Dresdner|Rand

Dresden vom Rand her betrachtet.

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Dresden, Deine Brücken!

Irgendwie haben wir in Dresden ein Brückenproblem. Eine teilgesperrte Albertbrücke, ein fast schon einsturzgefährdetes Blaues Wunder, eine ungeliebte und bauverzögerte Waldschlösschenbrücke. Und jetzt noch das: Auch die Brücke an der Nossener Straße entwickelt sich immer mehr zum Sorgenfall. Zwar überspannt das Bauwerk nicht die Elbe, sondern vor allem Bahngleise aber im Dresdner Westen nimmt die Brücke als Zubringer zur Autobahn eine wichtige Stellung ein.
Nun also gibt es schon wieder Schäden an dem Betonbau, genauer gesagt deutlich sichtbare Risse (laut SZ von gestern). Dabei war erst im vergangenen Jahr das Tragwerk der Brücke für ordentlich Geld (58.000 Euro) notrepariert wurden. Bisher ist noch nicht klar, was die Ursache für die Schäden sind, das Straßenbauamt versucht derzeit selbigen mit ausgiebigen Messungen auf die Spur zu kommen. Derzeit ist nur der Verkehr auf der Fabrikstraße unter der Nossener Brücke von Einschränkungen betroffen, was aber, wenn das Amt feststellt, dass eine Befahren der Brücke nicht mehr oder nur noch eingeschränkt möglich ist? Da kommen „lustige“ Zeiten auf uns zu! Auch ich bin davpon betroffen, obwohl ich am anderen Ende der Stadt lebe, denn meine Haus- und Hofbuslinie 61 verkehrt auf ihrem Weg nach Löbtau über die Brücke. Irgendwie haben wir hier in der Stadt kein Glück mit diesen Bauwerken…


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Posted 1 day, 7 hours ago.

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Die Türken sind da!

Während auf EU-Ebene noch darum gestritten wird, ob die Türkei in die Gemeinschaft aufgenommen wird oder nicht, sind die Türken in Dresden längst angekommen. Heute eröffnet die Türckische Cammer im Residenzschloss. Was eher nach kleinem Besenraum klingt, ist in Wirklichkeit eine neue Dauerausstellung auf 750 Quadratmetern.
Die hiesigen Herrscher waren begeistert vom Osmanische Reich und von fremden Kulturen allgemein (man denke nur an den Hofstaat zu Dehli) und dabei sicher ganz besonders von der Prachtentfaltung an den fremden Höfen. Sie sammelten über viele Jahre Zelte, Waffen, Rüstungen, Gewänder, Kunst, Schmuck und vieles mehr. Die Dresdner Sammlung osmanischer und orientalisierender Kunst gehört zu den umfangreichsten der Bundesrepublik Deutschland.
Ich werde heute selbstverständlich noch nicht hingehen, da zu erwarten ist, dass die Sammlung komplett überlaufen ist. In der Beziehung ist auf die Dresdner Verlass! Aber auf jeden Fall merke ich mir die Schau vor, um sie mir zu einem späteren Zeitpunkt anzuschauen.

Posted 3 days, 17 hours ago.

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Arbeitsfrei für ARGE-Chef

In Dresden brennt mal wieder die Luft. OB Orosz suspendiert den Geschäftsführer der ARGE, Dirk Bachmann, und die Opposition wirft ihr vor, dass sie damit ihre Kompetenzen überschreitet. Die Linke formuliert das in ihrer Pressemeldung so: „Die Oberbürgermeisterin hat mit ihrem Vorgehen zentrale Bestimmungen der Sächsischen Gemeindeordnung verletzt. Nach dem Fall um Supermanager Köhler ist dies bereits die zweite bedeutende Personalentscheidung, bei der die Rechte des Stadtrates in grober Weise missachtet worden sind.“ Ehrlich gesagt habe ich keinen Plan, wann und wie solch eine Entscheidung getroffen werden kann und von wem. Aber es würde mich nicht wundern, wenn dieser Vorgang wieder einmal Ausdruck eines präsidialen Führungsstils ist. Michael Schmelich von den Grünen ärgert sich: „Es ist wieder einmal typisch, dass wir als Mitglieder des ARGE-Beirates eher zufällig von dieser wichtigen Personalentscheidung Kenntnis nehmen müssen. Selbst dem Vorsitzenden des Beirates liegen keine Informationen zu den Suspendierungsgründen vor.“ Die CDU hat sich per PM noch nicht zum Thema geäußert. Bisher habe ich auch noch keinerlei Begründung dafür gefunden, warum Herr Bachmann in den Urlaub geschickt wird. Man sollte ja vermuten, dass er sich irgendwas gaaanz Schlimmes zu Schulden kommen lassen hat. Da werd ich heut abend mal genau die Zeitung studieren müssen…
Zum Glück gibt es aber nicht nur schlechte Nachrichten: So war zu erfahren, das die Kiesseen in Dresden-Zschieren nicht verfüllt werden sollen. Das war das erste Mal, dass ich von diesen Plänen hörte und unsereins fragt sich, auf was für Ideen die Leute eigentlich immer kommen, die die Geschicke unserer Stadt steuern…

