Achtung: Spott und Sarkasmus!
Den Sachsen und speziell den Dresdnern wird ja ein Hang zum Monarchismus nachgesagt. Nicht umsonst erhielt Ex-Ministerpräsident Biedenkopf den Titel “König Kurt”. Die Vorliebe für barocke Prachtentfaltung und Perückentragen liegt manchem Dresdner regelrecht im Blut, wie sich an Kunstverständnis und Herrschaftsausübung in Dresden ablesen lässt.
Insofern muss die Ehrung, die einigen Kulturschaffenden der Stadt jetzt von Margrethe von Dänemark zuteil wurde, die sächsische Monarchistenbrüste anschwellen lassen. Gleich mehrfach vergeben wurde ein Ritterorden von der Königin (der so genannte Dannebrogorden): Mein Gott, wie stolz wir sein können! Und Gerd “Semperoper” Ücker hat nicht mal damit gerechnet. Wahnsinn! Das ich das noch erleben darf…
Spaß beiseite. Lieber Ritterorden- als Ritterkreuzträger, die am 13. Februar wohl leider wieder auf dem Heidefriedhof vor Ort sein werden.
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Video vom Dynamo-Testspiel gegen Wien – habe ich grad im Netz gefunden. Die Fans werden das sicher schon lange kennen aber ich als “ferner Beobachter” war einigermaßen überrascht, dass es diese Bilder gibt. (Warum eigentlich? – Hat ja heute Jeder eine videofähige Kamera.)
Die “gute Stimmung” dürfte wieder einmal negative Auswirkungen auf die sportliche und ökonomische Situation Dynamos haben. Beim nächsten Pflichtspiel ist das Stadion wahrscheinlich leer. Der Verein sah sich zu scharfen Maßnahmen gezwungen. Was es allerdings mit den “verbotenen Bannern” auf sich hat, konnte ich noch nicht herausfinden. Bild schreibt dazu: “Sie [die bösen Fans] solidarisierten sich auf nicht genehmigten Spruchbändern mit Kriminellen…”
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Ich bin zugegebenermaßen kein allzu großer Weihnachtsfan. Weder hänge ich dem christlichen Glauben an, so dass mir die Geburt eines Erlösers nahe ginge, noch habe ich Kinder, die sich auf das Fest freuen und mit denen man sich darauf vorbereiten könnte. Logischerweise kann ich auch nicht allzu viel mit Weihnachtsmärkten anfangen. Na immerhin waren wir schon zweimal auf dem Stallhöfischen Weihnachtsmarkt – da gibt’s immer mittelalterliche Musik und heißen Met. Um den Strietzelmarkt mache ich aber für gewöhnlich einen weiten Bogen – zu viele Menschen, zu viele Kaufgierige, die die Grundregeln des menschlichen Zusammenseins missachten (vulgo: Ferngesteuerte).
Mit der E-Wochen-Zeitung Dresdner Woche kam heute der Link zu diesem kleinen Video. Aufgefallen war mir der Neumarkt-Weihnachtsmarkt natürlich auch schon, schließlich führt der Weg zum Stallhof daran vorbei. Bisher wusste ich nicht, ob der Teil noch zum Strietzelmarkt gehört, nun habe ich die Aufklärung vorliegen: Es ist der “romantische Weihnachtsmarkt”. Langsam aber sicher glaube ich, wir wollen dem Erzgebirge den Rang als Weihnachtsland ablaufen. Also Gewerbetreibender möchte ich da nicht sein.
Hier für alle Abhängigen eine Liste der “festlich dekorierten Jahresend-Handelsplätze“.
PS: Momentan sieht’s in Dresden nicht grad sehr weihnachtlich aus aber auch damit kann man klar kommen…
Löbtau ist ja wahrlich nicht als kultureller Hotspot der Stadt bekannt. Außer dem Kino in der Fabrik fällt mir ganz spontan nichts weiter ein (was aber nichts heißen muss). Nichtsdestotrotz gibt es auch im Neustadt-fernen Löbtau Aktivisten, die etwas auf die Beine stellen (wollen). Nachdem nun also der musikalische Weihnachtskalender in der Neustadt geschlossen bleibt, weil dem ausrichtenden Stadtmusikanten e.V. – um mich vorsichtig auszudrücken – finanziell das Potential dafür fehlt, gibt es ein paar Enthusiasten, die Löbtau in vorweihnachtliche Stimmung versetzen wollen. Das selbstorganisierte Projekt verfügt bereits über ein Wiki und einen Blog, was hinterm ersten Türchen passiert, steht auch schon fest, aber das Programm für die ganzen 24 Tage ist noch nicht in Sack und Tüten. Also liebe Löbtauer Leser: Ran ans Instrument, ins Wiki eingetragen und fröhlich aufgespielt!
PS: Ganz muss die Neustadt nicht ohne MUWeiKa auskommen, im Hecht gibt es einen teil-musikalischen Ersatz!
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