Dresdner Rand? Was soll das bedeuten?

Zum einen ist der Name geografisch gemeint, wohne ich doch schon seit einiger Zeit am “Dresdner Rand” – erst in Laubegast, jetzt in Pappritz. Um es gleich vorwegzunehmen – beide Orte gehören noch zu Dresden – ersterer zum Stadtteil Leuben, zweiterer zu Schönfeld-Weißig!

Zum anderen sagt der Titel aus, dass es hier nicht um die Themen wie Tourismus oder Hochkultur gehen soll (Dazu finden sich endlos viele Quellen im Internet). Dresden ist eine schöne Stadt; es gibt hier viel zu sehen und zu erleben. Natürlich gibt es hier wie überall auch genügend Dinge über die man sich als “einfacher Bürger” aufregen kann. Für beide Blickwinkel auf Dresden soll hier Platz sein.

Nach offiziellen Statistiken hat Dresden über 500.000 Einwohner, eine wirklich Großstadt ist Dresden aber nicht. Die Menschen hier sind eher entspannt und geschäftige Hektik ist nicht so ihr Ding. Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.

Auch wenn die Berliner die sächsische Landeshauptstadt wahrscheinlich für ein verschlafenes Provinznest halten, so passiert hier in den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft ein ganze Menge.  Es gibt acht Hochschulen in der Stadt (TU Dresden und HZW sind die bekanntesten), zahllose wissenschaftliche Institute, große und kleine Unternehmen. Die Angebot an Unterhaltung und Bildung reicht von besagter Hochkultur (Semperoper, Schauspielhaus, Hellerau) über eine aktive studentische Szene bis hin zur dynamischen Subkultur – Zentrum für letztere ist “die Neustadt” (eigentlich die Äußere Neustadt”. Dresden hat eine lebendige Theaterszene und eines der besten Kinoangebote in ganz Deutschland.

Natürlich hat die Landeshauptstadt auch ihre weniger schönen Seiten: Ich will an dieser Stelle nicht über die Plattenbausiedlungen wie Gorbitz, Prohlis oder Reick herziehen oder über Löbtau, Pieschen und die Friedrichstadt, wo es noch immer allerhand unsanierte Bausubstanz gibt. Das ist nicht nur in Dresden so. Genauso wenig wie es nur hier Schmutzecken oder hässliche und seelenlose Neubauten gibt oder soziale Problem aller Coleur. Dazu sicher zu einem späteren Zeitpunkt und bei konkretem Anlass mehr.

Was mir an Dresden persönlich mit am Besten gefällt, ist seine grüne Seite. Mitten in der Stadt bietet der Große Garten Raum zur Erholung, die im Norden gelegene Dresdner Heide, der Friedewald und das Moritzburger Teichgebiet laden zu ausgedehnten Wanderungen ein. Wer will kann durch die ganze Stadt auf dem Elberadweg fahren – die Elbwiesen sind zum Glück erhalten geblieben. Schon in den Randgebieten ist man quasi auf dem Dorf (z.B. in Pappritz mit richtig Pferden und Kühen auf der Weide!), bis in die sächsische Schweiz ist es nur ein Katzensprung, ein Weg, der sich in phänomenaler Landschaft zu Fuß, per Rad oder S-Bahn zurücklegen lässt. So gesehen ist der Dresdner Rand einer der schönsten Teile Dresdens…
:-)

Zwischenbericht” nach einem Jahr bloggen…

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4 Comments

  1. Na, willkommen in der Dresdner Bloggerszene. Beste Grüße, Anton Launer

    • Danke, danke. Derzeit feile ich noch am Layout und bin kurz vorm verzweifeln. Ich hoffe, ich komme in Bälde dazu, auch mal was Inhaltliches zu machen…

  2. Willkommen auch von mir.

  3. Na sowas, noch ein Dresdner Blogger!

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