Erzwungener Spaziergang
Heut morgen war an der Mordgrundbrücke erst einmal Endstation. Irgendwie hat es einen Unfall gegeben, wahrscheinlich mit “Personenschaden”, wie man so unschön sagt. Gehört oder gesehen habe ich nichts – ich werde das Ganze mal im Netz verfolgen. Als ich die Straße abwärts Richtung Arbeitsplatz lief, kamen mir zwei Polizeiautos und ein Krankenwagen entgegen.
An der Straße langzulaufen ist eine echte Tortur. Wahrscheinlich ist die Luft in Pappritz zu gut, hier direkt an der Verkehrsader habe ich immer Angst zu ersticken. Inversionswetterlage dürfte eigentlich nicht sein, oder? Aber solange jeder mit seinem Auto fährt, ändert sich daran wohl nichts.
An der Fischhausstraße nutzte ich dann die Gelegenheit, mich von der Hauptstraße zu entfernen und bog in die Judeichstraße ein. Das ist noch eine von diesen Ecken, in denen man sieht, wie die Stadt aussah, bevor sie zum Highway mit Siedlungsanschluss verkam. Rechts und links alte Bäume (fürchterlich gestutzt), hübsche Villen und trotz der Nähe zu zwei großen Straßen recht ruhig. Ich glaube, ich gehe hier jetzt öfter mal lang…
Tags: Mordgrundbrücke, Unfall
Das “Vergnügen” eines Spaziergangs an der Bautzner hatte ich am Sonntag auch. Selbst ohne Berufsverkehr nicht wirklich zur Nachahmung zu empfehlen.
Meine Fresse, das ist krass:
“Sechsjährige von Auto angefahren
Schwerer Unfall am Weißen Hirsch: Ein sechsjähriges Mädchen ist am Morgen an der Haltestelle Mordgrundbrücke von einem Auto erfasst worden, teilte die Polizei mit. Die Kleine war mit ihrem Vater in der Linie 11 Richtung Stadtzentrum unterwegs. Als beide aus der Bahn ausstiegen, kam es zum Zusammenstoß. Die Kleine wurde ins Krankenhaus gebracht.”
Meldung auf http://www.radiodresden.net/
Na hoffentlich geht’s der Kleinen bald wieder gut!