Seit Mai 2004 gibt es die Dresdner Kinderuniversität für 1.200 Kinder zwischen acht und 12 Jahren (Warum gerade für dieses Alter – weil’s dann Teenies sind?) . Die Kinderuni ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen TU, Hygienemuseum und Sächsischer Zeitung. Pro Semester finden fünf Vorlesungen zu verschiedenen Themen statt. Für das Sommersemester 2010 sind das:
30.03.2010 “In welcher Haut stecken wir?”
20.04.2010 “Was passiert, wenn ein Kind zur Welt kommt?”
04.05.2010 “Was kann ein ROBOTER besser als du?”
18.05.2010 “Essen Italiener wirklich Spaghetti bolognese?”
01.06.2010 “Das Chemielabor im Kochtopf”
Die Vorlesungen finden im Audimax des Hörsaalzentrums der TU statt. Die Anmeldung zu Kinderuni beginnt morgen (22.02., 8 Uhr), abgeschlossen ist sie am Freitag. Die Teilnahme ist kostenlos – erwartet wird allerdings, dass einmal Angemeldete alle Vorlesungen im Semester besuchen. Die Eltern oder andere Betreuer können selbstverständlich mitkommen, dürfen aber nicht mit ins Audimax. Die Vorlesung wird per Projektion in einen Nachbarhörsaal übertragen, wo die Erwachsenen das Geschehen auf der Leinwand verfolgen können.
Die Kinderuni ist eine sehr schöne Idee und auch ein großartige Werbung nicht nur für die Uni sondern für Bildung im Allgemeinen. Hoffentlich entscheidet sich der eine oder die andere kleine Besucher/in auch aufgrund dieser Erfahrung, zu studieren.
Die Seite der Kinderuni ist farbenfroh und sehr übersichtlich gestaltet. Ein paar kleine Mängel gibt es aber: Auf der Seite „Info“ werden Fragen gestellt und keine Antworten gegeben, was sich über eine Verlinkung problemlos lösen ließe. Das gleiche gilt für die Verlinkung der Themen aus der Liste zu den konkreten Erklärungen. Auch ist es nicht so toll, dass zur Vergrößerung der Bilder erst die Lupen darunter angeklickt werden müssen. Ist nicht wirklich intuitiv.
Natürlich gibt es auch einen Shop (hier lassen sich die gängigen Merchandising-Produkte wie Basdecaps und T-Shirts erwerben) und eine Sponsorenseite – warum die allerdings „Freunde“ und nicht „Helfer“, „Unterstützer“ oder ähnlich heißt, weiß ich nicht. .
Posted 1 year, 11 months ago at 10:50. Add a comment
Eigentlich sollten die Dresdner Fußballfans zufrieden und glücklich sein, denn Dynamo (ja, ich weiß, es gibt auch noch andere Vereine in der Landeshauptstadt) hat seit letztem Jahr ein schickes neues Stadion. Aber wir wären nicht in Dresden, wenn damit alles in bester Ordnung wäre. Also, dass Stadion ist schon OK aber die finanzielle Situation des Verein sist wieder einmal prekär. 2008 musste Dynamo durch ein kommunales Darlehen in Höhe von 1,25 Millionen Euro gerettet werden, wodurch der Verein praktisch seine Autonomie verlor. Die Stadtverwaltung hat Dank einer Satzungsänderung jetzt erhebliche Mitspracherechte, was den Verein betrifft. Die stellt mal einfach so vom Verein nicht autorisierte, laut Dynamo-Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne falsche Zahlen zur Diskussion. Folgt man der offiziellen Darstellung von Dynamo, sind die aus den Nutzungsverträgen resultierenden Mehrbelastungen ab der kommenden Situation existenzgefährdend.
