Dresdner|Rand

Dresden vom Rand her betrachtet.

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Endlos Trouble um Dynamo

Eigentlich sollten die Dresdner Fußballfans zufrieden und glücklich sein, denn Dynamo (ja, ich weiß, es gibt auch noch andere Vereine in der Landeshauptstadt) hat seit letztem Jahr ein schickes neues Stadion. Aber wir wären nicht in Dresden, wenn damit alles in bester Ordnung wäre. Also, dass Stadion ist schon OK aber die finanzielle Situation des Verein sist wieder einmal prekär. 2008 musste Dynamo durch ein kommunales Darlehen in Höhe von 1,25 Millionen Euro gerettet werden, wodurch der Verein praktisch seine Autonomie verlor. Die Stadtverwaltung hat Dank einer Satzungsänderung jetzt erhebliche Mitspracherechte, was den Verein betrifft. Die stellt mal einfach so vom Verein nicht autorisierte, laut Dynamo-Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne falsche Zahlen zur Diskussion. Folgt man der offiziellen Darstellung von Dynamo, sind die aus den Nutzungsverträgen resultierenden Mehrbelastungen ab der kommenden Situation existenzgefährdend.
Doch das ist längst nicht der einzige Anlass für Ärger. Die Logo- und Namensrechte des Vereins wurden an Dr. Kölmel, den Betreiber von Kinowelt verpfändet. Der Etat von Dynamo bleibt jedoch auch trotz dieser Maßnahmen unterdeckt, die für Dynamo unvorteilhaften Nutzungsverträge für das Stadion müssen nachverhandelt werden, um Schlimmeres zu verhindern. Eine Faninitiative sieht vor allem den Aufsichtsrat des Vereins für diesen Zustand in der Verantwortung. In einem offenen Brief werden die betreffenden Personen scharf aber in sachlicher Art kritisiert. Die traurige Dynamo-Geschichte geht weiter. Seit der Wende macht der Verein kaum noch sportliche dafür umso mehr wirtschaftliche Schlagzeilen. Die Dresdner können das nur noch mit Galgenhumor kommentieren

Posted 6 months, 2 weeks ago at 18:16. 1 comment