Zwar haben wir noch August, doch mehren sich langsam aber sicher die Zeichen dafür, dass der Herbst vor der Tür steht. Mittlerweile ist es morgens schon wieder empfindlich kühl, so kühl, dass ich mir heute beim Radfahren sogar ein Halstuch umgebunden habe. Normalerweise hasse ich das Gefiddel um den Hals aber ich laboriere noch immer ein bisschen an einer Erkältung, da ist solch ein Schutz hilfreich.
Ein weiteres untrügliches Herbstzeichen waren die vermehrt auftretenden Pilzsucher in der Heide, die mit Körbchen bewaffnet Schätze jagen gehen. Zwar habe ich schon vor drei oder vier Tagen einen gesehen, heute waren es aber gleich drei oder vier.
Nicht zu „übersehen“ sind zudem der starke Wind und die fetten Wolken am Himmel. Gerstern Nacht hat es regelrecht gestürmt. Gelegentlich ist es auch schon richtig herbstlich trübe.
Zu guter letzt ist noch die Mitteilung der Stadt zu erwähnen, dass „vom 30. August bis 18. Dezember wird Laub von Straßenbäumen von privaten Haushalten gebührenfrei angenommen wird“. (Für das Hochland ist die Annahmestelle in Cunnersdorf am Alten Bahndamm.) Ja richtig, da war doch was: Im Herbst verlieren viele Bäume ihre Blätter. Wenn man so den ganze Tag am Rechner sitzt, merkt man das kaum…
PS: Vielleicht bastel ich mir in diesem Jahr mal einen Drachen. Habe ich schon seit Jahrzehnten nicht gemacht…
PPS: Ja, ich weiß, ist ein sinnloser Beitrag aber mir war gerade danach.
Heute bekam ich eine Pressemitteilung vom “Netzwerk Neue Musik” zu einem Projekt “sounding D”. Wie ich zu der ehre komme,w eiß ich nicht so recht aber das ist letztendlich auch egal. Auf jeden Fall klingt das Ganze zeimlich interessant: “Vom 25. August bis zum 12. September 2010 wird eine 3.375 km lange Klangspur durch Deutschland gezogen. Als interaktiver Klangraum auf Schienen fährt ein Sonderzug von Dresden über Berlin, Hamburg, Kiel, Oldenburg, Göttingen, Essen, Moers, Köln, Neuwied, Saarbrücken, Freiburg, Stuttgart, Augsburg und Passau nach Eisenach, um den Sound der Republik einzufangen – sounding D.
Dieser Zug sammelt in einer großen spiralförmigen Bewegung durch Deutschland nicht nur Klänge, sondern er löst sie auch aus. Mit Musik und Festivals wird er von Akteuren vor Ort an allen Stationen in Empfang genommen. Jeweils 15 Hörpunkte markieren das akustische Porträt jeder Stadt. Sie sind als Soundwalk vor Ort oder auf der SoundMap unter www.sounding-D.net nachzuhören.”
Die Eröffnung der Aktion findet am 25. August, also nächsten Mittwoch, in Dresden statt. “Mehrere Hundert Musiker versammeln sich um 17.30 Uhr auf dem Altmarkt zu einem Flashmob-Konzert…” lautet der Plan. Wer zumindest über Grundkenntnisse verfügt darf mitwirken: Noten für Instrumente und Singstimmen stehen im Internet als pdf-Datei unter zum Download. Da bin ich echt gespannt, was daraus wird – auf jeden Fall werde ich mirt das Ganze anschauen und anhören!
Nach dieser Spontanaktion geht es dann um 18.30h als soundparade zum Hauptbahnhof, wo Musiker der Dresdner Philharmonie und des KlangNetz Ensembles, der Chor der Semperoper
und Dresdner DJs Musik machen, bis der Zug um 20.30 Uhr auf große Fahrt geschickt wird.
Posted 1 week, 6 days ago. 7 comments
Manchmal benimmt man sich schon ganz schön dämlich. Gestern ist mein Mobilfunkvertrag ausgelaufen. Das wusste ich zwar aber als es dann soweit war, war ich dann doch einigermaßen überrascht: Nur noch Notrufe! Super! Dabei wusste ich ja, dass ich mich direkt nach dem Urlaub kümmern muss.
Um die Zeit bis zur neuen telefonischen Mobilität zu überbrücken, wollte ich mir nun eine Prepaid-Karte holen aber Pustekuchen. Weder die Post, noch Konsum oder Cyberport haben eine solche im Angebot. Bei Cyberbort gibt’s die nur mit Vertrag, Konsum und Post laden nur auf. Das sollte aber nicht funktionieren, wenn man nur eine abgelaufenen SIM hat. Beim Konsum habe ich gar die Antwort bekommen, „Kaufen können Sie’s aber wenn’s nicht geht, müssen Sie sich an den Anbieter wenden“. Na Danke. Muss ich mal sehen, ob ich auf dem Heimweg fündig werde, bei Schlecker oder irgend einem anderen Fachgeschäft…
Gestern bin ich auf der Seite Bundesarbeitsgemeinschaft Nord-Süd auf den so genannten Grün-o-maten gestoßen, mit dem man testen kann, wie „grün“ man politisch ist. Ich musste lachen, als ich das Ergebnis bekam: Ich hatte alles richtig getippt! 100 % grün! Vielleicht sollte ich tatsächlich in die Partei eintreten, obwohl ich als Ossi eigentlich keinen Bock auf Parteien und Massenorganisationen habe. Aber unter Umständen ist ja jetzt die Zeit wieder reif dafür…
Passend zum Thema Umwelt gab es heute eine Meldung im Newsletter der Stadt: „Die Landeshauptstadt Dresden hat sich als Mitglied im Klimabündnis verpflichtet, die CO2-Emissionen, die aktuell bei jährlich zehn Tonnen pro Einwohner liegen, künftig alle fünf Jahre um zehn Prozent zu senken…“ Dumm nur, dass man bereits vor einigen Jahren eine deutliche Senkung beschlossen hatte und bisher nichts passiert ist. Jetzt hat man wohl doch endlich begriffen, dass solch eine Verpflichtung nicht nur Last ist, sondern auch etwas bringen kann, namentlich der regionalen Wirtschaft: „…Für Sie haben die Aktionspartner Elektroinnung, Dachdeckerinnung sowie Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik-Innung ein SolarPaket für Einfamilienhäuser in der Stadt Dresden zusammengestellt“, erzählt Wirtschaftbürgermeister Dirk Hilbert. Auch die Ostsächsische Sparkasse Dresden als regionaler Finanzdienstleister wirkt in dem Verbund mit. Na fein, vielleicht wird’s ja doch noch was. Man soll die Hoffnung nie aufgeben…
Hier zwei hübsche Bilder, die ich heute am Eingang der Alaunstraße aufgenommen habe.


Und hier noch eine Zugabe von unserer Miez, die draußen im Regen sitzt, vor dem Fenster. Wir sind soooo fies.

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