Dresdner|Rand

Dresden vom Rand her betrachtet.

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„Tierisch tierisch“ – Dresdner Tierheim im MDR

Meine Frau ist eigentlich ganz gefestigt, wenn es um Kitsch geht. Weder sammelt sie Nippesfiguren, noch steht sie auf alberne „romantische“ Bilder noch ähnlichen Firlefanz. Ihre einzige Schwäche in dieser Richtung sind Stubentiger, von denen wir drei beherbergen. Also nicht, dass wir „niiiiiedliche“ Kalender mit in Wäschekörben drapierten Katzenkinern an der Wand hängen hätten aber sobald eine Miez durchs Bild rennt, wird mein Weib schwach.
So haben wir eine Weile lang auch immer „Tierisch, tierisch“ im MDR geschaut. Zum Glück ist das etwas eingeschlafen. Aber nächsten Mittwoch sitzen wir sicher wieder vorm Fernseher, denn dann ist die Uta Bresan und ihr Team zu Gast im Dresdner Tierheim. Am darauffolgenden Sonntag ist dann in Stetzsch auch noch Vermittlungstag, an dem sich Interessierte die Tiere vor Ort anschauen können. Wir sind sicher nicht da, denn eine vierte Katze kommt mir nicht ins Haus! :-)
Wer aber sich ein Tier anschaffen will, der sollte unbedingt eins aus dem Tierheim erlösen!

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Posted 2 months, 2 weeks ago.

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Lange nichts gehört…

voneinander, lieber Leser dieses Blogs. So es den überhaupt gibt. Aber welcher Blogger hofft nicht darauf, dass irgendwer seine Ergüsse goutiert?

Um es klarzustellen – ich bin weder gestorben noch faul geworden – ich war nur die vergangenen zwei Wochen nicht im Lande, erst in der Türkei im Urlaub und dann bei einem Festival in Polen. Zu erzählen gäbe es darüber reichlich aber um ehrlich zu sein, tue ich dies lieber im Freundeskreis. Nur ein paar Stichworte zum Urlaub an der Ägäis. Wir sind mit einer dieser in Zeitungen beworbenen „superbilligen“ Reisen unterwegs gewesen, sprich Massentourismus. Das ist zwar eigentlich überhaupt nicht unser Ding aber man muss es auch mal erlebt haben, denke ich, um sich ein Bild davon zu machen.
Organisatorisch hat alles wunderbar funktioniert, da gab es nichts zu meckern. Die Hotels waren OK, das Essen bis auf einmal gut, das Land und die Sehenswürdigkeiten wie Milet, Troja, Pergamon oder Ephesos unbedingt sehenswert. Um ehrlich zu sein, wollte ich da schon lange mal hin und bin froh, dass es endlich mal geklappt hat.
Lustig war, dass die Reise auch durch entsprechende „Einkaufsgelegenheiten“ gegenfinanziert wurde, soll heißen wir besichtigten Teppich-, Schmuck- und Lederfabrik. Schöne Sachen alles aber da reicht mein Taschengeld nicht. Naja, bei einer Lederjacke bin ich schwach geworden. Man muss auch sagen, dass die Türken echt gute Verkäufer sind. Da sollte man mal unsere Karstadt-Urseln zum Lehrgang hinschicken.

Gesundheitstechnisch ist alles reibungslos verlaufen, was ja Dank europäischer Hygienestandards in den Hotels auch nicht so verwunderlich ist. Trotzdem hatten wir selbstverständlich auch eine Reiseapotheke dabei mit herkömmlichem Inventar und Homöopathie – da steht meine Frau drauf und hat auch den Plan, was da wogegen hilft. Persönlich gehöre ich ja leider zu den Menschen, die z.B. recht schnell Probleme mit dem Magen bekommen, trotzdem habe ich keine übermäßige Vorsicht walten lassen. Gelegentlich haben wir an Straßenständen frisch gepressten Orangen- oder Granatapfelsaft oder auch mal einen türkischen Kaffee getrunken aber das war nun wirklich kein Wagnis. Mit Milchprodukten wäre ich da etwas vorsichtiger.

Sehr unangenehm waren wieder einmal unsere deutschen Landsleute, die häufig genug mit kolonialer Attitüde auf die Zustände im Lande schauten. Insbesondere eine (Achtung Klischee!) Westdeutsche Architektin fiel negativ auf. Klar, es gab Einiges Kritikwürdiges aber ich sage mir immer: Ohne das Land und die Zustände darin wirklich zu kennen, halte ich lieber die Fresse.

