Dresdner|Rand

Dresden vom Rand her betrachtet.

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Dresden, Deine Brücken!

Irgendwie haben wir in Dresden ein Brückenproblem. Eine teilgesperrte Albertbrücke, ein fast schon einsturzgefährdetes Blaues Wunder, eine ungeliebte und bauverzögerte Waldschlösschenbrücke. Und jetzt noch das: Auch die Brücke an der Nossener Straße entwickelt sich immer mehr zum Sorgenfall. Zwar überspannt das Bauwerk nicht die Elbe, sondern vor allem Bahngleise aber im Dresdner Westen nimmt die Brücke als Zubringer zur Autobahn eine wichtige Stellung ein.
Nun also gibt es schon wieder Schäden an dem Betonbau, genauer gesagt deutlich sichtbare Risse (laut SZ von gestern). Dabei war erst im vergangenen Jahr das Tragwerk der Brücke für ordentlich Geld (58.000 Euro) notrepariert wurden. Bisher ist noch nicht klar, was die Ursache für die Schäden sind, das Straßenbauamt versucht derzeit selbigen mit ausgiebigen Messungen auf die Spur zu kommen. Derzeit ist nur der Verkehr auf der Fabrikstraße unter der Nossener Brücke von Einschränkungen betroffen, was aber, wenn das Amt feststellt, dass eine Befahren der Brücke nicht mehr oder nur noch eingeschränkt möglich ist? Da kommen „lustige“ Zeiten auf uns zu! Auch ich bin davpon betroffen, obwohl ich am anderen Ende der Stadt lebe, denn meine Haus- und Hofbuslinie 61 verkehrt auf ihrem Weg nach Löbtau über die Brücke. Irgendwie haben wir hier in der Stadt kein Glück mit diesen Bauwerken…


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Posted 2 days, 3 hours ago.

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Nötigung am Sonntagmorgen

Gerade war ich auf dem (halben) Weg nach Gönnsdorf, um im Supermarkt ein paar frische Brötchen zu erstehen (Ja, solch einen Luxus gibt es hier am Rande der Stadt!). Der Radweg war voller Schnee und Eis und mir rutschte das Hinterrad mehrfach weg. Was macht man in solch einem Falle? Richtig, man benutzt einfach die Straße, Sonntagmorgen, halb neun in Deutschland.
Auf dem Rückweg hält es ein junger Mann dann doch tatsächlich für nötig, mich zu belehren, dass ich auf dem Radweg fahren soll. Er fährt also mit dem Auto auf gleicher Höhe und textet mich voll. Und da ich mich nicht einsichtig zeige, versperrt er mir die Straße. Erst als ich andeutungsweise auf den Radweg fahre, lässt er mich in Ruhe, vielleicht ist ihm aber auch aufgegangen, dass das nicht so ganz legal ist, was er macht, als ich ihm laut sein Autokennzeichen vorsage.

Das Ganze klingt jetzt sehr dramatisch, ehrlich gesagt hat es mich aber eher belustigt. Meines Wissens gibt es keine gesetzliche Pflicht zur Benutzung des Radweges und selbst wenn es die gäbe – ich hatte ja meine Gründe für die Straßenfahrt. Die Nötigung an sich, und darum handelt es sich beim Verhalten des jungen Mannes, ist mir egal. Eigentlich gab’s keinen Grund für dieses bescheuerte Verhalten. Ich hatte das Licht an (schon wegen des Nebels) und war auch nicht in der Mitte der Straße unterwegs. Wenn mich der Automensch fast übern Haufen gefahren hätte, weil er mich nicht sehen konnte oder weil ich blöde auf der Straße rumgetorkelt bin, dann hätte ich seine Überreaktion verstanden, so musste ich mir nur an den Kopf greifen. Erstaunlich, in welch jungen Jahren manche schon zum (mentalen) Hutfahrer werden und meinen, den Sheriff auf der Straße spielen zu können (wobei ich nicht vermute, dass der Kollege am Steuer typischerweise langsam unterwegs ist)…

Posted 4 days, 13 hours ago.

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Daumen drücken

So ein blöder Tag. Eine unserer Katzen wurde heute von einem Auto angefahren. Direkt vor unserem Haus. Zum Glück haben wir das sofort mitbekommen. Erst dachten wir, da gibt’s wieder mal Streit mit den Nachbarkatzen…
Die kleine Miez liegt jetzt im “Krankenhaus” beim Tierarzt auf der Fischhausstraße. Das Becken ist gebrochen. Gegen so einen doofen Eisenkasten haben die zerbrechlichen Wesen kaum ein Chance. Wir hoffen, dass trotzdem alles wieder ins Lot kommt. Das wird zwar recht teuer aber egal. Ich hasse Autos! Aber als wir sie zum Arzt schaffen mussten, waren wir froh, eins zu haben. Ich stell mir vor, wie schlimm das ist, wenn sowas mit einem Kind passiert…

Süße Miez
Usere Süße vorm Fenster der alten Wohnung.

Nachtrag:
Das Mausel liegt noch immer im Krankenhaus. Gestern hat sie eine Bluttransfusion bekommen, damit sich ihr Zustand stabilisiert. Operieren wollten die Ärzte noch nicht. Immerhin hat sie schon ein bissel “Energiepaste” (so was in der Art wie hier verlinkt) gefuttert.

Posted 1 week, 5 days ago.

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Guten Morgen!

Als ich vorhin am Ullersdorfer Platz vom Bus in die Bahn umstieg, hatte ich die Gelegenheit den Bahnfahrer durch die Scheibe seiner Fahrerkanzel zu sehen. Der Herr schlief selig, zumindest machte er aber ein kleines Nickerchen. Mit breitem Grinsen im Gesicht bestieg ich die Bahn – und wurde von einigen Fahrgästen böse angeschaut. “Wie kann jemand am Montagmorgen lächelnd unterwegs sein. Der hat doch bestimmt Drogen genommen!”, mögen die Herrschaften gedacht haben. Nein, hab ich nicht, abgesehen vom morgendlichen Grünen Tee war ich clean. Ich frage mich, warum die Leute morgens immer so mufflig sind. Sicher, die meisten haben bessere Ideen als vor sieben aufzustehen und dann arbeiten zu gehen aber “such is life”. Deshalb muss man ja nicht schauen, als wenn man zur eigenen Hinrichtung fährt…

Grinsen musste ich auch, als ich die Spameinträge auf meinem Blog heut morgen las: “Ich merke gerade das ich diesen Blog deutlich öfter lesen sollte- da kommt man echt auf Ideen.” & “Krass! Hätte ich garnicht gedacht…” Ja, ich auch nicht, dass sich kasyno und Roulett Geld (so die Namen der Kommentatoren) so für den Dresdner|Rand interessieren.

Spaß bereitete mir ebenfalls der Herr Stefanolix bzw, seine Diskussion ums Freie Radio, weil mein ganzes Postfach voller Kommentarhinweise war. Ich hab’s einfach gelöscht, sorry. Ich werde aber versuchen, das Thema weiter zu verfolgen.

Heut abend werde ich mich dann mal hinsetzen und einen Blick auf “Dresden kompakt” werfen, die Werbebroschüre, die am Wochenende im Briefkasten lag. Als ich die Überschrift auf der ersten Seite las, habe ich das Heftchen gleich wieder zugeklappt. Mehr dazu heute abend.

Posted 1 month, 2 weeks ago.

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