Seit Mittwoch hat am Ullersdorfer Platz das Café Venezia eröffnet – wohl ein Ableger des Eiscafés auf der Hauptstraße. Hier gibt es vor allem Eis, italienisches. Da das Wetter schön war, habe ich mir gleich mal zwei Kugeln genehmigt. Billig war’s nicht, 1,20€ die Kugel. Aber dafür waren’s ganz schöne Klopper und ich hatte zu tun, die beiden Eisberge überhaupt zu schaffen. Und das will was heißen! :-)

Cafe Venezia

Seit gestern spielt auch wieder der Zirkus Piccolino in Pappritz, das Zelt steht direkt neben der Feuerwehr am Ortseingang…

Circus Piccoloino

Mit dabei ist Zirkuskind Joline Milena Köllner, die Dank eines Auftritts beim Supertalent jetzt auch deutschlandweit bekannt ein dürfte.

Ich persönlich bin ja kein Zirkusfan, war ich auch als Kind nicht. Vielleicht nutze ich aber mal die Gelegenheit der direkten Nachbarschaft und schau mir das irgendwann mal an…

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Die Meldung „Dresdner Wahlkreis-Monopoly führt zur Wählerverwirrung“ (ja, mal wieder von den Grünen, bei den anderen Parteien findet sich nichts dazu) machte mich auf eine Thema aufmerksam, das im Wahljahr 2013 wohl noch für einige Aufregung sorgen wird, auch wenn es nur Einfluss auf die Kommunalwahl im nächsten Jahr hat.

Derzeit ist der Stand der, dass das Stadtgebiet in 13 Wahlbezirke gegliedert ist (pdf).

Jetzt gibt es eine Vorlage der Stadtverwaltung für die Neueinteilung der Wahlkreise zur Kommunalwahl 2014. In der DNN ist dazu zu lesen, dass es „Zur Stadtratswahl 2014 … es nur noch zwölf statt bisher 13 Wahlkreise geben“ wird. Die Überarbeitung sei notwendig aufgrund des veränderten Gesetzes über die Kommunalwahlen im Freistaat Sachsen, wonach maximal zwölf Wahlkreise erlaubt sind.

Die Kritik der Grünen (Eva Jähnigen) lautet: „Die Zerteilung von Stadtteilen entlang willkürlich gewählter Straßen wird vor allem zur Verwirrung der Wählerinnen und Wähler führen. In den betroffenen Gebieten werden die Menschen Schwierigkeiten haben, bis zum Wahltag festzustellen, wer überhaupt in ihrem Wahlkreis kandidiert. Solche Verwirrungen wirken sich oft negativ auf die Wahlbeteiligung aus.“

Nach einiger Suche habe ich im Netz dann doch noch die Vorlage gefunden, hier ist von der Bildung von 12 Wahlkreisen die Rede.

Folgende Anpassungen werden dort vorgeschlagen (Zitat aus Vorlage):
- Der frühere Wahlkreis 2, der von allen Wahlkreisen den heterogensten Zuschnitt hatte, wird quasi gedanklich aufgehoben und den Nachbarwahlkreisen 1, 10 und 11 (2009: Wahlkreise 1, 11 und 13) zugeschlagen.
- Die Wahlkreise 7 bis 10 bleiben unverändert und erhalten die neue Benennung 6 bis 9.
- Der frühere Wahlkreis 6 (OA Loschwitz/OS Schönfeld Weißig, jetzt Wahlkreis 5) liegt um 26 Prozent unter der durchschnittlichen Einwohnerzahl von 44 227 Einwohnern. Deshalb werden ihm noch die Statistischen Bezirke 123 und 124 des Stadtteils 12 (Radeberger Vorstadt) aus dem früheren Wahlkreis 3 (Neustadt, jetzt Wahlkreis 2) zugeordnet (Teilung entlang der Waldschlößchenstraße). Die Abweichung beträgt damit nur noch 16 Prozent.
- Der frühere Wahlkreis 5 (OA Klotzsche/OS Weixdorf/Langebrück/Schönborn) liegt um 32 Prozent unter dem Durchschnitt. Durch Hinzunahme der Statistischen Bezirke 245 bis 249 des Stadtteils 24 (Trachau) aus dem früheren Wahlkreis 4 (Pieschen, jetzt Wahlkreis 3, Teilung entlang der Aachener Straße) wird diese Abweichung auf nur noch 22 Prozent reduziert.
- Die früheren Wahlkreise 11 bis 13 (jetzt 10 bis 12: Ortsamtbereiche Plauen und Cotta, einschl. Leubnitz-Neuostra und OS Altfranken, Cossebaude, Gompitz, Mobschatz und Oberwartha) müssen wegen des „Zuwachses“ aus dem früheren Wahlkreis 2 (westliche und östliche Südvorstadt und Plauen) neu geschnitten werden.

