Das Fahrrad ist da! Bild gibt’s jetzt nicht, sondern irgendwann später… Das Teil sieht aus wie hier, nur farblich genau “invers”.
Bin damit schon ein Stück gefahren aber derzeit macht es nicht wirklich viel Spaß. Auf der Straße sausen die Autos knapp vorbei und auf den Nebenstraßen udn Gehwegen rutscht man wie verrückt. Werde also noch ein bissel warten müssen und erstmal wieder Schneeschuh fahren
Irgenwie wollte ich ja noch was zu dieser tollen “Dresden Kompakt”-Broschüre schreiben aber viel weiter als bis zur Editorial-Überschrift “Ein Duett aus wohltuender Tradition und erfrischenden Neuigkeiten” bin ich nicht gekommen. Wer denkt sich eigentlich so einen Quatsch aus?! Na gut, noch ein bissel weiter geblättert: Die Centrums-Galerie wirbt mit “Aufregender. Spannender. Dresdner.” und die OB preist das Heftchen als “hilfreiche Orientierung in jeder Lebenslage”, denn “Ohne die Wegweiser würden wir uns im Leben verirren” zitiert sie den Staatsrechter Johann Jakob Moser (who the fuck is this?) – da kommt wieder die Kindergärtnerin durch usw.usf. Hab jetzt ehrlich gesagt Wichtigeres zu tun. Naja, nochmal reinschauen kann ja nicht schaden. Zuminest den Artikel zur “akustohistoriologischen Reise durch Dresden” werde ich noch lesen.
Posted 1 month, 1 week ago at 14:52. Add a comment
Kräfte zu bündeln war noch nie eine schlechte Idee. Im Mitte Dezember gegründeten biosaxony e.V. „sollen die Kompetenzen aller Akteure in einem gesamtsächsisch agierenden Biotechnologieverein … zusammengeführt werden. Ziel ist, mit den daraus erwachsenden Synergieeffekten die inhaltliche Vereinsarbeit in thematisch orientierten Arbeitsgruppen zu unterstützen.“ Das klingt reichlich Bürokratendeutsch. Was das konkret heißen soll, wird wohl erst die Zukunft zeigen.
Bisher existierte bereits eine vom Land verantwortete Internetseite der “Sächsischen Koordinierungsstelle für Biotechnologie im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit” samt “Biosaxony-Newsletter”, den ich auch abonniert habe. Soweit ich mich erinnern kann, erschien die Information nur mit sehr großen Abständen. Zugegebenermaßen habe ich das Ganze auch nicht mehr allzu genau verfolgt. Dass der Freistaat einiges an Potential zu bieten hat, werden auch Kritiker nicht bestreiten: „Mehr als 30 universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen sind mit rund 200 international besetzten Arbeitsgruppen auf verschiedenen Themenfeldern der modernen Biotechnologie tätig. Die sächsische Biotech-Community umfasst derzeit 65 Unternehmen; hinzu kommen zehn Pharma-Unternehmen und rund 70 innovative Dienstleister der Branche….“
In dieser Community passiert Einiges. So lässt sich im aktuellen Newsletter zum Beispiel zu nachlesen, dass der höchstdotierte deutsche Forschungspreis an die Biophysikerin und TU-Professorin Petra Schwille ging, dass eine Forschungsgruppe von der Medak einen Wettbewerb des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes gewonnen hat und gemeinsam mit ihren chinesischen Partnern die nächsten fünf Jahre 1,4 Millionen Euro erhält oder dass Forscher der Medizinischen Klinik und Poliklinik III in Dresden ein Tiermodell entwickelt haben, mit dem sich erstmals die Entstehung von Krebs in der Nebennierenrinde nachahmen lässt.
Ich denke, auf dem Gebiet der Biotechnologie ist aus Dresden wahrscheinlich in Zukunft mehr zu erwarten als von der Chip- und IT-Branche. Wenn die Verantwortlichen jetzt noch ein wenig „volkstümlicher“ in der Sprache werden, kriegen das sicher auch mehr Leute mit…
Posted 1 month, 1 week ago at 17:50. Add a comment
Video vom Dynamo-Testspiel gegen Wien – habe ich grad im Netz gefunden. Die Fans werden das sicher schon lange kennen aber ich als “ferner Beobachter” war einigermaßen überrascht, dass es diese Bilder gibt. (Warum eigentlich? – Hat ja heute Jeder eine videofähige Kamera.)
Die “gute Stimmung” dürfte wieder einmal negative Auswirkungen auf die sportliche und ökonomische Situation Dynamos haben. Beim nächsten Pflichtspiel ist das Stadion wahrscheinlich leer. Der Verein sah sich zu scharfen Maßnahmen gezwungen. Was es allerdings mit den “verbotenen Bannern” auf sich hat, konnte ich noch nicht herausfinden. Bild schreibt dazu: “Sie [die bösen Fans] solidarisierten sich auf nicht genehmigten Spruchbändern mit Kriminellen…”
Posted 1 month, 1 week ago at 20:04. Add a comment
Die Wirtschaftswoche veröffentlicht am kommenden Montag ihr aktuelles Städteranking. München führt wie seit Jahren schon die Hitliste an. Hinter der bayrischen Landeshauptstadt hat sich aber einiges getan. Westdeutsche „Provinzstädte“ wie Bielefeld, Hamm oder Münster holen gewaltig auf. „Den Aufsteigern stehen die Absteiger gegenüber, und die ballen sich in Regionen, die in den vergangenen Jahren viel staatliche Förderung bekommen haben, die offensichtlich oft mehr Schaden als Nutzen brachte“, schreibt die WiWo. Zu diesen Absteigern gehören in Sachsens Leipzig und Dresden, Chemnitz hat sich auf niedrigem Niveau gehalten. Als einen wichtigen Grund für diese Entwicklung nennt das Wirtschaftsmagazin, dass „spektakuläre und nicht immer erfolgreiche große Industrieansiedlungen isoliert blieben und keine Ansiedlung von Zulieferern und anderen Mittelständlern nach sich zogen“. Mit anderen Worten: Die Leuchtturmpolitik ist nicht aufgegangen. Ich werde mir am Montag mal das Heft besorgen und nach den Kriterien des Rankings schauen. Mich würde nicht wundern, wenn die Sicht auf die Attraktivität einer Stadt sehr „westdeutsch“ ist…
Posted 1 month, 1 week ago at 12:54. 2 comments