Seit vielen Jahren gibt es heftige Diskussionen darüber, ob es in Dresden im Rahmen der Bombardierung der Stadt am 13. und 14. Februar 1945 nun Tieffliegerangriffe auf Zivilisten gegeben hat oder nicht. Einige Zeitzeugen berichten davon, nicht wenige Historiker stellen diese Berichte in Frage. Das heißt nicht, dass die Zeugen selbst unglaubwürdig wären, in der Stresssituation eines solchen Angriffes, haben die aber vielleicht etwas falsch wahrgenommen.
Der Artikel „Warum gab es keine Tiefflieger über Dresden?“ beschäftigt sich mit dem Thema und gibt meines Erachtens gute Argumente gegen die Angriffe auf Schutz suchende Menschen auf den Elbwiesen oder im Großen Garten, nicht jedoch ohne zu erwähnen, es gibt „zahlreiche Belege für ähnliche Angriffe in den Wochen vor und nach der Zerstörung Dresdens.“ Das wird Manchem nicht gefallen, doch es scheint nun mal die Wahrheit zu sein.
Zum Thema passt auch die Meldung, dass Götz Bergander gestorben ist. Der Journalist ist der Verfasser des Standardwerkes „Dresden im Luftkrieg“. Die Meldung habe ich bisher nur auf Twitter gesehen, das Ganze ist also eher mit Vorsicht zu genießen…


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