Gestern Nacht, als ich von einem Konzert in Berlin kam, musste ich auf der Quohrener Straße umkehren, denn da war die Feuerwehr in Aktion. Den Brand sah man schon von weitem, heute haben wir uns das Ganze mal angeschaut. Schwein gehabt, dass da nicht mehr passiert ist, das Wohnhaus steht direkt daneben…

In den aktuellen DVB-Infos 4/2011 (das ist die kleine A5-Zeitung, die frei in der Straßenbahn verfügbar ist) steht ein Artikel zum „Verbesserten Nahverkehrsangebot im Schönfelder Hochland“. Kern ist die Aussage, dass das Angebot der Linien 98A, B & C und der Überlandlinien 226 und 228 verbessert und diese besser an die DVB-Linien angepasst werden.
Keine schlechte Sache. Mal sehen, wie’s in der Realität funktioniert. Jetzt muss nur noch die Straßenbahn nach Weißig gebaut werden oder steht das nicht mehr zur Debatte?
- auf allen Linien werktags mindestens einen 60-Minutentakt und am Wochenende 120-Minutentakt –
- die Einsatzzeiten werden erweitert analog zu vergleichbaren Stadtgebieten (was heißt das konkret?)
- der Schülerverkehr wird berücksichtigt
- „nicht umsteigefrei mit Bühlau verbundene Ortschaften“ erhalten direkte Anbindungen
(z.B. Cunnersdorf, Schönfeld)
- Anrufbusse (analog Alita) in den Abendstunden
Fähre benamsen
Ebenfalls im DVB-Info war zu lesen, dass derzeit ein Name für die neue Fähre Niederpoyritz-Laubegast gesucht wird. Selbige wird bis zum nächsten Frühsommer in Laubegast gebaut und soll wahrscheinlich noch nächstes Jahr zum Einsatz kommen. Es gibt auch was zu gewinnen, eine „Längsfahrt“ mit der „Elbflorenz“…
Posted 2 months ago. 2 comments
Die Winterzeit ist die Zeit der Trägheit. Zumindest ist es bei mir so. Einen regelmäßigen Sport betreibe ich nicht und wenn dann das Fahrradfahren vorbei ist, verfalle ich wieder in den Faultier-Modus. Wenigstens bliebt mir aber noch das Wandern. In letzter Zeit waren wir kaum dazu gekommen, am Sonntag musste es aber unbedingt mal wieder sein. So sind wir dann Richtung Neustadt marschiert, auch um am Neustädter dringend für einen gelungenen Sonntag notwendige Utensilien wie Kaffee einzukaufen.
Über Rochwitz und Grundstraße ging es in die Heide und dort sind wir dann mal wieder extrem „verunglückt“. Ohne Kompass gelingt es uns irgendwie meist nicht, die Richtung zu halten (Orientierungslegastheniker). So sind wir dann statt auf der Fischhausstraße auf der Bautzner in Höhe der Elbschlösser gelandet. Egal, was soll’s. Von dort aus ging es dann per Bahn zum Neustädter Bahnhof und nach dem „Shopping“ über die Marienbrücke in die Innenstadt. Ich wollte mir zumindest mal von weitem den Weihnachtsmarkt anschauen.
Von der Marienbrücke aus waren dann die Folgen des mangelnden Niederschlages der letzten Zeit deutlich zu sehen.

Auf der Marienbrücke sahen wir auch eine alte Straßenbahn, die zum „Platz der Einheit“ fuhr (kein Scherz!) und dieses Exemplar, das ich gerade noch so fotografieren konnte. In der letzten Tür steht übrigens der Straßenbahnschaffner. Ich bin kein Experte, sicher gibt es aber Jemanden, der den Namen des Modells kennt. Ein „Hecht“ ist es auf jeden Fall nicht.


Mit ein paar Schwenks kamen wir dann zum Zwingerteich, der auch einen recht niedrigen Wasserstand aufweist. Dort und am Theaterplatz musste ich unbedingt ein paar touristische Fotos machen, die Lichtstimmung war gerade recht beeindruckend.


Den Striezelmarkt zu fotografieren, brachte ich dann nicht übers Herz. Auch wenn der Markt gut gefüllt war, völlig ohne Schnee sieht das Ganze einfach nur traurig aus. Weihnachtsstimmung kommt da keine auf, auch wenn mir die neue Anordnung der Buden eine sinnvolle Änderung zu sein scheint. Persönlich freue ich mich sowieso eher auf das Stallhöfische Adventsspektakel.
Beim 1000 Funkel-Markt, den wir dann auf der „Cockerwiese“ passierten, hatte man egegn die Launen des Klimas vorgesorgt und lauter leicht lilafarbene Bäume mit „Schnee“ bestäubt. Meine Frau und ich, wir fühlten uns eher an alberne Disney-Ästhetik erinnert und waren uns schnell einig, dass wir uns den horrenden Eintrittspreis sparen und lieber was Sinnvolles mit unserem Geld anfangen.
Nachdem wir den Großen Garten durchquert hatten, gingen wir dann zur Haltestelle Strehlen und, da der Bus grade weg war, noch weiter bis zur Tiergartenstraße. Selbige wird noch immer gebaut, ebenso wie es auf der Wiener Straße allerhand Baustellen gibt. Da hat sich Einiges verändert, seitdem wir hier gewohnt haben. Das eine Bürohaus steht aber noch genauso leer, wie damals vor nunmehr knapp 15 Jahren. Wer sich das damals hat aufschwatzen lassen, der hat sicher viel Geld verloren.
Mit der 61 ging es dann wieder zurück nach Pappritz, wo wir dann einigermaßen erledigt ankamen. Auch wenn mir heute die morschen Knochen ein wenig weh tun – Laufen ist gesund!
Posted 2 months, 1 week ago. 5 comments
Meine Frau ist eigentlich ganz gefestigt, wenn es um Kitsch geht. Weder sammelt sie Nippesfiguren, noch steht sie auf alberne „romantische“ Bilder noch ähnlichen Firlefanz. Ihre einzige Schwäche in dieser Richtung sind Stubentiger, von denen wir drei beherbergen. Also nicht, dass wir „niiiiiedliche“ Kalender mit in Wäschekörben drapierten Katzenkinern an der Wand hängen hätten aber sobald eine Miez durchs Bild rennt, wird mein Weib schwach.
So haben wir eine Weile lang auch immer „Tierisch, tierisch“ im MDR geschaut. Zum Glück ist das etwas eingeschlafen. Aber nächsten Mittwoch sitzen wir sicher wieder vorm Fernseher, denn dann ist die Uta Bresan und ihr Team zu Gast im Dresdner Tierheim. Am darauffolgenden Sonntag ist dann in Stetzsch auch noch Vermittlungstag, an dem sich Interessierte die Tiere vor Ort anschauen können. Wir sind sicher nicht da, denn eine vierte Katze kommt mir nicht ins Haus! :-)
Wer aber sich ein Tier anschaffen will, der sollte unbedingt eins aus dem Tierheim erlösen!
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Posted 2 months, 1 week ago. Add a comment