Wie man sieht, gibt es einige Änderungen. Was das im Einzelnen bedeutet, muss ich mir noch genauer anschauen. Auch habe ich wenig Vorstellungen darüber, was diese Änderung letztendlich hinsichtlich des Wahlausgangs bewirkt…

PS: Was ich immerhin gelernt habe, nach einiger Verwirrung, ist, dass es in Dresden bei den Landtagswahlen nur sechs Wahlkreise gibt…

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wie meine Frau sagen würde. Ein Bild für den Desktop, wer’s haben will (1280x960px).

Dresdner|Rand

Foto aufgenommen vom Hornweg Richtung Gönnsdorf. Links sieht man den Fernsehturm, rechts die Sternwarte von Gönnsdorf.

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Die Agentur Ketchum Pleon hat einen Werbespruch für Sachsen entwickelt, der dann die Imagekampagnen unseres Landes zieren soll: “So geht sächsisch”. Die zur Kampagne gehörigen Claims, die hier noch bei der SZ zu lesen sind, lassen Schlimmes vermuten: “Elbphilharmonie ohne Verstimmung” oder “Baden ohne Württemberg”. Disserei auf Kellerniveau. Weil, bei uns ist ja alles so supersupertoll.

Meine Vorschläge:
“Sachsen, Land der Sümpfe”.
“Sachsen – Das König der Länder”
“Sachsen – Weltmeister der TKÜ”

Dann wieder lieber zurück in die Vergangenheit: “Sachsen, wo die schönen Mädchen wachsen….”

Ich will mal nicht alles in den Dreck ziehen. Hier ein positiver Ansatz:

“Sachsen fetzt!”
“Sachsen – Bodenständig abheben”
“Sachsen – Kleines Land mit großen Ideen”

(Ich weiß, das ist nicht der Brüller aber wenn ich mir diesen Lehrerhaften Ton in “So geht sächsisch” vergegenwärtige, dann denke ich, ein bisschen Bescheidenheit wäre nicht schlecht.)

Wie auch immer. Abspeichern unter der Rubrik “Dinge, die die Welt nicht braucht”.

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An dieser Stelle der Hinweis auf drei Meldungen aus de Newsletter der Stadt.

Zum einen gibt es jetzt eine Gesamtbaugenehmigung für den Umbau des Kulturpalastes. Damit kann jetzt die Ausschreibung der Bauleistungen beginnen. Eine Übersicht über die zahlreichen Stationen auf diesem Wege, gibt es hier. T.b.c. – To be continued, würde ich mal sagen, denn es würde mich wundern, wenn ab jetzt alles reibungslos verläuft.

Gestern erfolgte die formale Anerkennung und damit offizielle Gründung der „Stiftung Kunst & Musik für Dresden“. „Die Stiftung soll als unabhängiger Kulturförderer privates Engagement zukunftsweisend bündeln und ein überregionales branchenübergreifendes Netzwerk für zeitgenössische Kunst, Musik und kulturelle Bildung in Dresden etablieren“, heißt es dazu bei der Stadt. Nun ja, mich betrifft das eher nicht. Die Kultur, die hier gefördert wird, interessiert mich nur ganz am Rande. Jugend- und Subkultur sind da wohl eher nicht gemeint. Aber ich denke, zumindest die Ostrale könnte von solch einer Einrichtung profitieren. Dass sich das etwas konservative Kunstverständnis der Dresdner Dank der Stiftung ändert, kann man zwar hoffen, allein der rechte Glaube fehlt mir…

Mehr „betroffen“ als von der Kunst-Musik-Stiftung (welche Hybris, dieser Name!) bin ich und sind wir alle von Meldung 3, dass nämlich die Stadt laut Sächsischem Meldegesetz „an Parteien, Wählergruppen und andere Träger von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Wahlen zu parlamentarischen und kommunalen Vertretungskörperschaften auf Antrag Gruppenauskunft zu bestimmten Wählergruppen erteilen“ darf und dies wohl auch tun wird, auf Anfrage versteht sich! Was genau mit einer Gruppenauskunft gemeint ist, wäre da noch festzustellen. Klar ist, dass keine persönlichen Daten herausgegeben werden, allerdings erschließt sich mir dann auch die Möglichkeit des persönlichen Widerspruchs nicht. Wenn, sagen wir mal die SPD der Meinung ist, dass sie gute Chancen bei Hausfrauen ab 40 hat (die „alte Dame“ SPD :-) ), dann kann sie in den entsprechenden Stadtteilen, wo diese Gruppe besonders stark vertreten ist, gezielt Wahlwerbung machen. So zumindest stellte ich mir das vor. Doch die kurze Recherche ergab folgende Sachverhalte:

„Gruppenauskunft (beispielsweise die Nennung aller Personen, die zwischen 18 und 25 Jahre alt sind) …
Die Auskunft erstreckt sich auf
den Vor- und Familiennamen,
einen eventuellen Doktorgrad und
die aktuelle Anschrift.“
(Quelle)

Das finde ich dann ehrlich gesagt doch etwas zu viel des Guten. Wozu brauchen die Parteien diese Angaben? Damit Sie mir die Wahlwerbung per Post zuschicken können? Die sollen mal schön von Haus zu Haus gehen und die Briefkästen bestücken! Da werde ich definitiv widersprechen!

