Ich hatte mich schon gefragt, wie so eine Unterwasseroper, wie sie beim Ornö stattfand, funktionieren soll. Ganz offensichtlich hat sie das im ersten Teil nicht allzu gut. Das hätte ich zwar auch schon in der Zeitung nachlesen können aber ich lese nun mal keine Zeitung mehr. Das liegt aber weniger an meiner Lesefaulheit als an den mittelmäßigen Presseerzeugnissen in unserer Stadt. Das ist aber ein ganz anderes Thema…

Vom Veranstalter bekam ich nun heute als Randberichterstatter heute eine Mail, die die Probleme erklärt. Als jemand,d er gelegentlich auch Veranstaltungen organisiert, musste ich übe reinige Punkte lachen. So zum Beispiel darüber: “Zwei Handmikrophone sind kurz vor Vorstellungsbeginn im Auftrag der Leiterin der Unterwasseroper abgeholt worden. Dazu wurden die Mikrophone wie üblich ausgeschaltet übergeben. Diese Mikrophone sind nicht wieder eingeschaltet worden, weil keiner vom Technikteam in diesen Vorgang einbezogen wurde und dieser auch nicht abgesprochen war.” Klassischer Anfängerfehler, allerdings sollte man erwarten, dass die Akteuere das merken und beheben können. Probleme wie kaputte Netzteile oder undichte Kabel sind da schon wesentlich härter.
Richtig lustig finde ich allerdings diesen Kritikpunkt: “Der Soundcheck wird mit sogenannten Rosa Rauschen (Pink Noice) durchgeführt. Das kann auch als Lärm aufgefasst werden. Der Regisseur hat den Soundcheck nachhaltig und wiederholt unterbunden mit dem Hinweis, dass er sich das nicht anhören könne.” Da fällt mir nur eins dazu ein: “Ich kann so nicht arbeiten!

Auf die weiteren Probleme will ich nicht weiter eingehen. Wer’s gesehen hat, wird wissen, was nicht funktioniert hat. Zugegebenermaßen war das auch ein ganz schön ehrgeiziges Projekt. Vielleicht sollte man das beim nächsten Mal eine Nummer kleiner machen. Wo viel Technik im Einsatz ist, kann auch viel schiefgehen.

Share in top social networks!