Dresdner|Rand

Dresden vom Rand her betrachtet.

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Wie die Brühlsche Terrasse zur Festung wurde

Hier mal wieder was für die stadtgeschichtlich Interessierten:

Ausstellung „Von der Stadtmauer zum Balkon Europas
Aussteller: Dresdner Verein Brühlsche Terrasse e.V.

Wann: 18.01. – 20.03. – von 1206 bis 1733, 21.03. – 04.05. – von 1733 bis zur Gegenwart
Wo: Kundenzentrum DREWAG-Treff, Ecke Freiberger/Ammonstraße
Öffnungszeiten Montag bis Freitag 09.00 – 19.00 Uhr, Samstag 09.00 – 13.00 Uhr

Information zur Ausstellung (Pressemitteilung DREWAG):
Bereits in den Jahren 1994/1995 entstand durch den Verein „Dresdner Verein Brühlsche Terrasse e.V.“ die Ausstellung zur Geschichte der Brühlschen Terrasse.
Auf 24 Tafeln erfährt der Besucher den Werdegang der Befestigungsanlage, beginnend bei der mittelalterlichen Ummauerung, ihrer Verstärkung angesichts der Weiterentwicklung der Feuerwaffen, dem völligen Neubau in italienischer bastionärer Form sowie zwei weiteren und bedeutenden Ergänzungen im 16. Jahrhundert. Er lernt viel über ihr Schicksal im Zeitalter des Barock und den Abriss großer Bereiche im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Breiten Raum nehmen die Bauwerke des 19. Jahrhunderts auf dem nunmehr auch für die Bevölkerung zugänglichen „Balkon Europas“ ein, die ja eine weitgehende Veränderung der elbseitigen Stadtansicht mit sich brachten. Spezielle Tafeln über die Waffentechnik, das bekanntlich auf der Terrasse erfundene europäische Porzellan und das Wirken des Reichsgrafen Heinrich von Brühl als Namensgeber der Anlage erweitern das Umfeld.

Leicht verständliche Texte und viele Abbildungen geben auch für weniger mit dem Thema Vertraute einen Überblick über ein Bauvorhaben, das die historische Entwicklung Dresdens im Laufe mehrerer Jahrhunderte in
wesentlichem Maße mitbestimmt hat.

Vernissage: 18.01.2012, 19.30 Uhr

Posted 3 weeks, 6 days ago.

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Militärmuseumsbesuch

Letzte Woche war nicht allzu viel los, deshalb ein kleiner Rückgriff auf die Zeit „zwischen den Jahren“ (Wer hat sich eigentlich diesen schwachsinnigen Ausdruck ausgedacht?). Wir waren im neueröffneten Militärmuseum. Die Idee stellte sich allerdings als nicht sonderlich klug heraus, denn eine gefühlte Million anderer Menschen hatte den gleichen Einfall. Schon die Parksituation in der Nähe des Museums hätte uns eigentlich Warnung genug sein sollen. Das Anstehen im eiskalten Wind ging noch einigermaßen zu ertragen, etwa 20 Minuten mussten wir aushalten, bis wir durch die affige Drehtür (immer nur zwei Mann!) eintreten durften. Wer diese Staufalle eingebaut hat, dem gehört der Hintern versohlt. Eine Panik möchte man sich hier nicht vorstellen.

Militärhistorisches Museum

Das Museum selbst war, wenn auch ohne Plan nicht wirklich gut zu durchschauen (unbedingt am Eingang mitnehmen!), wirklich sehenswert. Da die (Un)Massen durchs Haus strömten, machte der Besuch allerdings nicht wirklich viel Spaß. Die Luft ist, wie in fast allen Museen pubstrocken, weshalb ich das Mitnehmen von Getränken empfehle (Ob das erlaubt ist, weiß ich nicht. Kontrolliert sind wir auf jeden Fall nicht wurden).

Definitiv nicht empfehlenswert ist die Benutzung der Fahrstühle – keine Ahnung, was an dem Tag los war – wir mussten Minuten warten (meine Mutter ist nicht mehr ganz so gut zu Fuß) und dann waren die Kabinen so eng, dass wir auf das „Lifting“ verzichteten.