Auffällig war z.B. der überall herumliegende Plastikmüll. Da scheint es noch keinerlei Bewusstsein zu geben, dass man sich damit die Landschaft versaut. Das Ziel haben die Türken, zumindest da wo wir waren, Dank aus Landflucht und Massentourismus resultierendem Bauboom, teilweise schon recht „eindrucksvoll“ erreicht. Da sieht man kilometerweit Neubauten, aufs Engste zusammengedrängt, Beton dort, wo früher mal Olivenhaine waren. Klar, das Land muss sich entwickeln aber hier geschieht alles recht ungebremst und nicht geregelt. Das „schönste“ Beispiel war eine Hochhaussiedlung auf einem Berg gegenüber unserem Hotel. Laut unserem Reiseführer standen die Skelette bereits seit 15 Jahren unverändert an Ort und Stelle…

Um es kurz zu machen: Die Reise hat viele neue Eindrücke gebracht, wobei ich solch eine massentouristische Veranstaltung wirklich nur empfehlen kann, wenn man z.B. bestimmte Sehenswürdigkeiten mal in Augenschein nehmen will. Um Land und Leute kennen zu lernen, ist das eher kontraproduktiv, denn in den Touristenhochburgen sind die Leute einfach „versaut“. Der schnelle Euro (quasi zweites Zahlungsmittel) ist doch zu verlockend…

PS: Vielleicht poste ich in den nächsten Tagen noch ein paar Bilder hier. Mal sehen, ob ich das zeitlich hinbekomme.

Posted 2 months, 3 weeks ago.

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Sonntagswanderung

Bei dem schönen Wetter waren wir am Sonntag selbstverständlich wieder unterwegs und haben eine große Runde über Helfenberg, Pressgrund, Rockau, Eichbusch, Schönfeld und Hornweg gedreht. Fotos habe ich viele gemacht (und auch so manch leckeren Apfel genascht – wer sich momentan welche im Supermarkt kauft, der hat einfach zu viel Geld oder wirklich keine Zeit, mal über die Dörfer zu ziehen).
Typisch war mal wieder das Bild am “Hiefel”. Die Aussichtplattform ist ein beliebtes Ausflugsziel, nur scheint ein wesentlicher Teil der Besucher es schon für eine große Anstrengung zu halten, vom Auto bis zur Plattform zu laufen. Der Fuhrpark an der Straße ist unglaublich.

Ausfahrt

Wann begreifen die Leute endlich, dass sie die schönen Orte kaputt machen, wenn sie immer mit dem Auto bis direkt ranfahren müssen?

Hiefel

Viel gesehen hat man vom Hiefel übrigens nicht – die Stadt lag komplett im Dunst, trotz des recht heftigen Windes. Der ist aber wohl über den Kessel hinweggefegt…

An dieser Stelle noch zwei Informationen, die für Wanderer von Interesse sein könnten.

Seit einiger Zeit wird der Weg zwischen Helfenberger Grund und Helfenberger Park gebaut – oder eigentlich muss man das wohl Luxussanierung nennen. Ich habe ehrlich gesagt kein Verständnis dafür, dass dort für sicher viel Geld ein Wanderweg zu einer Art “Boulevard” ausgebaut wird. Ich dachte immer, Wandern hat was mit passender Kleidung und nicht “normiertem” Gelände zu tun. Wie auch immer – trotz Absperrung lässt sich der Weg benutzen. Auf eigene Gafahr selbstverständlich…

Weg Helfenberg


Vor eingier Zeit hatte ich schon einmal darauf hingewiesen, dass der Weg von der Keppmühle nach Pillnitz gesperrt ist. Wer sich fragt, wie lange das wohl der Fall sein wird, der bekommt die Antwort auf diesem Schild in Rockau:

Hinweisschild

Diesmal sind wir zwar nicht da lang gelaufen, ich werde mich aber auch in Zukunft nicht von solch einem albernen Schild aufhalten lassen. Wenn irgendwelche “Naturfreunde” unbedingt Highways zu Laufen brauchen, sollen sie darauf warten. Mich stört der kaputte Weg nicht…

Posted 3 months, 2 weeks ago.

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Der geteilte Weg

Gestern Abend habe ich noch ein wenig das schöne Wetter genutzt (nachdem er’s den halben Tag geschüttet hat) und mich auf mein Rad geschwungen. Die Runde ging von Pappritz nach Weißig, dort über den alten Bahndamm nach Schönfeld. Dort wollte ich dann eigentlich nach Eichbusch aber Orientierungsgenie das ich bin, habe ich wieder die entsprechende Abfahrt verpasst. Dafür habe ich immerhin den sehr schön gelegenen Schönfelder Friedhof entdeckt. Dann bin ich dem Wegweiser nach Malschendorf gefolgt – ich war mir sicher, dass es von da nach Eichbusch geht. In Malschendorf gibt es dann auch einen Eichbuschweg, dem ich dann folgte. Besäße ich solch moderne Gerätschaften wie ein iPhone, dann wäre mir wahrscheinlich die folgende Pleite erspart geblieben, denn dann hätte ich sehen können, dass der Weg seltsamerweise geteilt ist. Ich fuhr natürlich den falschen Weg, der dann übers Feld weiter ging. Gedacht habe ich mir nichts dabei – ist halt ein Wanderweg, so meine Erklärung. Nur dumm, dass der dann in einer Schlucht endete, durch die ich dann mein Fahrrad schieben und über Gehölze tragen musste. Naja, allzu sehr aufgeregt hat’s mich nicht, eher belustigt. Als kleine „Prämie“ sah ich noch ein Reh, das lustig vor mir herhüpfte. Nach einigen Bemühungen und unterquerten Weidezäunen bin ich wieder in der Zivilisation rausgekommen und dann zurück über Schönfeld und Cunnersdorf gefahren. Beim nächsten Mal bin ich schlauer…

Posted 4 months ago.

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