Posted 6 days, 15 hours ago.

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Wird jetzt alles besser?

„Der langjährige Chefstadtplaner Andreas Wurff verlässt Dresden. Er soll neuer Baubürgermeister von
Mönchengladbach werden…“ vermeldet heute die Sächsische Zeitung. Und weiter heißt es: In Wurffs Ammtszeit „…fallen der Umbau des Postplatzes, die Umgestaltung des Altmarkts und das Vorantreiben
des historischen Wiederaufbaus des Neumarkts. Auch das Stadtentwicklungskonzept mit der Hafencity trägt seine Handschrift.“ Lassen wir die Hafencity einmal außen vor; allein die Nennung von Postplatz und Altmarkt genügen, um bei mir keine Trauer aufkommen zu lassen, dass der oberste Stadtplaner den Ort seines Würgens Wirkens verlässt. Die Umgestaltung der zentralen Plätze in öde Steinwüsten ist sicher nicht allein von Wurff zu verantworten, einen wesentlichen Anteil daran hat er aber sicher. Insbesondere der Postplatz mit seinen überdimensionierten Blumenkübeln und der schicken Panzerwaschanlage sind eine Grund, vor Scham im Boden zu versinken. Aber das geht ja leider nicht mehr, da selbiger ja versiegelt ist. Wahrscheinlich hat der Stadtplaner auch an der anhaltenden Beseitigung des Stadtgrünes mitgewirkt, die gerade wieder so „wunderbar“ an der Pieschener Allee und am Landtagsufer vorgeführt. Vielleicht geht Wurff ja aber auch, weil er all das ganze Elend nicht mehr ertragen kann – da steck ich leider zu wenig drin, um zu wissen, was so ein Stadtplaner tatsächlich zu entscheiden hat. Am Ende ist es so, dass die tollsten Entwürfe nicht hat umgesetzt werden, weil mal wieder kein Geld da ist, da das an anderer Stelle verpulvert wurde. Das ist beruflich sicher extrem frustrierend. Ein einzelner Stadtplaner ist sicher nciht allein an dem Desaster Schuld.
Wie auch immer, der Chefstadtplaner geht und die Stelle muss neu besetzt werden. Wünschen mir dem Nachfolger, der übrigens bisher noch nicht feststeht, eine glücklichere Hand auf dass uns in Zukunft solche Betonalen Entgleisungen erspart bleiben. Zwei wichtige Bewährungsproben der nächsten Zeit sind die “Entschärfung des sozailen Brennpunktes Johannstadt”, die jetzt anvisiert wird und sicher allerhand stadtplanerische Herausforderungen bietet und der seit langem geplante Ausbau des Boulevards an der Kesselsdorfer Straße. Das gestiegene Verkehrsaufkommen hat dort zu erhöhten Unfallzahlen geführt. Eine Lösung tut also dringend Not. Aber viel Hoffnungen, dass die Straße anders als möglichst Autogerecht gestaltet wird, habe ich ehrlich gesagt nicht…

PS:
Hier noch ein Detail zur Meldung: “Gestern zeigten sich Kollegen und die Rathausspitze auf SZ-Nachfrage überrascht. ‘Das ist mir völlig neu’, sagt Stadtsprecherin Heike Großmann. Selbst die Oberbürgermeisterin scheint von Wurffs Abgang überrascht zu sein.” (SZ) “Typisch Dresden”, kann ich da nur sagen!

Posted 2 weeks, 1 day ago.

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