Alles in allem werde ich aber sicher wieder hingehen. Auch wenn der Eintritt dann vielleicht 5 Euro kostet – das Geld ist gut ausgegeben. Hauptsache ich kann dann auch mal vor einem Exponat stehen bleiben oder da lang laufen, wo ich will. Momentan ist das echt ein Graus. Wer in der Woche Gelegenheit hat, sich das Museum anzuschauen, der sollte dies tun (auch wenn ich nicht sicher bin, ob es da leerer ist), am Wochenende ist es sicher wieder rappelvoll Und das wird wohl zumindest noch so lange dauern, wie der Eintritt frei ist. Und das ist laut aktueller Meldung bis Ende Februar so :-(
Zeit sollte man sich übrigens einige mitbringen. Der Ausstellungsraum zieht sich über vier Etagen!

NACHTRAG
Das imposanteste Exponat aus meiner Sicht war der Schützengrabengeruch. Hier ein interessanter Artikel zum Thema: “So riecht der Erste Weltkrieg

Posted 3 weeks, 6 days ago.

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Side Walks – Fotografische Entdeckungen entlang der Königsbrücker

Die Königsbrücker Straße ist ja ein heißdiskutiertes Thema in Dresden. Eine fotografische Ausstellung widmet sich jetzt unter dem Titel “Side Walks – Fotografische Entdeckungen entlang der Königsbrücker” dem Zankapfel. In der Ankündigung heißt es:
“Die Gefühle der Anwohner und Neustädter haben ein Spektrum von Unmut, ja gar Hass auf die Lautstärke der Straße, die ständige Holperpiste, über Unverständnis aufgrund der Untätigkeit der Behörden und das ständige Hin und Her von zig Planungsvarianten bis zu einem liebevollen Blick auf die Unternehmen, wie die Schauburg, und Vorgärten an der Straße selbst.

Der Blick des Fotografen [Enrico Grieger] schweift über die Straßen und eröffnet einen umfassenden Blickwinkel. Der Wiedererkennungseffekt ist enorm, zugleich stolpert selbst der/die geborene NeustädterIn sicher über das ein oder andere Foto und fragt sich, wo es denn aufgenommen wurde oder warum man das die letzten vier Jahre nicht mehr gesehen hat.”

Enrico Grieger: “Side Walks – Fotografische Entdeckungen entlang der Königsbrücker
Vernissage: Dienstag, 01. November 2011, 19 Uhr
Bürgerbüro GRÜNE ECKE, Bischofsplatz 6, Dresden

Bis wann die Ausstelung zu sehen ist, diese Information lässt sich leider nicht finden.

Posted 3 months, 2 weeks ago.

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Krautwaldfabrik – Rundgänge durch die Geschichte

Momentan ist die Krautwaldfabrik auf der Torgauer Straße 38 Teil des Kunstprojektes Metropole Pieschen.
Das war aber nicht immer so, schließlich wurde hier auch einmal produziert.

Bis zum Sonntag ist in der Krautwaldfabrik die Ausstellung “Nachtarbeit” zu sehen, für die die Geschichte der Fabrik anhand von zurückgelassenen Dokumenten, Konstruktionszeichnungen, Zeichengeräten, Unterlagen zur Belegschaft, Aktenordnern und alten Formteilen rekonstruiert wurde. Eine fließbandartige Produktionskette wurde wieder hergestellt um die Dokumente und Gegenstände zu sichten, ihrem »funktionalen oder ideellen Wert« nach zu sortieren und zuzuordnen.

Am Sonntag findet in der Krautwaldfabrik ein Treffen der ehemaligen Belegschaft statt. Bei Rundgängen durch die Fabrik (17. und 19 Uhr und nach Absprache) werden diese den Besuchern viel Interessantes erzählen und die Fabrikgeschichte noch einmal lebendig machen.

Rückmeldung erbeten unter Email info@metropole-pieschen.org oder telefonisch unter 0178- 4552378.

Posted 5 months ago.

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