Dresdner|Rand

Dresden vom Rand her betrachtet.

Brauner Mob übt Flash Mob

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Brauner Mob übt Flash MobDresdner|Rand

An Rudolf Hess wollten sie erinnern, die Rechtsaußen-Aktivisten, und an seinem Todestag einen Flash-Mob zum Gedenken organisieren. Zum Glück waren einige vernünftige Leute vor Ort, die das verhindert haben. Die DNN meldet: „Die Polizei hat in Dresden am Montagabend drohende Auseinandersetzungen zwischen kleinen Gruppen aus dem linken und rechten Spektrum unterbunden. Auf dem Theaterplatz…“ (Komisch, dass man immer sofort zum “linken Spektrum” zählt, wenn man was gegen Nazis hat. Und was ist mit den bürgerlichen Demokraten? Die dürfen nur vom Fernsehsessel aus wettern?)
Zwei Dinge sind mir in dem Zusammenhang unklar. Wie verabreden sich Rechtsradikale zum Flash-Mob? „Kommt zu unserem Blitzpöbel“ oder wie heißt das dann in den einschlägigen Kreisen? Informiert man sich per Zwischennetzpost, KND (Kurznachrichtendienst), Weltnetzseite, tragbaren Fernsprecher oder Zwischennetztagebuch?
Das Zweite, das ich bis heute nicht verstanden habe, ist, warum die alle so hinter Herrn Heß herheulen. Im Dritten Reich galt der nach seinem Schottlandflug als Verräter. Wenn Adolf ihn in die Finger bekommen hätte, wäre er aufgehängt worden.
Insgesamt zeigt das Beispiel, dass die Rechtsradikalen trotz ihrer weltanschaulichen Verirrung nicht auf den Kopf gefallen sind und mittlerweile auch zu Mitteln greifen, die früher für sie indiskutabel gewesen wären, solange sie sich Erfolg von solchen Aktionen versprechen. Wenn sie mal auf anderen Gebieten auch so lernfähig wären…

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Posted in Dresden streitet 2 years, 5 months ago at 09:04.

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