Doch das ist längst nicht der einzige Anlass für Ärger. Die Logo- und Namensrechte des Vereins wurden an Dr. Kölmel, den Betreiber von Kinowelt verpfändet. Der Etat von Dynamo bleibt jedoch auch trotz dieser Maßnahmen unterdeckt, die für Dynamo unvorteilhaften Nutzungsverträge für das Stadion müssen nachverhandelt werden, um Schlimmeres zu verhindern. Eine Faninitiative sieht vor allem den Aufsichtsrat des Vereins für diesen Zustand in der Verantwortung. In einem offenen Brief werden die betreffenden Personen scharf aber in sachlicher Art kritisiert. Die traurige Dynamo-Geschichte geht weiter. Seit der Wende macht der Verein kaum noch sportliche dafür umso mehr wirtschaftliche Schlagzeilen. Die Dresdner können das nur noch mit Galgenhumor kommentieren…
Posted 1 year, 11 months ago at 18:16. 1 comment
Auf Initiative von “Pro Pieschen” treffen sich heute um 17 Uhr empörte Bürgerinnen und Bürger am Ballhaus Watzke, um in einem “Trauermarsch” gegen die begonnenen Baumfällungen in der Kötzschenbrodaer Straße in Pieschen zu protestieren. Grund für das Kettensägemassaker ist der Bau einer Hochwasserschutzmauer, gegen die sich schon Protest regte.
Ergänzung:
Leider las ich heute (20.02.) viel zu spät diese Mail:
Liebe Freundinnen und Freunde,
es werden schon wieder sinnlos Bäume gefällt!
Überraschend wurde heute morgen mit dem Fällen der großen Platanen vor dem Finanzministerium am Königsufer begonnen. Dass dies ohne einsehbare Gründe passiert, kann man am besten vor Ort sehen.
Bitte kommt 14 Uhr mit Trillerpfeife und Fotoapparaten bewaffnet zum Königsufer (Elbterasse wo die Filmnächte stattfinden), um zu zeigen, dass uns das nicht egal ist, und um zu dokumentieren, dass wieder einmal völlig gesunde Bäume umgesägt werden…
Posted 1 year, 11 months ago at 17:35. 4 comments
Nachdem es schon eine Twittersammelstelle für Dresden gibt (twiddern.de), geht jetzt eine Blog-Kollekte an den Start; Wikipost. So etwas Ähnliches gibt bzw. gab es schon mit der Soup-Gruppe aber da scheint nach einigem Aufruhr Ruhe eingekehrt – der letzte Eintrag stammt vom 5. Januar des Jahres. Man hatte es dort wohl etwas zu leicht damit genommen und einige Blogger gegen sich aufgebracht. Der Betreiber von Wikipost ist so schlau, vorab zu fragen, ob die Schreiberlinge etwas gegen die Weiterverwendung ihrer geistigen Ergüsse haben, zumindest war das bei mir der Fall, woraufhin ich mein Einverständnis gegeben habe. Wobei es meiner Ansicht nach sinnvoll wäre, die Beiträge auf der Wikipost-Seite nur „anzuteasern“, um den Bloggern selbst nicht den ganzen Traffic zu entziehen.
Laut Aussagen des Initiators ist die Seite noch nicht im Endzustand, sondern in der „Beta oder vielleicht Pre-Beta“-Phase. Layouttechnisch kann man da sicher noch ein bissel was machen aber im Prinzip gibt’s nichts zu meckern. Sehr schön sind die Registerkarten Nachrichten / Termine / Markt / Geschäftskarten, wobei letztere zur Vorstellung der Blogger und anderer Seiten dienen. Die Inhalte stammen direkt von den Seiten, ob sie nun per drag & drop oder per Software übertragen werden, vermag ich nicht zu sagen.
Hier noch ein kurzer Auszug aus der Mail zum Anliegen des Ganzen: „…zunächst gibt es mir und ein paar Freunden die Möglichkeit, uns einfach und schnell über Aktuelles in der Stadt zu informieren und dies nicht nur aus den üblichen Medien. Vielleicht ist es mit wikipost auf mittlere Sicht auch möglich der Dresdner-Bloggerszene eine insgesamt noch größere Aufmerksamkeit zu verleihen…“
Na schauen wir mal, wie sich’s entwickelt…
Erfolg vorprogrammiert: software-dresden.de
Posted 1 year, 11 months ago at 13:29. 8 comments