Dresdner|Rand

Dresden vom Rand her betrachtet.

Kettensägenmassaker

Auf Initiative von “Pro Pieschen” treffen sich heute um 17 Uhr empörte Bürgerinnen und Bürger am Ballhaus Watzke, um in einem “Trauermarsch” gegen die begonnenen Baumfällungen in der Kötzschenbrodaer Straße in Pieschen zu protestieren. Grund für das Kettensägemassaker ist der Bau einer Hochwasserschutzmauer, gegen die sich schon Protest regte.

Ergänzung:

Leider las ich heute (20.02.) viel zu spät diese Mail:
Liebe Freundinnen und Freunde,

es werden schon wieder sinnlos Bäume gefällt!

Überraschend wurde heute morgen mit dem Fällen der großen Platanen vor dem Finanzministerium am Königsufer begonnen. Dass dies ohne einsehbare Gründe passiert, kann man am besten vor Ort sehen.

Bitte kommt 14 Uhr mit Trillerpfeife und Fotoapparaten bewaffnet zum Königsufer (Elbterasse wo die Filmnächte stattfinden), um zu zeigen, dass uns das nicht egal ist, und um zu dokumentieren, dass wieder einmal völlig gesunde Bäume umgesägt werden…

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Posted in Dresden baut auf and Dresden streitet 6 months, 2 weeks ago at 17:35. 3 comments

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3 Replies

  1. Des Februars letzte Woche: Kahlschlag im ganzen Stadtgebiet

    Über die ganze Stadt verteilt, lassen derzeit Kettensägen Dresden und Dresdner erzittern. Ob in Pieschen an der künftigen Hochwasserschutzmauer, auf der Brache an der Bautzner Straße 39, am Königsufer oder jetzt im Ostragehege und am Kaufhaus Günther – kurz bevor der offizielle Beginn der Vegetationsperiode den Bäumen wenigstens den Hauch einer Überlebenschance einräumen könnte, wird gefällt, was nicht ausdrücklich geschützt ist.
    „Der Beginn der Vegetationsperiode scheint ein Auftragshoch für Fällfirmen zu bedeuten. Es müssen noch nicht mal genehmigungsreife Pläne oder fertige Planungen wie am Königsufer vorliegen, um Bäume den Sägen zu opfern“ empört sich die umweltpolitische Sprecherin der grünen Stadtratsfraktion Elke Zimmermann. „Warum wird nicht einmal der Versuch unternommen wird, bestehendes Grün in künftige Entwicklungen zu integrieren. Ist dies zu schwer?“
    In den meisten Fällen sind noch nicht einmal die Ersatzpflanzungen geklärt. „Und dass, obwohl die Gehölzschutzsatzung in Dresden noch immer gilt.“
    Die grüne Fraktion ist fassungslos über die enormen Verluste an städtischem Grün und die Gleichgültigkeit der Verwaltung.
    „Wir haben deshalb einen Antrag eingebracht, der dafür sorgen soll, dass die Öffentlichkeit weit im Vorfeld über bestehende Fällorgien informiert wird und die Pläne diskutieren kann. Anträge unserer Fraktion zur Priorität des Erhalts von Altbäumen bei Baumaßnahmen waren ja wiederholt an einer Stadtratsmehrheit von CDU, FDP und SPD gescheitert.“, so Zimmermann abschließend.
    Offensichtlich haben nicht nur diese Fraktionen soviel Angst vor Grün, dass vor dem Frühling alle Bäume verschwinden müssen.

    PM der Grünen.

    Nothing left to say…


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