So sieht das Haus übrigens mittlerweile aus, dessen Bau im April begonnen wurde.

Made from Polish wood...

Seit einigen Tagen haben wir uns schon gefragt, was denn da direkt an unserer Pappritzer Haltestelle entsteht, nun haben wir die Antwort (s. Schild unten). Weiß noch nicht, ob ich das so gut finden soll, schließlich muss nicht jeder brach liegende Quadratmeter zugebaut werden und auch für die neuen Besitzer bin ich mir nicht sicher, ob die Standortentscheidung so ideal ist. Aber wie sagt Otto Reuter: Des Menschen Villa ist sein Himmelreich…

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Bautafel

Was die Bautafel verrät…

Nun scheint auch am Herzogin Garten in der Innenstadt etwas zu passieren. Seit heute ist der Bebauungsplan öffentlich. Kern des Ganzen sind:

  • Herstellung eines baulich-gestalterischen Zusammenhangs zwischen den einzelnen Vorhaben und Schaffung eines attraktiven Stadtraumes
  • Schaffung von Baurecht für ca. 100 hochwertige Wohnungen in der Dresdner Innenstadt
  • Wiederbebauung der Straßenräume Am Schießhaus und Am Queckbrunnen und damit auch Schaffung einer klaren Raumbildung um den Herzogin Garten mit zwei markanten Gebäuden (Orangerie in historischer Kubatur als nordöstlicher Abschluss und ein aus drei Bauteilen bestehendes sechsgeschossiges Wohngebäude im Südwesten)
  • Errichtung einer privaten Gartenanlage mit einer Größe von ca. 7000 m² entlang der Ostra-Allee in Anlehnung an die historische Situation und planungsrechtliche Sicherung der öffentlichen Begehbarkeit der Fläche
  • Errichtung eines Gebäudes auf dem Baufeld der ehemaligen Orangerie in der historischen Kubatur unter Einbeziehung des noch vorhandenen Giebels

Schade, dass das Ganze etwas “blockig” daher kommt, kleinteiliger hätte mir das besser gefallen. Allerdings sah die Orangerie auch nicht viel anders aus. Gut ist die Idee mit den Gärten.

Vor einiger Zeit war ich da unterwegs und habe gesehen, dass die Fläche schon “plattgemacht” worden ist.

Herzogin Garten

Herzogin Garten

Wer erinnert sich eigentlich noch, was hier in den 1990ern mal gebaut werden sollte? :-) (s. auch hier)

Derzeit liegen zwei Bebauungspläne für Elbeparkplätze in Loschwitz zur Ansicht aus:

(Die Unterlagen, aus denen sich die Öffentlichkeit zu den Zielen und Zwecken sowie wesentlichen Auswirkungen unterrichten kann, liegen vom 6. Januar bis einschließlich 6. Februar 2014 in der Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Dresden, Rathaus, 1. Etage, Dr.-Külz-Ring 19, 01067 Dresden während der Sprechzeiten aus.)

Bei dem auf Altstädter Seite (396) sehe ich keine großen Probleme, eigentlich nicht mal so Recht den Grund. Ich weiß allerdings nicht, ob der Parkplatz unterhalb des Schillergartens nicht von “wild” auf regulär transformiert werden soll. Zudem gibt es auch einige sinnvolle bauliche Maßnahmen, um das Ganze zu sichern.

Den Parkplatz im Anschluss an die Wieck-Straße finde ich allerdings unnötig bzw. verstehe ich das Vorhaben nicht. Die Grünflächen sollen reduziert werden, oder? Ich bekomme den Plan und die Örtlichkeit nicht in Deckung…

Eines ist mir schon aufgefallen: “Zum Parkplatz soll neben dem vorhandenen öffentlichen Geh- /Radweg vom Parkplatz Fidelio-F.-Finke-Straße in Richtung Elbwiesen eine neue, etwa 4,75 m breite Zufahrt hergestellt werden. Um den Baumbestand auf der Südostseite des Weges zu erhalten, müssen Teile des städtischen Flurstückes 826 der Gemarkung Loschwitz für die Zufahrt in Anspruch genommen werden. Die darauf befindlichen Gärten wurden bereits im Zuge der Planung zur Erweiterung des Parkplatzes Fidelio-F.-Finke-Straße gekündigt.”

Auch die Begründung für die Maßnahme ist eher lau: “Die dauerhafte Errichtung eines Parkplatzes auf dem ‚Festplatz‘ ist erforderlich, da insbesondere in den Sommermonaten, aber auch in der Adventszeit die Parkplätze im Bereich des alten Dorfkernes Loschwitz bis zur Schillerschule nicht ausreichen, um für die große Anzahl der Besucher ausreichend Parkraum zur Verfügung zu stellen.”

Im Sommer entfällt damit eine alternative Nutzung des Festplatzes und im Advent gurken die Autofahrer durch’s Dorf, vorbei am Weihnachtsmarkt, der dadurch sicher einiges an Attraktivität verliert. Aber egal. Hauptsache jeder kann mit dem Auto von der eigenen Tür bis direkt zum Glühweinstand fahren…

Hier eine Pressemitteilung des Zentralwerks. Ist zwar ganz schön viel Geld, das der Verein braucht aber es wäre toll, wenn das Geld zusammenkommt. Werde mich die nächsten Tage da mal umschauen…

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein engagiertes Projekt ist auf der Suche nach engagierten Unterstützern. Der Kulturverein friedrichstadtZentral e.V., diesjähriger Förderpreisträger der Stadt Dresden, hat seine Räumlichkeiten in einer alten Buchbinderei an den Immobilienmarkt verloren und sich deshalb entschlossen, die Situation von Kulturschaffenden in Dresden zu verbessern. In den ehemaligen Goehle-Werken auf der Riesaer Straße 32 in Pieschen möchte der 
friedrichstadtZentral e.V. unter dem Namen „Zentralwerk“ einen Kulturort aufbauen, der Ateliers, Wohnen und künstlerische Produktion mit der Bespielung eines alten Ballsaals auf dem Gelände kombiniert (http://zentralwerk.de).

