaltungen im Ortskernbereich Loschwitz voll ausgeschöpft. Mit dem Parkplatz an der Fidelio-Finke-Straße steht eine große Parkfläche in jedermann zumutbarer Entfernung zum Ortszentrum und zu den Elbufergaststätten zur Verfügung.

    2. Der Festplatz befindet sich in einem Landschaftsschutzgebiet. Durch das Parken am Elbufer wird nicht nur der ganzheitliche Landschaftseindruck der Elbaue am Blauen Wunder, wie er auch von Touristen geschätzt wird, nachhaltig beeinträchtigt. Auch für Wasservögel, die sich regelmäßig am Elbufer niederlassen oder am Blauen Wunder durchziehen, bedeutet das wilde Parken eine empfindliche Störung.

    3. Die Stadtverwaltung darf den Stadtratsbeschluss von 2008 bei pflichtgemäßem Handeln gar nicht umsetzen. Er verstößt gegen übergeordnetes Recht. Weder kann die Stadt den haftungsrechtlichen Forderungen des Eigentümers, der Bundeswasserstraßenverwaltung, nachkommen, noch sind die Belange des Landschaftsschutzes gewahrt.

    4. Mit dem Parken an der Elbe entstehen erhebliche Gefährdungen für Fußgänger und Radfahrer. Die Zufahrt erfolgt durch eine Spielstraße(!), der höchsten Stufe einer verkehrsberuhigten Zone, zudem wird ein stark befahrener Radweg mit mangelnden Sichtmöglichkeiten gekreuzt. Aus Sicht der grünen Ortsbeiräte und zahlreicher Loschwitzer Bürger ist nicht einzusehen, dass für eine wahrheitswidrig herbei geredete Parknot der Schutz der wertvollen Elbuferlandschaft und die Verkehrssicherheit von Anwohnern und Besuchern mutwillig geopfert werden sollen.

    Sie setzen sich daher weiterhin energisch für die bestehende Regelung ein.

    Für die Ortsbeiräte: Dr. Wolfgang Deppe
    Quelle: http://www.gruene-fraktion-dresden.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=96&Itemid=215

  3. Die unbebaute Elblandschaft ist für eine Großstadt einzigartig und sollte erhalten bleiben!

  4. admin Jul 6th 2010

    So sehe ich das auch. Heute ist es ein Parkplatz, morgen steht dann da eine Fressbude und übermorgen ein schickes Bürohaus. Wehret den Anfängen :-)


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