Gestern ging es direkt nach der Arbeit zu IKEA. Der alte Schreibtisch musste weichen (auch weil er viel zu viel Stauraum hatte), ein neuer her. Die Frau hatte sich im Netz schon etwas ausgesucht, was sie mir überhelfen wollte. Doch vor Ort zeigte sich dann, dass das Gerät doch nicht so war, wie erwartet. 50 Zentimeter Tiefe der Platte sind schon recht wenig. Also kam ein anderes Teil in den „Einkaufskorb“. Was so eigentlich nicht stimmt, denn wir mussten uns den Schreibtisch aus dem Warenlager abholen. Das hieß mit anderen Worten eine Weile warten. Persönlich bin ich ja kein Fan von solch Großkaufhallen und so hatte ich recht schnell die Nase voll aber ich blieb ganz diszipliniert. Ein wenig erleichtert wurde dies dadurch, dass IKEA im Vergleich zum Samstag verhältnismäßig leer war und man sich normal bewegen konnte.
Nachdem die tollen Produkte nun erstanden waren, begann das Transporttetris. Wir haben ein recht kleines Auto und die Päckchen nahmen einigen Platz ein – 1,40 Meter allein in der Länge die Tischplatte. Nach einem anfänglichen Fehlversuch lösten wir auch dieses Problem und so ging es dann voll bepackt wieder heimwärts.
Nach einem kurzen Abendbrot stürzten wir uns dann todesmutig in Teil drei des Abenteuers: Den Aufbau des Schreibtischs. Wie immer war das schwerer als es auf den ersten Blick wirkt aber da wir schon einige Erfahrung als Team haben, meisterten wir auch diese Aufgabe, wenn auch mit ein, zwei kleinen Problemchen. So fiel mir erst nachdem etwas nicht passte auf, dass man diese Scheiben zum Festziehen (keine Ahnung, wie die Dinger im Fachjargon heißen) erst in die dafür vorgesehenen Öffnungen pappen sollte, wenn das zu befestigende Teil schon eingepasst ist. Na egal, jetzt steht der Tisch und ich konnte dann nicht anders, als auch schon wieder den Rechner aufzubauen, den ebenfalls gestern erworbenen neuen Monitor anschließen und schon mal testen, ob alles funktioniert. Das ich dann erst gegen eins im Bett war, habe ich heute morgen gemerkt aber besser es ist alles wieder soweit betriebsbereit. Den Rest der Woche darf ich noch den Müll entsorgen, der sich im alten Schreibtisch angesammelt hat bzw. die notwendigen Sachen wieder einsortieren. Das ist echt harte Arbeit…
Wer schon einmal solch einen Einsatz mit Partner/in durchgezogen hat, der weiß, dass das ordentlich Beziehungsstress bedeuten kann. Da kann ich nur sagen: Alle Daumen hoch! Wir haben uns gestern nicht angeschrieen ![]()
Nur das Autofahren ist immer so eine Sache. Da ist meine Gutste einfach zu schreckhaft, das macht manchmal keinen Spaß…
PS. Eines hatte ich vergessen: Die Musik sowohl bei IKEA als auch im restlichen Elbepark war grauenerregend. Die ganze Zeit so ein Stimmakrobatikgejammer. Das ist keine Black Music, das ist einfach nur Ohrenfolter…
Hier noch ein kleines Video vom schwedischen Möbelhersteller. Sieht ja alles so einfach aus…

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