„Der Widerspruch für eine derartige Gruppenauskunft ist bis zum 30.06.2013 schriftlich möglich bei:

Landeshauptstadt Dresden
Bürgeramt
Abteilung Bürgerservice
Sachgebiet Meldewesen
Postfach 12 00 20
01001 Dresden“

Finde ich allerdings frech, dass ich das schriftlich machen muss, im Zeitalter von Internet. Den Brief könnte ja auch sonstwer abschicken…

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„Kein Ort wie jeder andere“ heißt ein Fotowettbewerb, den das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft ausruft. Dafür gesucht werden Bilder, die auf einem der 58 Dresdner Friedhöfe entstanden sind. Da werde ich als alter Grufti wohl mitmachen, das ist Ehrensache! Da kann ich mal meine tausenden Dateien durchforsten…

Annahmeschluss ist der 15. Mai 2013. Gesendet werden können maximal drei Fotos als digitale Bilddatei im JPEG-Format an Stadtgruen-und-Abfallwirtschaft@dresden.de, Kennwort: „Fotowettbewerb Friedhof“.

Die Preise finde ich etwas lasch aber gut, was soll’s:

1. Preis: Gutschein im Wert von 50 Euro für einen Fotokurs der Volkhochschule Dresden – Wenn ich ein tolles Foto mache, brauch ich da unbedingt einen VHS-Kurs?
2. Preis: zwei Konzertkarten für ein Händel-Oratorium in der Kreuzkirche am 3. September 2013 – Mit Klassikgedudel kann man mich jagen.
3. Preis: Buch „100 Jahre Krematorium und Urnenhain Dresden-Tolkewitz“ – Das wäre noch am ehesten mein Wunschpreis.

Ich habe noch zumindest ein Buch “Dresdner Friedhöfe” daheim,das wäre sicher passender als der VHS-Kurs oder das Händel-Georgel.

Wie auch immer, wenn ich gewonnen habe, sage ich Bescheid :-)

PS: Sehr schön finde ich mal wieder diesen Rechtsbelehrungskrempel. Die Bundesrepublik ist wirklich ein sehr freies Land. “Grabnutzungsbrechtigte”, ich könnte mich weghauen…
” Bitte beachten Sie, dass aus Datenschutzgründen die Unkenntlichmachung von Grabinschriften auf den Fotos erforderlich sein kann und gegebenenfalls Grabnutzungsberechtigte um Einverständnis zur Veröffentlichung von Fotos einzelner Gräber gebeten werden müssen.”

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In der “Dresdner Woche” fand ich heute eine Mitteilung, dass die Oberloschwitzer Traditions-Gaststätte “Schöne Aussicht”, direkt am oberen Ende der Schwebebahn, eine neue Geschäftsführerin hat. Viel interessanter fand ich jedoch den anderen Teil der Meldung: “Die Immobilienfirma USD wollte aus dem Objekt Eigentumswohnungen machen. Der Protest der Einwohner bewirkte jedoch, dass vor wenigen Wochen wieder eine Gaststätte eröffnete.”

Hier der Link zur Gaststätte: schoene-aussicht-dresden.de

Man kann ja über den Dresdner Konservativismus meckern, manchmal hat er aber doch sein Gutes! Ich finde es immer schade, wenn öffentliche Räume (auch kommerziell genutzte), privatisiert werden. Jetzt werde ich wohl auch mal endlich hingehen müssen! Bisher habe ich die Gaststätte immer nur von Außen bewundert bei unseren Wanderungen von Pappritz über Rochwitz, Oberloschwitz zum Körnerplatz…

Einige Informationen zur Geschichte der “Schönen Aussicht” finden sich hier.

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Na mal sehen, wie oft ich die Überschrift noch wiederholen darf. Angeblich sollen die weit über 5 Zentimeter Neuschnee, die heute Nacht gefallen sind (und es schneit immer noch) heute Abend ja schon wieder weggetaut sein. So richtig kann ich daran nicht glauben.

Der Straßenverkehr lief heute, wenn auch recht zääääähflüssig. Hat alles etwas länger gedauert aber es lässt ja auch keiner sein Auto stehen. Lieber stehen alle im Stau…

Stau

Stau an der Auffahrt zur B6, Ullersdorfer Platz

Der Winter hat aber auch seine schöne Seiten:

Winter

Wenn man nicht mit dem Auto fahren muss, kann der Winter auch recht schön sein. Blick über die Wiesen nach Gönnsdorf (auf wenn man Gönnsdorf nicht sieht :-) )

So, und als kleinen Trost und Ausblick, hier noch ein schönes Lied, das garantiert nichts mit Winter zu tun hat:

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