Weihnachtsmärkte und kein Ende
Ich bin zugegebenermaßen kein allzu großer Weihnachtsfan. Weder hänge ich dem christlichen Glauben an, so dass mir die Geburt eines Erlösers nahe ginge, noch habe ich Kinder, die sich auf das Fest freuen und mit denen man sich darauf vorbereiten könnte. Logischerweise kann ich auch nicht allzu viel mit Weihnachtsmärkten anfangen. Na immerhin waren wir schon zweimal auf dem Stallhöfischen Weihnachtsmarkt – da gibt’s immer mittelalterliche Musik und heißen Met. Um den Strietzelmarkt mache ich aber für gewöhnlich einen weiten Bogen – zu viele Menschen, zu viele Kaufgierige, die die Grundregeln des menschlichen Zusammenseins missachten (vulgo: Ferngesteuerte).
Mit der E-Wochen-Zeitung Dresdner Woche kam heute der Link zu diesem kleinen Video. Aufgefallen war mir der Neumarkt-Weihnachtsmarkt natürlich auch schon, schließlich führt der Weg zum Stallhof daran vorbei. Bisher wusste ich nicht, ob der Teil noch zum Strietzelmarkt gehört, nun habe ich die Aufklärung vorliegen: Es ist der “romantische Weihnachtsmarkt”. Langsam aber sicher glaube ich, wir wollen dem Erzgebirge den Rang als Weihnachtsland ablaufen. Also Gewerbetreibender möchte ich da nicht sein.
Hier für alle Abhängigen eine Liste der “festlich dekorierten Jahresend-Handelsplätze“.
PS: Momentan sieht’s in Dresden nicht grad sehr weihnachtlich aus aber auch damit kann man klar kommen…