Das kulturelle Substrat unserer Stadt sind selbstständige Kulturschaffende und Handwerker, deren Verdienst stark fluktuiert und oft gering ist. Deshalb brauchen Kulturschaffende stabile, niedrige Mieten: Das können wir mit unserem Projekt gewährleisten, weil wir nicht profitorientiert, sondern kostendeckend kalkulieren. Auf dieser Basis soll ein kreativer, lebendiger Ort entstehen – in einer Stadt, in der Produktionsraum für Kultur immer kleiner und teurer wird.

Die Realisierbarkeit des Projekts ist nach dem jetzigen Stand des Finanzierungsplans gesichert. Allerdings entspricht die Kalkulation noch nicht dem optimalen Mietspiegel, den wir uns als Ziel gesetzt haben. Eine Lösung ist die Erhöhung unserer Eigenkapitalquote – denn alles, was wir an Eigenkapital haben, muss nicht mehr über höhere Mieten gegenfinanziert werden.

Als Hauptpächter der Immobilie sucht die neu gegründete Zentralwerk Kultur- und Wohngenossenschaft Dresden nach Förderern und Spendern, die es uns ermöglichen, unser Eigenkapital zu erhöhen und die Miete niedrig zu halten. Denn nur so können wir Künstlern, Kulturschaffenden und Handwerkern einen Mietpreis anbieten, der zum Verdienstpotential ihrer Tätigkeiten passt. Nur durch einen günstigen Mietpreis können Künstler und Kulturschaffende dauerhaft zu einer lebendigen Kulturlandschaft beitragen.

Unsere Förderer und Spender tragen darüber hinaus zur Nutzbarmachung des ehemaligen Gemeinschaftshauses auf dem Gelände bei, in dem ein alter Ballsaal als multifunktionaler Kulturort etabliert wird: für den Stadtteil Pieschen, für die Stadt Dresden, für Experimente, Diskussionen, Konzerte, Ausstellungen, Feste, Workshops …
Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir noch 260 000 €, die wir mit Zustiftungen, Spenden und Privatdarlehen decken möchten. Jeder Beitrag, egal wie klein, trägt dazu bei, langfristig die Mieten zu entlasten.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit zum Lesen genommen haben. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns und die Kulturschaffenden Dresdens unterstützen möchten.
Wenn sie Fragen zur finanziellen Unterstützung und zu Spendenquittungen haben, wenden Sie sich bitte an:
Elisabeth Wertner
werthner@zentralwerk.net
Tel.: 0178 158 1258

Bisher hielt ich die Vorstellung davon, dass es in Dresden Biber gibt, für ein Gerücht. Heute beim Spaziergang haben wir allerdings viele Anzeichen dafür entdeckt, dass es die Tiere tatsächlich an der Elbe gibt. Die Bilder stammen von unterhalb des Tolkewitzer Friedhofs.

Das eine Loch in der Böschung ist sicher nicht der Biber- sondern ein Fuchsbau.

Bauarbeiten verzögern sich
Die Baumaßnahme Erneuerung der Stützmauer an der Wachwitzer Bergstraße 5 bis 11 in Loschwitz kann nicht wie geplant bis zum 20. Dezember abgeschlossen werden. Durch die Notsicherung der sehr instabilen Stützwand Wachwitzer Bergstraße 16 zu Beginn der Baumaßnahme und das Hochwasser im Juni 2013 wurde die Baufirma über längere Zeit in der Baudurchführung behindert, sodass sich das Bauende der Maßnahme voraussichtlich bis April 2014 verschiebt.

Quelle

Das bedeutet wohl, dass die Wachwitzer Bergstraße noch eine ganze Weile geschlossen bleibt. Im Juli zur Flut war da ja schon ein Baustelle, die dann zur Vollsperrung ausgeweitet wurde, was wohl mit der erwähnten “Notsicherung” zu tun hat. Scheint recht dramatisch zu sein. An der Kurve, wo die Wachwitzer Bergstraße in den Oberwachwitzer Bergweg übergeht, ist seit einiger Zeit auch für Fußgänger Schluss, da geht gar nichts bzw. muss der Wanderer nach rechts auf ausweichen (nennt sich immer noch Oberwachwitzer Bergweg).

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Foto vom Ende Oktober

Gestern beim sonntäglichen Spaziergang war am Hang zwischen Rockau und Hosterwitz eine riesige Baustelle nicht zu übersehen:

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Wie man bei Google Maps noch sehen kann, gab es bisher nur einen “Stich” vom Dorfplatz. Jetzt wird hier mitten übers Feld eine Straße gezimmert. Ein Wirtschaftsweg ist das sicher nicht nur. Wobei ich mich frage, wozu das Ganze dienen soll. Dass die Straße bis nach Hosterwitz runter geht, kann ich mir kaum vorstellen. Weiß jemand was Genaueres?


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