Spanien statt Frühling
Nun ist der schöne Frühling erst einmal wieder dahin und das Fahrrad bleibt daheim stehen. Bei den Straßenverhältnissen habe ich keine Lust mich auf den Drahtesel zu schwingen. Naja, es ist ja gerade erst Anfang März und vielleicht sieht es bald schon wieder anders aus. Der Wettertrend sagt allerdings, dass es die nächste Zeit nicht wirklich besser wird. Ich hab mir jetzt erst mal eine Wochenkarte gekauft und werde die abfahren. Die DVB freut’s bestimmt aber mir fehlt schon jetzt die körperliche Herausforderung
Nein, ganz im Ernst, der Aufstieg nach Gönnsdorf ist eine ganz schön heftige Angelegenheit aber als Schreibtischtäter tut mir dieser Ausgleich wirklich gut.
Ich war gestern noch einen Weile im Hechtviertel und hab mir da die neue Bodega angeschaut. Das „Don Quixote“ ist wirklich sehr empfehlenswert, denn da gibt es z.B. keine Standardplärre sondern leckeres Lößnitz Bier aus Coswig und natürlich viel spanischen Wein, Tapas und Paella.
Nach Hause musste ich dann im Schneetreiben fahren. Um ehrlich zu sein, hatte ich schon auf Höhe der Elbschlösser genug aber ich hab trotzdem durchgehalten. Dank Bier (nur ein Glas, Herr Oberwachtelmeister!) und pilzigen Tapas. Daheim angekommen durfte ich noch meine Miez begraben. Am Grab haben wir dann mit den Nachbarn Glühwein getrunken und abends durfte ich dann mit der Frau, die das Ganze extrem mitnimmt, über den Sinn des Lebens diskutieren. Verrückte Welt…